Polizeiberatung - Aktuelles https://www.polizei-beratung.de/ Aktuelle Nachrichten und Informationen de_DE www.polizei-beratung.de Wed, 08 Apr 2026 07:10:07 +0000 Wed, 08 Apr 2026 07:10:07 +0000 TYPO3 EXT:news news-1298 Tue, 07 Apr 2026 14:11:00 +0000 Besuchen Sie uns auf dem 31. Deutschen Präventionstag in Hannover https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/deutscher-praeventionstag/ Der 31. Deutsche Präventionstag (DPT), der weltweit größte Kongress für Gewalt- und Kriminalprävention, findet in diesem Jahr am 13. und 14. April in Hannover statt. Das Schwerpunktthema lautet „KI in der Prävention“. Wir sind auch wieder mit dabei und stellen gemeinsam mit dem BSI die neuen Ergebnisse der Dunkelfeldstudie „CyMon 2026“ vor. Besuchen Sie uns an unserem Infostand auf dem 31. DPT

Besuchen Sie uns auf dem 31. Deutschen Präventionstag (DPT). Sie finden uns in der Eilenriedehalle A an Stand Nr. 26.

Hier präsentieren wir Ihnen aktuelle Maßnahmen und Produkte zur Prävention von Kriminalität sowie unsere neuesten Kampagnen. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf den Ergebnissen des Cybersicherheitsmonitors 2026, der sich dem Fokusthema „Online-Betrug und Künstliche Intelligenz“ widmet, sowie auf Cyber Trading Fraud bzw. Cyber Anlagen-Betrug.

Vortrag: Online-Betrug und Künstliche Intelligenz: Daten & Maßnahmen

Gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellen Vertreter der ProPK die neuesten Ergebnisse des Cybersicherheitsmonitors 2026 vor. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Betrugsszenarien – wie manipulierte KI-Programme oder Fake-Videos von Angehörigen in Notlagen – und zeigt auf, wie diese Erkenntnisse in die praktische Präventionsarbeit einfließen.

Dienstag, 14. April 2026

13:00 – 13:45 Uhr

Raum: Bonatz Saal

Schwerpunktthema: „KI in der Prävention“

Der 31. DPT beleuchtet umfassend die Herausforderungen und Potenziale von Künstlicher Intelligenz im Kontext von Sicherheit und Prävention. Es geht dabei um zentrale Fragen:

  • Welche Veränderungen bringt der Einsatz von KI für das gesellschaftliche Miteinander?
  • Wie lassen sich technologische Potenziale verantwortungsvoll und gezielt für die Präventionsarbeit nutzen?
  • Welche ethischen und praktischen Leitplanken sind für einen bewussten Umgang mit KI notwendig?

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema sowie eine wissenschaftliche Begleitschrift finden Interessierte auf der Internetseite des DPT.

Das Kongressprogramm des 31. DPT

Auf der Webseite www.praeventionstag.de finden Sie das vollständige Programm mit Details zu allen Beiträgen. Nutzen Sie den Kongressplaner, um sich Ihr individuelles Programm für die Tage in Hannover zusammenzustellen.

Der Deutsche Präventionstag (DPT) bietet seit 1995 eine internationale Plattform zum interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch in der Prävention

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

DPT – zur Anmeldung

31. DPT Kongressprogramm

 

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News
news-1282 Thu, 02 Apr 2026 10:20:00 +0000 Wie mache ich mein Fahrrad diebstahlsicher? https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/so-schuetzen-sie-ihr-rad-vor-diebstahl/ Der Frühling und steigende Temperaturen lassen die Lust aufs Fahrradfahren wieder steigen. Wichtig für die beginnende Radsaison ist dabei nicht nur ein straßentaugliches Rad, sondern auch der richtige Diebstahlschutz. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Fahrrad richtig gegen Diebstahl sichern und welche Rolle dabei eine individuelle Kennzeichnung spielt. Mit dem Fahrrad lassen sich die Natur, Städte oder Sehenswürdigkeiten hervorragend erkunden. Damit stellt sich aber auch die wichtige Frage: Wie können Fahrräder unterwegs gegen Diebe gesichert werden, die es vor allem auf teure Elektroräder abgesehen haben?

