Drogen: Sucht erkennen - Abhängigkeit verhindern

Der Konsum illegaler wie auch legaler, alltäglicher Drogen birgt die Gefahr von Missbrauchsverhalten und Sucht. Der folgende Überblick zeigt die spezifischen Wirkungen und Risiken der jeweiligen Stoffe und wie Drogenkonsum erkannt sowie Abhängigkeit verhindert werden kann.  

Drogen: Sucht erkennen - Abhängigkeit verhindern

Der Konsum illegaler wie auch legaler, alltäglicher Drogen birgt die Gefahr von Missbrauchsverhalten und Sucht. Der folgende Überblick zeigt die spezifischen Wirkungen und Risiken der jeweiligen Stoffe und wie Drogenkonsum erkannt sowie Abhängigkeit verhindert werden kann.  

Sucht ist eine krankhafte, zwanghafte Abhängigkeit von Stoffen (etwa Alkohol oder Heroin) oder  Verhaltensweisen (wie Spiel-, Kauf-, Fernseh-, Arbeits-, Esssucht). Unterschieden wird zwischen seelischer (psychischer) und körperlicher (physischer) Abhängigkeit. Bei der körperlichen Abhängigkeit wird das Suchtmittel ebenso benötigt wie Essen und Trinken. Ohne den Stoff reagiert der Körper mit Entzugserscheinungen. Bei der seelischen Abhängigkeit wird das Suchtmittel zur „Krücke” – das innere Gleichgewicht kann nur noch mithilfe des Stoffes oder Verhaltens hergestellt werden. Wer die Wirkungen einer  Droge einmal kennengelernt hat, ist versucht, diese Erfahrung zu wiederholen. So kann eine Entwicklung in Gang kommen, an deren Ende man nicht mehr ohne die anregende oder dämpfende Wirkung der Droge auskommt.

Im Jahr 2018 nahmen die registrierten Fälle der Rauschgiftkriminalität im Bundesgebiet um 5,7 Prozent auf 352.320 Fälle zu. Darin enthalten sind 1.658 Fälle der direkten Beschaffungskriminalität, die im Vergleich zum Vorjahr (2017: 1.732 Fälle)1.) um 4,3 Prozent sanken. Die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen bei der Rauschgiftkriminalität betrug 241.748 Personen. 30,5 Prozent  der ermittelten Tatverdächtigen waren jünger als 21 Jahre (2017: 31,4 Prozent, 2016: 30,6 Prozent, 2015: 30,0 Prozent). Jugendliche und Heranwachsende werden eher in Zusammenhang mit Cannabis und Amphetaminderivaten (einschließlich Ecstasy) auffällig, deutlich weniger hingegen bei Heroin und Kokain.

Bei den Tatverdächtigen dominiert eindeutig das männliche Geschlecht mit 241.748 Tatverdächtigen gegenüber dem weiblichen mit 34.777 Tatverdächtigen. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an der Rauschgiftkriminalität lag im Jahr 2018 bei 27,1 Prozent. Die Aufklärungsquote betrug 92,3 Prozent.

Die folgenden Seiten informieren über gängige legale und illegale Drogen sowie deren Gefahr und zeigen auf, wie man Drogenkonsum erkennen und Abhängigkeit vorbeugen kann und wo es Hilfe und Beratung gibt.

 

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