Bei einem Angriff besser geschützt

Köperliche Angriffe oder Gewalt auf offener Straße sind entgegen der Meinung vieler Menschen eher selten. Die meisten jungen Frauen oder Männer sind eher von Gewalt in ihrem Umfeld betroffen. Wichtig zu wissen: Sie dürfen sich wehren, sollten Täter aber nicht zusätzlich provozieren.

 

 

 

 

 

 

Bei einem Angriff besser geschützt

Köperliche Angriffe oder Gewalt auf offener Straße sind entgegen der Meinung vieler Menschen eher selten. Die meisten jungen Frauen oder Männer sind eher von Gewalt in ihrem Umfeld betroffen. Wichtig zu wissen: Sie dürfen sich wehren, sollten Täter aber nicht zusätzlich provozieren.

Berichte von körperlichen Angriffen, sexueller Belästigung oder Vergewaltigung erzeugen Unsicherheit und machen Angst. Doch nicht immer sind Fremde die Täter. Angreifer können auch Partnerinnen und Partner, lose Bekannte oder Freunde sein. Im Falle eines Angriffs kann und sollte sich jeder nach seinen Möglichkeiten gegen Täter wehren. Tatsache ist: In vielen Fällen lassen Täter von ihrem Opfer ab, wenn es sich aktiv vor den körperlichen Übergriffen zu schützen versucht.

Wichtig zu wissen: Waffen oder andere legale Waffen zur Abwehr, darunter Pfefferspray oder Reizgas, sind nicht immer eine effektive Hilfe. Sie erhöhen sogar das Verletzungsrisiko für das Opfer – und steigern das aggressive Verhalten von Tätern.

Selbstbehauptung oder Selbstverteidigung bei einem Angriff sind wichtige Stichworte. Es gibt viele Kurse, die das Verhalten in bedrohlichen Situationen zeigen. Sie sollten aber auch vermitteln, dass körperlicher Widerstand auch gegen Bekannte oder Freunde eingesetzt werden kann.

Wehren Sie sich gegen einen körperlichen Angriff:

  • Beachten Sie: Es gibt keine pauschalen Verhaltsempfehlungen für jede Situation. Sie als Betroffener entscheiden, welche Abwehrhaltung angebracht ist. 
  • Vermeiden Sie wenn möglich eine körperliche Auseinandersetzung. Versuchen Sie sich von Tätern zu entfernen
  • Seien Sie laut! Machen Sie andere auf den Übergriff aufmerksam. Bitten Sie um Hilfe.
  • Provozieren Sie Täter nicht zusätzlich. 
  • Wenn Sie als Opfer das die Situation als besonders bedrohend einschätzen: Wehren Sie sich konsequent!
  • Schlagen Sie mit den Händen gezielt zum Gesicht und/oder treten Sie mit den Füßen gegen Schienbein oder Knie der Angreifer.
  • Setzen Sie zur Abwehr alles Greifbare (z.B. Handtasche, Schlüsselbund) und alles Verfügbare aus Ihrer Umgebung (z.B. Stuhl) ein.