Wichtig ist, ein qualitativ hochwertiges Schloss zu nutzen, mit dem das Rad an einen festen Gegenstand angeschlossen werden kann. Den besten Diebstahl-Schutz bieten stabile Ketten-, Bügel- oder Faltschlösser. Achten Sie beim Kauf

Beim Kauf eines Fahrradschlosses auf Qualität achten

Wählen Sie ein zertifiziertes Schloss mit massivem Schließsystem aus hochwertigem Material, zum Beispiel durchgehärtetem Spezialstahl. Rechnen Sie mit circa fünf bis zehn Prozent des Fahrradpreises für den Kauf eines guten diebstahlsicheren Fahrradschlosses. Dabei gilt: Je leichter und teurer ein Rad, desto schwerer und teurer sollte das Schloss sein.

Sicheres Schloss und individuelle Kennzeichnung von Fahrrädern bieten Schutz

  • An erster Stelle steht ein sicheres Fahrradschloss, um das Fahrrad abzusichern. Rahmenschlösser allein, welche (nur) das Vorder- und Hinterrad blockieren, genügen nicht als Diebstahlschutz.
  • Wertvolles Zubehör von E-Bikes oder Pedelecs,wie Akku oder Display etwa, sollten entweder zusätzlich mit einem verlässlichen Schloss gesichert oder mitgenommen werden.

 

Lassen Sie Ihr Fahrrad Codieren!

Damit ein gestohlenes und wiedergefundenes Rad problemlos seinem Eigentümer oder seiner Eigentümerin zugeordnet werden kann, braucht es eine individuelle Kennzeichnung. Eigentümer oder Fachhändler können diese anbringen, in der Regel mittels Gravur im Rahmen. Auch der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.) nimmt bundesweit Codierungen gegen eine geringe Gebühr vor.

Wird ein Rad gestohlen, hilft auch ein Fahrradpass dabei, es wiederzufinden bzw. es dem Eigentümer zuzuordnen. Darin werden wichtige Informationen zum Rad (z.B. Rahmennummer und -größe, Versicherung, Hersteller, Modell, Radtyp, Foto, Eigentumsnachweis usw.) notiert. Viele Händler stellen einen solchen speziellen Fahrradpass aus; die Polizei rät, beim Kauf danach zu fragen.

Mehr Informationen zum Schutz vor Fahrraddiebstahl und was zu tun ist, wenn das Rad doch abhandenkommt sowie einen Fahrradpass zum selbst Ausfüllen finden Sie im kostenlosen Faltblatt „Räder richtig sichern“ der Polizei. Es kann hier heruntergeladen oder bestellt werden:

Räder richtig sichern

 

So sichern Sie Ihr Fahrrad richtig

  • Abgestellte Räder immer mit einem guten und richtig angelegten Schloss sichern. Geeignet sind massive Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser mit „geprüfter Qualität“ aus hochwertigem Material.
    Das gilt auch zuhause: Denn auch aus nicht wirksam gesicherten Kellern oder Garagen werden vermehrt insbesondere teure Elektroräder gestohlen.
  • Fahrräder stets an einen fest verankerten Gegenstand (etwa einem Laternenmast) anschließen. (an- und nicht nur abschließen!)
  • Lassen Sie eine individuelle Kennzeichnung am Rahmen des Fahrrads eingravieren und erstellen Sie einen Fahrradpass mit Bilden und samt Eigentumsnachweis.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Themenseite

Fahrraddiebstahl

 

Weitere Informationen zur ADFC-Fahrradcodierung, den unterschiedlichen Gravurverfahren sowie Informationen zu Codier-Terminen des ADFC finden Sie auf der Seite des Fahrrad-Clubs.

