Schützen Sie sich vor Arzneimittelfälschungen im Internet

Einkaufswagen voller Pillen auf einem Laptop.

© Canva

Wer kennt es nicht, der Rücken zwickt oder das Fieber steigt und man benötigt neue Medikamente, da der heimische Vorrat aufgebraucht ist. Medikamente lassen sich inzwischen im Internet leicht bestellen, sind teilweise auch ohne Rezept erhältlich und haben womöglich einen guten Preis. Doch Vorsicht, fallen Sie nicht auf minderwertige oder gefälschte Präparate herein – diese können gefährlich sein.

Wenn Sie Ihre Arzneimittel online und nicht in der heimischen Apotheke kaufen, beachten Sie folgendes, damit Sie nicht einem so genannten Arzneimittel-Betrug zum Opfer fallen und sich womöglich gesundheitlichen Risiken aussetzen:

  • Wenn Ihre örtliche Apotheke den Kauf von Medikamenten durch einen Versandservice anbietet, können Sie auch hier Ihre Arzneimittel bestellen.
  • Sollten Sie bei einer Ihnen nicht bekannten Apotheke im Versandhandel kaufen wollen, klären Sie vorher, ob es sich um eine seriöse Apotheke handelt. Das können Sie bei Ihrer Krankenkasse abfragen oder anhand der laufend aktualisierten Liste zugelassener Versandapotheken des DIMDI (dem Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information) überprüfen. Auch Verbraucherzentralen oder die Apothekerkammer geben Auskunft.
  • Die Internetseite einer Apotheke, die Versandhandel betreibt, sollte neben Angaben zur Apotheke und dem Apotheker auch die zuständige Aufsichtsbehörde und Apothekerkammer der Apotheke benennen.
  • Kaufen Sie keinesfalls bei Internet-Versendern, die mit Spam werben!
  • Kaufen Sie keinesfalls bei Internet-Versendern, die rezeptpflichtige Arzneimittel verkaufen, ohne dafür ein Rezept zu verlangen!

 

Weitere Informationen auf dieser Seite

Betrug mit Arzneimitteln

 

Oder beim Bundesministerium für Gesundheit:

Versandhandel mit Arzneimittel

Arzneimittel aus dem Ausland

 

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