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Drogen: Von der
Sucht wird niemand
„heimgesucht“

Sucht hat immer eine Vorgeschichte. Ob legale oder illegale Suchtmittel, ob Alkohol, Zigaretten oder Rauschgift: Drogenabhängigkeit ist in den allermeisten Fällen das Ergebnis einer schleichenden Entwicklung mit vielfältigen Ursachen.

Hat die Droge von der Persönlichkeit erst einmal Besitz ergriffen, so entfaltet sie eine zerstörerische Wirkung, die auch das gesamte soziale Umfeld des Betroffenen erfassen kann.

Crystal Meth: Ein gefährlicher Trend
Besonders Designerdrogen werden für immer mehr Menschen zu einem ernsten Suchtproblem. Dazu gehört auch Crystal Meth. Crystal Meth ist ein Methamphetamin in kristalliner Erscheinungsform, das auch als Crystal, Crystal-Speed oder nur Meth bezeichnet wird. Optisch erinnert Crystal an Eiskristalle oder Glassplitter.

Crystal kann eine bis zu fünffach stärkere und längere Wirkung als Amphetamin aufzeigen. Das Methamphetamin bewirkt eine erhöhte Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn. Es täuscht dem Körper eine plötzlich auftretende Gefahrensituation vor, welche den Organismus unter Dauerstress setzt. Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst, Schmerzempfinden und Müdigkeit werden dann unterdrückt bzw. nicht mehr wahrgenommen. Darüber hinaus kann es u. a zu starkem Bewegungs- und Rededrang, erhöhter Risiko- und Kontaktbereitschaft, Schweißausbrüchen, aber auch Depressionen und Schädigungen der Zähne kommen.

Der Konsum von Crystal führt sehr schnell zu einer schweren psychischen Abhängigkeit. Eine geringe Menge reicht dabei mitunter aus - auch das Risiko einer lebensgefährlichen Überdosierung ist sehr hoch.