 

Tipps zur effektiven Sicherung von Kellern und Garagen

Schutz vor Kellereinbrüchen

Garagen sichern

 

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Schützt Eure Fahrräder richtig vor Diebstahl

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News
news-1127 Fri, 27 Mar 2026 06:11:00 +0000 Ferien und Reisezeit: Auch Taschendiebe sind Ostern unterwegs https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/ferien-und-reisezeit-auch-taschendiebe-sind-ostern-unterwegs/ In den Osterferien nutzen viele Menschen die freien Tage, um zu verreisen. Doch während der Reisezeit sind auch Taschendiebe unterwegs, die beispielsweise das Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen, um zuzuschlagen. Seien Sie deshalb bei der Fahrt mit Bus und Bahn aufmerksam und bieten Sie Langfingern keine günstige Gelegenheit. Taschendiebstahl ist neben Fahrraddiebstahl und Sachbeschädigung eines der am häufigsten registrierten Delikte im öffentlichen Raum. Taschendiebe treten meist in Gruppen auf. Einer lenkt das Opfer ab, die nächste entwendet den Geldbeutel oder andere Wertgegenstände, und der dritte verschwindet mit der Beute. Reisende sollten insbesondere auf die sogenannten „Scheibenklopfer“ achten, die ihre Opfer ablenken, indem sie von außen an die Bus- oder Zugscheibe klopfen.

 

Kleine Monster zeigen die gängigsten Taschendiebstahl-Tricks

Die europaweite Kampagne „Stop Pickpockets“ der Bundespolizei zeigt, wie Sie sich schützen können Mit sechs kurzen Trickfilmen klärt sie zu den häufigsten Methoden der Taschendiebe auf. Diese werden von kleinen bunten Monstern dargestellt, getarnt als Blumenschenker, falsche Touristen, Stauerzeuger, Scheibenklopfer, Anrempler und Beschmutzer.

 

So schützen Sie sich vor Taschendiebstahl

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit wie nötig.
  • Tragen Sie Bargeld und Zahlungskarten in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen.
  • Tragen Sie Ihre Tasche immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie vor allem im Gedränge besonders auf Ihre Wertsachen und Ihre Tasche.

 

Taschendiebstahl

Videospots

Website Stop Pickpockets

 

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Tricks der Taschendiebe: Oster-Monster

Stop Pickpockets Videoclips

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News
news-1619 Tue, 24 Mar 2026 07:35:34 +0000 Algospeak: Digitale Codes in der Jugendsprache und was Eltern darüber wissen sollten https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/algospeak-digitale-codes-in-der-jugendsprache-und-was-eltern-darueber-wissen-sollten/ Emojis und kryptische Codes – verstehen Sie eigentlich, was Jugendliche online schreiben? Die digitale Sprache entwickelt sich rasant weiter und lässt Erwachsene oft ratlos zurück. Erfahren Sie, was hinter dem Phänomen "Algospeak" steckt und wie sie die Kommunikation der nächsten Generation besser verstehen können. Was ist Algospeak? Mehr als nur Emojis und Abkürzungen

Unter Algospeak versteht man eine codierte Form der Kommunikation, die aus einer Mischung von Emojis, Abkürzungen und Codes besteht. Ursprünglich entstanden, um die automatisierten Filter und Algorithmen sozialer Netzwerke zu umgehen, um über sensible oder tabuisierte Themen zu sprechen, hat sich daraus eine eigenständige digitale Jugendkultur entwickelt.

Diese Sprache dient dazu, innerhalb von Online-Communities eine gemeinsame Identität zu stiften. Für Außenstehende sind diese Nachrichten – ähnlich wie bei anderen Formen der Jugendsprache auch – oft nicht auf Anhieb verständlich.

 

Warum nutzen Jugendliche diese Codes?

Für junge Menschen sind Online-Communities zentrale Räume für Zugehörigkeit, Austausch und Identifikation und die Nutzung von „Algospeak“ damit eng mit diesen Bedürfnissen verknüpft. Dabei spielen psychologische Mechanismen eine zentrale Rolle:

  • In-Group vs. Out-Group: Die Codes schaffen ein starkes „Wir-Gefühl“ (In-Group). Wer die Sprache spricht, gehört dazu; wer sie nicht versteht (die Out-Group, meist Erwachsene), bleibt außen vor.
  • Schutzraum bei Ausgrenzung: Viele Jugendliche nutzen digitale Gemeinschaften als Rückzugsort, wenn sie im Offline-Alltag Stress, Missverständnisse oder Ausgrenzung erfahren.
  • Themenbesetzung und Vermeidung von Sperren: Durch diese Verklausulierungen können sensible Themen diskutiert werden, ohne dass Beiträge sofort durch Plattform-Algorithmen gesperrt oder eingeschränkt werden.

