Die PKS weist im Zusammenhang mit der Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen3.561 Kinder und 3.263 Jugendliche als Tatverdächtige aus. Die Darstellungen sexualisierter Gewalt zeigen realen Missbrauch von Kindern. Vielen ist dabei gar nicht bewusst, dass sowohl der Besitz als auch die Weitergabe solcher Inhalte strafbar sind und weitreichende Konsequenzen haben können. Für die ohnehin traumatisierten Opfer bedeutet jede Weiterleitung eine erneute Viktimisierung. Zugleich können solche Bilder, Memes oder Videos auch auf – oft unfreiwillige – Empfängerinnen und Empfänger verstörend wirken.
Sounds Wrong: Was tun, wenn Kinder Pornografie auf dem Handy haben?
Wie also schützt man Jugendliche, wenn die Grenze zwischen Neugier und Strafbarkeit verschwimmt? Die Antwort und wichtige Leitfäden zur Prävention finden Sie auf www.soundswrong.de.
Neben der Aufklärung über Gefahren wie Sexting oder Chatgruppen gibt die Kampagne „Sounds Wrong“ wichtige Hinweise zur Beweissicherung und bietet eine Übersicht über spezialisierte Beratungsstellen für Betroffene und deren Umfeld. „Sounds Wrong“ vermittelt Strategien für Eltern, Fachkräfte und die Polizei zum Umgang mit strafbaren Inhalten und gibt praxisnahe Tipps, wie Sie die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken können.
Mehr Zahlen aus der PKS 2025 sowie Fakten, Informationen und Präventionstipps zu Delikten von A, wie Anlagebetrug bis Z wie Zivilcourage, finden Sie auf unserer Website www.polizei-beratung.de.
