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Sexualdelikte

Sexuelle Gewalt hat viele Gesichter. Oft tritt sie ganz unverhohlen auf, oft bedient sie sich subtiler psychischer Mittel, um ihre Absichten zu tarnen.

Verbale Belästigungen, sexuelle Berührungen, exhibitionistische Handlungen, Masturbation sowie orale, vaginale und anale Vergewaltigungen sind die häufigsten Formen des sexuellen Missbrauchs. Hierher gehört auch die Kinderpornografie, die als eine der verabscheuungswürdigsten Formen des sexuellen Missbrauchs zunehmend auch das Internet als Medium der Darstellung nutzt.

In vielen Fällen ist sexueller Missbrauch nur eine spezifische Form der Ausbeutung im Rahmen eines Abhängigkeitsverhältnisses. Deshalb tragen sich sexuelle Übergriffe sehr oft in Familien und Lebensgemeinschaften zu. Und deshalb haben solche Delikte viel mehr mit Macht, Unterwerfung und (psychischer) Gewalt als mit Sexualität zu tun. Für die Opfer - zumeist Frauen und Kinder - verbindet sich mit der Erfahrung sexueller Gewalt eine Traumatisierung von lebenslanger Auswirkung.

Eine besonders menschenverachtende Form sexueller Ausbeutung stellt in diesem Zusammenhang der Kindersex-Tourismus dar.