 

Risiken und extremistische Manipulation

Während viele Codes harmlos sind, birgt die bewusste Abgrenzung nach außen auch Gefahren. Extremistische Strömungen beispielsweise nutzen das Bedürfnis nach Zugehörigkeit gezielt aus, um Jugendliche zu manipulieren. Algospeak ermöglicht dabei einen niederschwelligen Zugang zu Jugendlichen, und greift deren Kommunikationsverhalten auf. Zu den problematischen Bereichen gehören z. B.:

  • Extremismus und Radikalisierung: extremistische Gruppierungen nutzen die Mechanismen der In-Group-Bildung, um Jugendliche gezielt zu beeinflussen und eine radikale Abgrenzung gegenüber der Gesellschaft zu fördern.
  • Frauenfeindliche Ideologien: In der sogenannten Manosphere oder in Incel-Netzwerken werden Begriffe wie „Alpha Male“ oder „Looksmaxxing“ (extreme Selbstoptimierung) genutzt, um problematische Geschlechterrollen und Hass zu verbreiten.
  • Gesundheitsgefahren: Manche Codes dienen zur Verherrlichung von Essstörungen wie Magersucht (Pro Ana) oder Bulimie (Pro Mia).
  • Gewalt und Mobbing: Jugendliche können auf Inhalte stoßen, die Gewalt, Tierquälerei oder psychische Gewalt verherrlichen. Auch Cybermobbing ist eine reale Gefahr, von der bereits jedes fünfte Kind im schulpflichtigen Alter betroffen war.

Alles über Extremismus

Hilfe bei Gewalt

Schutz vor Cybermobbing

 

5 Tipps für Eltern und Lehrer zur Förderung von Medienkompetenz

Um die Resilienz von Jugendlichen gegenüber Manipulation und schädlichen Inhalten zu stärken, empfehlen Experten und Jugendliche selbst folgende Ansätze:

  • Reden, Fragen, Informieren: Zeigen Sie echtes Interesse an der digitalen Lebenswelt, statt nur zu kontrollieren. Lassen Sie sich die genutzten Plattformen und Begriffe erklären.
  • Sicherheitseinstellungen prüfen: Gehen Sie gemeinsam die Privatsphäre-Optionen der Apps durch, um einen sicheren Rahmen zu schaffen.
  • Algorithmen aktiv steuern: Bringen Sie Jugendlichen bei, dass sie ihren Feed beeinflussen können. Unpassenden Accounts zu entfolgen oder hilfreiche Inhalte zu liken, verändert die digitale Umgebung positiv.
  • Digitale Pausen etablieren: Vereinbaren Sie gemeinsam feste Smartphone-Zeiten und bewusste Auszeiten von Social Media, um Stress zu reduzieren.
  • Meldefunktionen nutzen: Ermutigen Sie Jugendliche, problematische Inhalte oder Hassrede konsequent direkt auf den Plattformen oder bei offiziellen Meldestellen anzuzeigen.

Medienkompetenz

Internet-Beschwerdestelle

Jugendschutz.net

Alle Infos zu Meldewegen

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News
news-1608 Fri, 20 Mar 2026 06:00:00 +0000 Strafbare Inhalte im Netz? So können Sie handeln https://www.soundswrong.de/ Ihnen begegnen im Netz verstörende oder möglicherweise strafbare Inhalte – oder sie werden Ihnen zugeschickt? Auch wenn Sie unsicher sind, ob es sich um strafbare Inhalte handelt, müssen Sie nicht wegsehen oder weiterleiten, sondern #meldenstattteilen. Informieren Sie sich, wie Sie richtig reagieren und Inhalte sicher melden können: News news-1618 Thu, 19 Mar 2026 13:24:50 +0000 Darstellungen von Gewalt und Kriegsopfern nicht weiterleiten https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/darstellungen-von-gewalt-und-kriegsopfern-nicht-weiterleiten/ Im Zusammenhang mit bewaffneten Konflikten werden viele – immer häufiger auch manipulierte – Bilder und Videos über das Internet und soziale Netzwerke verbreitet, die Gewalttaten, verletzte oder getötete Menschen zeigen. Die Weiterleitung solcher Inhalte ist nicht nur geschmacklos, sondern kann auch strafbar sein. Deswegen gilt: Nicht alles weiterleiten, sondern strafbare Inhalte melden. Die Verbreitung von Gewaltdarstellungen ist strafbar

