Fakten

Täter haben es auf Geld abgesehen

Raubüberfälle auf Geldinstitute, Postfilialen und -agenturen sind verhältnismäßig selten geworden. Dies ist in erster Linie auf moderne Sicherungssysteme zurückzuführen, die einen schnellen Zugriff auf große Bargeldbeträge nicht zulassen. Für das Jahr 2016 weist die Polizeiliche Kriminalstatistik 164 Fälle einschließlich der Versuche aus. Dabei entstand ein Schaden von 3,2 Millionen Euro.

Bei Raubüberfallen auf sonstige Zahlstellen und Geschäfte wurden 2016 3.057 Fälle registriert. Darunter waren 633 Raubüberfälle auf Spielhallen und 571 auf Tankstellen. Der Gesamtschaden beläuft sich somit auf über 12 Millionen Euro.

Psychische Beeinträchtigungen und Traumatisierungen der betroffenen Mitarbeiter oder Kunden lassen sich damit natürlich nicht beziffern. Allen Raubdelikten ist gemein, dass Täter oft ein unverhältnismäßig hohes Maß an Gewalt einsetzen, um in den Besitz der Beute zu gelangen. 

Medien zum Thema

Sicher leben
Broschüre, 68 Seiten, A5

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