Fake News rund um Verkaufsportale: Nicht alles glauben, was viral geht

Jemand fotografiert eine Outfit, um es über eine Second-Hand-Verkaufsplattform zu verkaufen.

© Cana

Videos und Screenshots in sozialen Netzwerken sorgen für große Verunsicherung. Behauptet wurde, dass auf unterschiedlichen Online-Verkaufsplattformen Kinder zum Verkauf angeboten würden. Die Polizei nimmt entsprechende Hinweise ernst und ermittelt. Nach dem derzeitigen Stand gibt es jedoch keine belastbaren Hinweise, dass die kursierenden Anzeigen tatsächlich mit Kinderhandel in Verbindung stehen.

Vieles deutet darauf hin, dass es sich um Fake Anzeigen oder bewusst irreführende Beiträge handelt.

Gerade emotionale Themen verbreiten sich im Internet besonders schnell. Deshalb ist es wichtig, Inhalte nicht ungeprüft weiterzuleiten. Mit jedem Teilen können Gerüchte und Falschinformationen eine noch größere Reichweite erzielen. Beteiligen Sie sich nicht an Spekulationen. Wer aufmerksam bleibt, Informationen kritisch hinterfragt und verantwortungsvoll mit Social-Media-Inhalten umgeht, trägt dazu bei, die Verbreitung von Fake News einzudämmen.

Tipps der Polizei zu Fake Anzeigen

  • Prüfen Sie Informationen immer anhand mehrerer seriösen Quellen.
  • Teilen Sie Beiträge erst, wenn deren Inhalt verifiziert ist.
  • Lassen Sie sich nicht von emotionalen Bildern oder reißerischen Überschriften zu vorschnellen Schlussfolgerungen verleiten.
  • Melden Sie verdächtige Inhalte direkt der jeweiligen Plattform oder informieren Sie die Polizei – verbreiten Sie diese jedoch nicht weiter.
  • Vertrauen Sie auf offizielle Informationen von Polizei und Behörden.

 

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