In Deutschland sind die Herstellung und Verbreitung von Medien, die grausame oder unmenschliche Gewalt gegen Personen zeigen, verboten (vgl. § 131 StGB). Dieses Verbot gilt auch für die Verherrlichung von Krieg oder die Verletzung der Menschenwürde beispielsweise durch die Verbreitung von Aufnahmen, die entstellte oder tote Personen zeigen (vgl. § 130 StGB). Wer gegen diese Vorschriften verstößt, kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bestraft werden. Dieses Recht gilt auch dann, wenn die Inhalte von Deutschland aus an Personen im Ausland weitergeleitet werden.

Auch Bilder von Kriegsgefangenen, die immer wieder zu Propagandazwecken von Kriegsparteien weltweit eingesetzt werden, sollten auf keinen Fall zusätzlich weitergeleitet werden. Die Würde dieser Menschen ist durch Artikel 13 der III. Genfer Konvention besonders geschützt.

 

Auf die eigene psychische Gesundheit achten

Das Ansehen von Gewaltdarstellungen kann eine erhebliche psychische Belastung darstellen. Wenn Sie merken, dass Sie Bilder oder Videos nicht mehr loslassen, sprechen Sie mit einer vertrauten Person darüber oder wenden Sie sich an eine Beratungsstelle, beispielsweise die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar).

Kontakadressen zu weiteren Beratungsstellen finden sie hier:

Infos für Betroffene

 

Vorsicht vor gefälschten Inhalten – Deepfakes

Bild- und Videomaterial in Konfliktsituationen wird zunehmend mithilfe von Künstlicher Intelligenz manipuliert oder vollständig gefälscht. Solche Inhalte – sogenannte Deepfakes – sind oft kaum als unecht erkennbar und werden gezielt zur Desinformation und Meinungsmanipulation eingesetzt. Wer solche Inhalte unbedacht weiterleitet, trägt ungewollt zur Verbreitung von Falschinformationen bei. Prüfen Sie daher Bild- und Videomaterial kritisch, bevor Sie es teilen, vergleichen Sie Quellen oder nutzen Sie im Zweifel Faktencheckangebote.

Wenn Deepfakes zu "News" werden

 

Was können Nutzerinnen und Nutzer tun, um die Verbreitung von Gewaltdarstellungen über das Internet zu stoppen?

  • Nutzen Sie zur Information seriöse Nachrichtenquellen, z.B. die Online-Auftritte von öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Das schützt auch vor Fake News und vor der unbewussten Weiterverbreitung von gefälschten Inhalten.
  • Verbreiten Sie nicht jeden Inhalt weiter, den Sie über soziale Netzwerke oder Messenger erhalten.
  • Seien Sie besonders skeptisch gegenüber Inhalten, die sehr emotional wirken oder deren Herkunft unklar ist – das sind mögliche Merkmale von manipuliertem Material.
  • Klären Sie Freunde, Familienmitglieder und andere Netzwerknutzer über die Strafbarkeit der Verbreitung von Gewaltdarstellungen auf.

 

So können Sie Gewaltdarstellungen melden:

  • Melden Sie Inhalte (URL und ggf. andere Beweise), die strafbar sein könnten, der Internetbeschwerdestelle, jugendschutz.net oder auch der Polizei. Soziale Netzwerke und Messenger-Dienste haben ebenfalls Meldefunktionen.
  • Leiten Sie die Inhalte nicht an Freunde oder Bekannte weiter, wenn Sie sich unsicher sind und eine Einschätzung benötigen. Damit könnten Sie sich selbst strafbar machen.

