Zugangssituation

Eingangsbereich hell und überschaubar gestalten

Der Zugang sollte auf möglichst wenige Stellen, vorzugsweise auf eine, begrenzt werden. Dies reduziert die Möglichkeit, das Gebäude ungehindert bzw. unkontrolliert betreten zu können.

Um Angst- oder Unsicherheitsgefühlen vorzubeugen, wie sie gerade bei Dämmerung und Dunkelheit aufkommen können, sollte der Eingangsbereich gut einsehbar, hell und überschaubar konzipiert und am besten zur Öffentlichkeit ausgerichtet sein. Helle Fassadenfarben und transparente oder durchbrochene Baumaterialien unterstützen dies.

Bei Schulen empfiehlt es sich, einen Empfangsbereich einzuplanen. Eine Zugangskontrolle z.B. in Form eines ständig besetzten Hausmeisterbüros kann helfen, Orientierungsproblemen bei Besuchern vorzubeugen und „ungebetene Gäste“ zu erkennen. Um einen kontrollierten Einlass auch bei nicht besetztem Empfang zu ermöglichen, können Zugangstüren mittels Verschlusssystemen mit Klingeltableaus und kameraintegrierter Fernentriegelung ausgestattet werden. Auf diesem Wege wird der Einlass auch für Bürokräfte möglich.

 

Tipp:

Als Schließsysteme für Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen haben sich transpondergestützte, elektronische oder mechatronische Schließungen bewährt. Berechtigungen für unterschiedlichste Nutzungen können problemlos eingerichtet bzw. entzogen werden. Eine aufwändige Schlüsselverwaltung oder der Austausch der Schließanlage bei Schlüsselverlust oder Berechtigungsentzug entfällt.

Tipps zum Einbruchschutz finden Sie unter www.k-einbruch.de.

 

Exemplarische Leitfragen:

  • Werden die Zugangsmöglichkeiten in das/die Gebäude zur besseren Überwachung auf wenige Möglichkeiten kanalisiert?
  • Sind die Zugänge gut ausgeleuchtet, überschaubar und mit Möglichkeiten der Sozialkontrolle konzipiert?
  • Sind Maßnahmen zur Zugangskontrolle geplant (besetzter Empfangsbereich, Verschlussmöglichkeiten mit kontrollierter Fernöffnung.
  • Sind Schließsysteme mit sicherer und verwaltungsfreundlicher Nutzung vorgesehen?