Aktion-tu-was: Einfache Regeln für mehr Zivilcourage

Hinsehen, Handeln, Helfen – mit der Aktion-tu-was der Polizei kann jeder lernen, sich im Ernstfall für andere einzusetzen, statt wegzuschauen.

Aktion-tu-was: Einfache Regeln für mehr Zivilcourage

Hinsehen, Handeln, Helfen – mit der Aktion-tu-was der Polizei kann jeder lernen, sich im Ernstfall für andere einzusetzen, statt wegzuschauen.

Helfen, ohne den Helden zu spielen

  1. Hilf, aber bring Dich nicht in Gefahr
  2. Ruf die Polizei unter 110
  3. Bitte andere um Mithilfe
  4. Präg Dir Tätermerkmale ein
  5. Kümmer Dich um Opfer
  6. Sag als Zeuge aus

Straftaten im öffentlichen Raum verängstigen viele Menschen

Die Polizei registrierte im Jahr 2018 bundesweit 1.131.088 Fälle von Straßenkriminalität. Im Vergleich zu Jahr 2017 (1.203.124) stellt dies einen Rückgang um sechs Prozent dar.

Dazu gehören z.B. Delikte wie Handtaschenraub, sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen, Körperverletzungen auf Straßen, Wegen und Plätzen, Diebstähle im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen sowie Sachbeschädigungen auf Straßen und Plätzen und an Kraftfahrzeugen.

Die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen auf Straßen, Wegen und Plätzen ist von 61.502 Fällen im Jahr 2017 auf 61.194 Fälle im Jahr 2018 gesunken.

 

Zivilcourage zeigen in allen Lebenslagen

Deswegen ist die Förderung von Zivilcourage ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit. Dafür setzt sich die Polizei seit Jahren mit der Aktion-tu-was ein. Doch Zivilcourage ist nicht nur bei Gewalt im öffentlichen Raum wichtig, sondern auch in anderen Lebensbereichen. Das zeigt die Kampagne unter www.zivile-helden.de. Mit Videos, Rap, Spiel und Information zeigt sie, wie sich jeder auch bei Hass im Netz oder Radikalisierung für andere einsetzen kann.