Die Internetbeschwerdestelle ist eine Initiative der Verbände eco und FSM, jugendschutz.net eine Stelle der Bundesländer. Beide arbeiten eng mit Behörden zusammen und leiten strafbare Inhalte zur weiteren Prüfung weiter. Nach einer Meldung werden die gemeldeten Inhalte juristisch bewertet und die Seitenbetreiber ggf. dazu aufgefordert, entsprechende Inhalte zu löschen. Die Polizei verfolgt die Verbreiter verbotener Inhalte über das Internet. Daher ist es entscheidend, Inhalte möglichst umfassend zu melden.

Was ist eine Gewaltdarstellung?

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News
news-1091 Mon, 16 Mar 2026 08:20:00 +0000 Desinformation im Netz: Fünf Tipps der Polizei zum Erkennen von Fake News https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/fake-news-gefaehrliche-radikale-botschaften/ Wahlen, internationale Konflikte, politische Interessen: Fake News verbreiten sich rasant – und transportieren oft versteckte radikale Botschaften. Wie lassen sich Desinformationen erkennen? Die Polizei gibt fünf Tipps, mit denen Sie Nachrichten prüfen und Falschmeldungen erkennen können.  

Messengerdienste verbreiten Fake News und Verschwörungstheorien

"Fake News" sind falsche Informationen, die immer häufiger gezielt verbreitet werden, um Meinungen zu beeinflussen und gesellschaftliche Spannungen zu verstärken. Diese enthalten oft auch versteckt radikale Botschaften.

Einzelpersonen oder Gruppen werden oft zu Sündenböcken erklärt und die Gerüchteküche im Netz aufgeheizt. Falschnachrichten werden über Messengerdienste wie Telegram oder WhatsApp und soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und YouTube weiterverbreitet. Hier finden diese Aussagen und vermeintlichen Nachrichten anonyme Unterstellungen und Schuldzuschreibungen, teils fanatische Follower. Zunehmende verbale Gewalt und Hass im Netz führen schlimmstenfalls zu Gewalt und Vandalismus.

Lassen Sie sich nicht von Fake News verunsichern. Prüfen Sie die Richtigkeit der Angaben und vertrauen Sie nur seriösen Quellen. Insbesondere in WhatsApp- oder Telegram-Gruppen gilt es sich selbst Fragen zu stellen, um die Nachricht als falsch oder richtig herauszufiltern. Der Messengerdienst Telegram entwickelt sich nach Einschätzung der deutschen Sicherheitsbehörden zunehmend zu einem Medium der Radikalisierung.

 

So können Sie Nachrichten selbst überprüfen und Fake News herausfiltern

  • Achten Sie auf die Quelle: Überprüfen Sie beispielsweise im Impressum, wer hinter dem Inhalt steckt und wo der Ursprung der Meldung liegt.
  • Suchen Sie nach Fakten: Stimmt das, was behauptet wird. Sind die Informationen plausibel?
  • Fragen Sie sich bei Bildern Sind die Fotos echt? Stimmt der Zusammenhang zwischen Foto und Text?
  • Achten Sie auf die Aktualität: Nutzen Sie eine Suchmaschine und suchen Sie unter „News“ nach den Nachrichten, die Sie überprüfen möchten. Sie können so nachschauen, ob die Aussagen überhaupt aktuell sind oder schon zu einem früheren Zeitpunkt im Umlauf waren.
  • Problematische Inhalte melden: Inhalte, die Fake News oder Verschwörungsmythen enthalten, kann man direkt beim jeweiligen Onlinedienst als solche melden, damit sie gelöscht werden. Bei strafbaren Aussagen sollte die Polizei informiert werden.

