Vorsicht:
Asphalt-Klauboys!

Auto-Einbrecher haben es in der Regel besonders auf Navigationsgeräte, Autoradios, Mobiltelefone sowie sonstige zurückgelassene Wertsachen wie Handtaschen oder Kleidung mit Scheckkarten, Papieren und Bargeld abgesehen. Oft allerdings auch auf das Auto selbst.

Dabei treibt Autodiebe häufig kein bestimmtes Motiv: Sie stehlen ältere Autos zur unbefugten Benutzung, also aus "Spaß am Autofahren". Regelmäßig aber auch, um mit Hilfe des gestohlenen Fahrzeugs weitere Straftaten zu begehen. Hochwertige Fahrzeuge mit elektronischen Wegfahrsperren sind vor allem bei technisch versierten Tätergruppierungen beliebt.

Um eines Fahrzeuges beziehungsweise der Gegenstände in einem Fahrzeug habhaft zu werden, greifen Täter gerne auf folgende "Arbeitsweisen" zurück:

  • Kfz-Aufbruch mittels Einschlagen von Seitenscheiben, Türstechen, Schlossstechen oder Heraushebeln von Heckklappenschlössern
  • Kfz-Umfrisierung/Schrottfrisierung
  • Vortäuschen eines Kfz-Diebstahls
  • Entwendung von Pkw zur Teil-Ausschlachtung
  • Herrichten entwendeter Fahrzeuge zu so genannten Doubletten auf Basis legal erworbener Fahrzeuge
  • Schlüsseltausch bei Besichtigung von Ausstellungsfahrzeugen und Probefahrten
  • Unterschlagung von Mietfahrzeugen
  • Schlüsseldiebstahl zum Beispiel bei einem Wohnungseinbruch, Aufbrechen von Schlüsseltresoren
  • Diebstahl von Fahrzeugschlüsseln aus Jackentaschen etc.
  • Austausch von diebstahlrelevanter Fahrzeugelektronik

Während für Delikte dieser Art grundsätzlich keine tatkritischen Zeiten feststellbar sind, lassen sich als örtliche Schwerpunkte überwiegend die Ballungsräume ausmachen.