Missbrauch verhindern!

In der Familie, in der Schule oder durch Fremde: Die Folgen eines sexuellen Kindesmissbrauch beeinflussen das Leben eines Opfers erheblich. Sexuelle Gewalt im Kindesalter wirkt sich auf das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und auf das Vertrauen in andere Menschen aus. Aber betroffene Kinder und Jugendliche können sich oft nicht allein vor sexuellem Missbrauch schützen, sie brauchen die Hilfe von Erwachsenen. Eltern und Erziehungsverantwortliche, aber auch Lehrer, Trainer, Freunde und Nachbarn sind aufgefordert, Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Die Kampagne  „Missbrauch verhindern!“ unterstützt Erwachsene bei dieser schwierigen Aufgabe. Die Polizei informiert in Kooperation mit der Opferschutzorganisation WEISSER RING e.V. über sexuelle Gewalt an Minderjährigen. Wie gehen die Täter vor? Wie erkenne ich, dass ein Kind sexuell missbraucht wird? Die folgenden Seiten vermitteln Informationen über das tatsächliche Ausmaß des Missbrauchs, über Täterstrategien oder über Anzeichen für Missbrauch. Diese Hinweise sollen Erwachsenen helfen, Missbrauch zu erkennen, zu unterbrechen und Betroffenen zur Seite zu stehen.

Ein wichtiger Teil des Opferschutzes ist auch eine Anzeige des Missbrauchs bei der Polizei. Deswegen enthalten die folgenden Seiten vielfältige Hinweise über die Arbeit der Polizei von der Anzeigenerstattung bis zur Gerichtsverhandlung.

Mit den fünf Schritten der Kampagne „Missbrauch verhindern!“ will die Polizei Erwachsene stärken, damit sie Kinder schützen können.

Die fünf Schritte der Kampagne "Missbrauch verhindern!"

 

Schützen Sie Kinder durch Ihr Wissen!

Informieren Sie sich über Fakten und Risiken - Unkenntnis begünstigt Missbrauch.

Wissen!

 

Schützen Sie Kinder durch Ihre Offenheit!

Machen Sie Missbrauch nicht zum Tabuthema - damit helfen Sie Opfern, sich anzuvertrauen.

Offenheit!

 

Schützen Sie Kinder durch Ihre Aufmerksamkeit!

Oft gibt es Signale für Missbrauch - seien Sie aufmerksam.

Aufmerksamkeit!

 

Schützen Sie Kinder durch Ihr Vertrauen!

Vertrauen Sie den Aussagen von Kindern.

Vertrauen!

 

Schützen Sie Kinder durch Ihr Handeln!

Kümmern Sie sich um Betroffene, suchen Sie Hilfe und erstatten Sie Anzeige.

Handeln!