 

Zivilcourage zeigen

Sie möchten wissen, wie schnell man einem Verschwörungsmythos aufsitzt und sich radikalisiert? In unserem interaktiven Video können Sie in die Rolle einer Schülergruppe schlüpfen und sich selbst testen. Zeigen Sie rechtzeitig Zivilcourage und können eine Straftat verhindern? Nehmen Sie sich neun Minuten Zeit und „spielen“ sich durch:

Zum Video "Chris+Lea"

 

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Fake News erkennen

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News
news-1393 Fri, 06 Mar 2026 08:04:00 +0000 Wir sind auf der Bildungsmesse didacta! https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/didacta-koeln/ Drogenkonsum thematisieren oder über Verschwörungsmythen sprechen, digitale Medien sicher nutzen - mit unseren Medien unterstützen wir Sie in ihrem pädagogischen Alltag. Besuchen Sie uns auf der didacta, der führenden Fachmesse für das Bildungswesen, vom 10. bis 14. März 2026 in Köln. Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der didacta 2026

Sie finden uns in Halle 7, Stand Nr. A038. Entdecken Sie dort unser vielseitiges Angebot für Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal sowie für Eltern und Jugendliche zu Themen, wie Drogen und Neue psychoaktive Stoffe (NPS), Jugendschutz, Radikalisierung, Internetkriminalität, die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Internet oder Cybergrooming – viele unserer Handreichungen, Broschüren, Faltblätter und mehr erhalten Sie direkt am Stand!

 

Unterschätzte Gefahr: Risiken des Konsums von Neuen psychoaktiven Stoffen thematisieren

Neue psychoaktive Stoffe (NPS) sollen einen harmlosen Eindruck vermitteln. Dabei sind sie nicht nur illegal, auch die Wirkung der synthetischen Wirkstoffe ist unberechenbar. Was also, wenn es schiefgeht? In unserer Kampagne „Lethal Highs“ (= tödliche Highs) klären wir über die lebensgefährlichen Drogen auf und geben Tipps, wo Betroffene und deren Umfeld Hilfe finden.

 

Radikalisierung in der Jugendarbeit entgegenwirken – über Verschwörungsmythen sprechen

In „schwierigen Zeiten“ wollen viele dem Gefühl des Kontrollverlusts entkommen. Erzählungen über verborgene Mächte und Geheimgesellschaften tragen ein starkes Radikalisierungspotenzial in sich - Unser Verschwörungsmythen-Wimmelbild  wurde als didaktisches Hilfsmittel für die Präventionsarbeit mit jungen Menschen konzipiert und ermöglicht einen aktiven Einstieg ins Thema.

Auf dem Wimmelbild sind mehr als 60 verschwörungsrelevante Hinweise, mögliche Radikalisierungsanzeichen aus den Phänomenbereichen Politisch Motivierte Kriminalität sowie einige Szenen aus dem interaktiven Kurzfilm "Chris + Lea" zu finden. Auf diese Weise kann hier ständig neues entdeckt und diskutiert werden. Zur Auflösung ist auf dem Wimmelbild ein QR-Code abgedruckt, der auf die Webseite www.zivile-helden.de/wimmelbild verlinkt.

Verschwörungsmythen-Wimmelbild

 

AnsichtsSache

Wirkt sich Gruppendynamik auf das Sicherheitsgefühl? - Mit Eintritt der Dunkelheit schwindet in öffentlichen Räumen und im Nahverkehr bei vielen Menschen das Sicherheitsgefühl – selbst an Orten, die objektiv sicher sind. Was wäre, wenn dieses Gefühl nicht nur durch äußere Umstände, sondern auch durch unbewusstes Verhalten Einzelner oder von Gruppen entsteht? Genau das beleuchtet die Kampagne „AnsichtsSache“ – aus zwei Perspektiven.  Die Kampagne AnsichtsSache stärkt Sicherheitsgefühl und sensibilisiert für Rücksichtnahme im öffentlichen Raum und zeigt beispielsweise, wie aus ausgelassene Stimmung, unbedachtes Verhalten oder unpassende Sprüche aus der Gruppe heraus andere verunsichern können.

AnsichtsSache

 

Prävention von Cybergrooming

Kinder und Jugendliche bewegen sich ganz selbstverständlich in Chats, Foren oder auf Social Media. Doch das birgt Risiken, die vor allem Kinder noch nicht abschätzen können. Nicht hinter jedem Kontakt steckt auch die Person, für die sich der- oder diejenige ausgibt. Eltern und Lehrkräfte sollten deshalb mit ihnen darüber sprechen und ihre Kinder über die Funktionsweisen, Möglichkeiten, aber auch den damit verbundenen Gefahren, wie Cybergrooming aufklären.

