Fakten

Weit verbreitet: Einbruchsdiebstahl

Aktuelle Zahlen und Daten sowie wichtige Hintergrundinformationen Ihrer Polizei.

Ungebetene Gäste

Im Jahr 2017 sind die Fallzahlen beim Wohnungseinbruch weiter gesunken. Insgesamt wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik 116.540 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2016 waren es 151.265. Dennoch bewegen sich die Zahlen immer noch auf einem hohen Niveau.  Die Aufklärungsquote lag bei 17,8 Prozent. Die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden (nur Stehlgut) von rund 302 Millionen Euro. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren.

Gleichzeitig ist aber auch die Zahl der gescheiterten Einbrüche weiter gestiegen (2017: 45,0 Prozent, 2016: 44,3 Prozent). Die intensivierten Präventionsmaßnahmen dürften maßgeblich zur Steigerung der Versuchshandlungen beigetragen haben. Zudem verdeutlichen die Zahlen die Relevanz polizeilicher Bemühungen, die Bevölkerung über mögliche Sicherungsmaßnahmen umfassend zu informieren.

Ein Wohnungseinbruch belastet die Opfer oftmals stark. Die Verbesserung des technischen Einbruchschutzes ist besonders wichtig, um möglichst viele Täter scheitern zu lassen und damit den Versuchsanteil zu erhöhen. Mittlerweile misslingen über 40 Prozent der Einbrüche nicht zuletzt durch vorhandene Sicherungseinrichtungen und eine aufmerksame Nachbarschaft. Jeder nicht vollendete Wohnungseinbruch reduziert nicht nur die psychische Belastung der Betroffenen, sondern verhindert auch, dass persönliche Gegenstände und Vermögenswerte entwendet werden.

Medien zum Thema

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Faltblatt, 10 Seiten, DIN-lang

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