Missbrauch als Drogenkurier

Vorsicht im Urlaub und auf Reisen

Wer eine Reise macht, hat viel zu erzählen. Manchmal finden sich im Urlaubsgepäck allerdings neben angenehmen Erinnerungen auch Souvenirs, die die schönsten Tage des Jahres im Nachhinein zum Alptraum werden lassen.

Gerade im Urlaub besteht bei vielen Reisenden eine große Bereitschaft, persönliche Kontakte zu knüpfen. Rauschgifthändler nutzen diese Offenheit für ihre finsteren Absichten aus. So mancher Urlauber kann auf diese Weise ganz unfreiwillig zum Drogenkurier werden.

In der Wahl ihrer Mittel sind die Dealer nicht selten erfinderisch. So werden Urlauber beispielsweise gebeten, Gepäckstücke, Pakete oder Taschen „für Freunde“ mit nach Deutschland zu nehmen oder „einfach nur“ durch die Zollkontrolle zu tragen. Dies kann ganz unabhängig von der Reiseform - bei Flug-, Bahn-, Bus- oder Autoreisen - geschehen.

Eine weitere beliebte Variante: Am Urlaubsort werden „besonders günstige“ Inspektionen oder Unfallreparaturen angeboten, in deren Verlauf Rauschgift in Hohlräumen von Fahrzeugen versteckt wird. Welche Methode auch immer zum Einsatz kommt: Schauplätze derartiger Vorkommnisse sind grundsätzlich Urlaubsorte im Ausland. Und zeitliche Schwerpunkte sind die Urlaubs- und Ferienzeiten.

Medien zum Thema

Sehn-Sucht
Broschüre, 48 Seiten, A5

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