Zechanschlussraub

Ein Glas zu viel

Im Vergleich zu anderen Formen des Raubes spielt der Zechanschlussraub in der Polizeilichen Kriminalstatistik eine eher untergeordnete Rolle. Die Zahl ist seit 1996 kontinuierlich gesunken. Daher wird der Zechanschlussraub ab 2011 nicht mehr in der Polizeilichen Kriminalstatistik dargestellt.

In jedem Fall setzt er aber stets eines voraus: Täter und Opfer kennen sich; sie sind sich in Gaststätten, auf Veranstaltungen, Festen oder Feierlichkeiten begegnet und hatten in diesem Zusammenhang flüchtigen oder längeren Kontakt.

In den meisten Fällen ist der vorherige Alkoholgenuss für die Tatausführung von entscheidender Bedeutung. Tatort des Zechanschlussraubes ist entweder der gemeinsam zurückgelegte Nachhauseweg oder die Wohnung des Opfers. Noch eine Gemeinsamkeit: Täter und Opfer sind in der Regel Erwachsene. Außerdem handelt es sich beim erlangten Raubgut in den überwiegenden Fällen um Bargeld, Schecks oder Wertsachen.

Medien zum Thema

Sicher leben
Broschüre, 68 Seiten, A5

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