Neue psychoaktive Stoffe

Neue psychoaktive Stoffe: Das Gesundheitsrisiko ist unkalkulierbar

Als Neue psychoaktive Stoffe (NpS) werden Badesalze, Pulver, Lufterfrischer, Tabletten oder Kapseln mit
synthetischen Wirkstoffen sowie Kräutermischungen, denen synthetische Wirkstoffe beigesetzt sind,
bezeichnet. Vor Inkrafttreten des NpS-Gesetzes Ende des Jahres 2016 waren NpS überwiegend legal zu erwerben, weshalb sie auch verharmlosend als "Legal Highs" bezeichnet wurden.

Bunte Verpackungen und kreative Bezeichnungen sollen einen harmlosen Eindruck der NpS vermitteln.
Das Gesundheitsrisiko ist damit jedoch unkalkulierbar. Auf den Verpackungen werden Inhaltsstoffe meistens nicht oder falsch angegeben. Neben NpS sind darin auch andere Betäubungsmittel enthalten. Zudem werden die Inhaltsstoffe eines Produkts im Laufe der Zeit immer wieder verändert, so dass bei wiederholtem Konsum einer bestimmten Mischung nicht mit der gleichen Wirkung zu rechnen ist.

Mit der ständigen chemischen Veränderung der Wirkstoffe gelang es Herstellern bisher, die Verbote des
Betäubungsmittelgesetzes zu umgehen. Das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz stellt daher nun ganze Wirkstoffgruppen unter Strafe. Wer mit NpS handelt oder diese an andere Personen abgibt, kann mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

 

 

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