Opfer von Eigentumsdelikten

Erpressung und Diebstahl unter jungen Menschen

 Kinder und Jugendliche sind bei Eigentumsdelikten nicht nur besonders „prominent“ vertreten, sie laufen auch Gefahr, Opfer von Diebstahl, Raub, Erpressung und Nötigung zu werden. Die Täter sind zumeist Gleichaltrige. Sie treten häufig in der Gruppe auf.

Ein Raub oder eine räuberische Erpressung liegen vor, wenn sich der Täter das Eigentum anderer Personen unter Gewaltandrohung oder -ausübung aneignet. „Abziehen“ und „Abzocken“ sind verharmlosende Begriffe aus der Jugendsprache für eine solche Raubtat.

Täter und Opfer kennen sich häufig, sei es von der Schule, von der Bushaltestelle, vom Sportplatz oder von Jugendtreffs. Das erlangte Gut ist oftmals Nebensache. Während es dem Täter darauf ankommt, Macht zu demonstrieren, bedeutet Gewalt aus Sicht des Opfers immer körperliche und seelische Verletzungen. Das Opfer leidet an den Folgen bis hin zur Traumatisierung, und häufig wird ihm auch eine Schuld oder Mitschuld an der Gewalttat zugeschrieben oder es gibt sich selbst die Schuld am Geschehen.

Opfer kann grundsätzlich jedes Kind und jeder Jugendliche werden, wobei körperlich unterlegene Kinder, die eher inaktiv und ruhig sind sowie ein ängstliches oder unsicheres Verhalten zeigen, eine höhere Gefährdung aufzuweisen scheinen.

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