Mitfahrzentralen sicher
nutzen

 

 

Schleuser nutzen zunehmend Online-Mitfahrzentralen für kriminelle Zwecke, um Menschen unter Umgehung der gesetzlichen Einreisebestimmungen in Länder der Europäischen Union zu befördern. Dazu nehmen sie über Online-Mitfahrzentralen Kontakt zu Anbietern von Mitfahrgelegenheiten auf und vermitteln zu schleusende Personen als Mitfahrer. Die Mitfahrer geben sie zum Beispiel als Freunde oder Bekannte aus.

Die geschleusten Personen müssen für die "Dienstleistungen" der Schleuser hohe Geldbeträge entrichten. Nicht selten verschulden sie sich dafür, was zu einer jahrelangen Abhängigkeit von der gewerblich handelnden Schleuserorganisation führen kann.

Fahrer können unter Schleusungsverdacht geraten
Nimmt ein Fahrer Geschleuste mit, gerät er bei einer Kontrolle schnell unter Verdacht, als Mitglied einer Schleuserbande zu agieren. Festnahme, Vernehmungen und ein langwieriges Strafverfahren können die Folge sein.

Schleuser und Geschleuste erkennen:

  • Anbieter von grenzüberschreitenden Mitfahrgelegenheiten sind besonders gefährdet, von Schleusern missbraucht zu werden.
  • Die Kontaktaufnahme zum Fahrer erfolgt nicht durch die Mitfahrer selbst, sondern durch einen Vermittler.
  • Nicht der Mitfahrer, sondern eine andere Person bezahlt die Fahrtkosten zu Beginn der Reise bzw. am Zielort.
  • Mitfahrer sind häufig sprachlich nicht in der Lage, sich mit dem Fahrer zu verständigen.

Was tun bei verdächtigen Mitfahrern?

  • Haben Sie den Verdacht, dass eine Schleusung geplant sein könnte, sollten Sie darauf bestehen, dass sich die Mitfahrer vor Fahrtantritt mit einem Pass bzw. Personalausweis ausweisen. Teilen Sie dies dem Vermittler möglichst bereits bei der telefonischen Kontaktaufnahme mit.
  • Können die Mitfahrer keine Pässe vorweisen, nehmen Sie Abstand von einer Mitnahme dieser Personen und informieren Sie die Polizei.
  • Haben Sie trotz Vorlage von Pässen aufgrund der Gesamtumstände erhebliche Zweifel an der rechtmäßigen Ein- oder Ausreise sowie dem Aufenthalt der Mitfahrer, sollten Sie ebenfalls von einer Mitnahme der Personen absehen und die Polizei benachrichtigen.
  • Verständigen Sie die Polizei in Deutschland über den polizeilichen Notruf 110 oder die Bundespolizeihotline 0800 / 6 888 000.
    Wenden Sie sich im Ausland an den dortigen Polizeinotruf oder die nächstgelegene Polizeidienststelle.

Diese Linkbanner können Sie in Ihr Internetangebot einbinden, indem Sie den darunter befindlichen Quelltext an der gewünschten Stelle innerhalb Ihrer Webseite einfügen. Eine Verlinkung wird dadurch automatisch vorgenommen.

Diese beiden Linkbanner können Sie in Ihr Internetangebot einbinden, indem Sie den darunter befindlichen Quelltext an der gewünchten Stelle innerhalb Ihrer Webseite einfügen. Eine Verlinkung wird dadurch automatisch vorgenommen.  - See more at: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/online-mitfahrzentralen.html