Um bereits junge Menschen bestmöglich zu schützen und ihnen das nötige Wissen zur Abwehr solcher Angriffe zu vermitteln, bündeln wir mit dem Kinderschutzbund und das Internet-ABC unsere Präventionsarbeit gegen Cybergrooming.

Cybergrooming in der Grundschule

 

Diebstahl, Körperverletzung, Drogen oder Sexting – Wie erklärt man sowas Kindern?

Polizei für dich bietet altersgerechte Informationen über polizeirelevante Themen wie beispielsweise Diebstahl, Körperverletzung, Drogen, Sachbeschädigung oder sexuellen Missbrauch im Internet. Kriminalitätsphänomene, mit denen Kinder und Jugendliche am häufigsten konfrontiert werden, werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Polizei für Dich gibt Kindern und Jugendlichen dadurch die Möglichkeit, sich selbstständig mit gesicherten Informationen zu informieren sowie sich mit ihren Rechten und Pflichten auseinanderzusetzen. Natürlich gibt es ausreichend Tipps zur Vorbeugung und vielfältige Hinweise auf weiterführendes Informationsmaterial für eine tiefergehende Beschäftigung mit den Themenbereichen.

polizeifuerdich.de

 

didacta ist führende Fachmesse für das Bildungswesen

Die didacta ist der bedeutendste Branchentreffpunkt für alle, die sich für aktuelle Entwicklungen und Trends in der Bildungslandschaft interessieren.

Das umfangreiche Rahmenprogramm der didacta umfasst rund 1.500 Veranstaltungen mit Seminaren, Vorträgen von Expertinnen und Experten sowie Sonderschauen und -veranstaltungen in den drei Bildungsbereichen Frühe Bildung, Schulische/Außerschulische Bildung und Berufliche Qualifizierung/myQ-Qualifizierung.

Täglich gibt es Podiumsdiskussionen, Workshops, Panels, Unternehmens- und Produktpräsentationen.

didacta 2026

 

Wir berichten auf unseren Social-Media-Kanälen von der didacta

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News
news-1615 Wed, 04 Mar 2026 07:48:25 +0000 Meme und Emojis können extremistische Botschaften enthalten https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/extremistische-memes/ In der digitalen Kommunikation sind Meme und Emojis allgegenwärtig. Sie werden jedoch auch von extremistischen Akteuren gezielt als strategisches Propaganda-Instrument genutzt, um menschenfeindliches Gedankengut niederschwellig zu verbreiten. Durch subtile Präsenz in Chats und Foren, versuchen extremistische Akteure, ihre Ansichten als "normal" erscheinen zu lassen. Sie texten, kommentieren und posten Bilder oder Videos. Einen festen Bestandteil bilden dabei „Memes“ – Bilder, animierte GIFs oder kurze Clips mit Slogans, die durch die einfache Bild-Text-Kombination komplexe Botschaften vermitteln. So wird extremistisches Gedankengut mit Hilfe von Stilmitteln, wie Ironie, Humor, Satire oder auch Bagatellisierung verbreitet.

Im digitalen Zeitalter sind Memes und Emojis weit mehr als nur humorvolle Spielereien. Sie fungieren als „Gedankenbausteine“, die kulturelle Informationen in Form von Bildern, Videos oder Textkombinationen schnell und massenhaft verbreiten. Während sie im Alltag meist der Unterhaltung dienen, nutzt die rechtsextreme Szene diese Formate gezielt.

Die Strategien: Humor als Türöffner

Rechtsextreme Akteure nutzen Meme nicht zufällig. Sie verfolgen dabei klare strategische Ziele:

  • Humor als Schutzschild: Unter dem Deckmantel von Satire und „schwarzem Humor“ werden menschenfeindliche Ideologien verbreitet. Dies dient als Schutzraum gegen Kritik: Wird ein Post beanstandet, heißt es oft, es sei „nur ein Witz“ gewesen.
  • Köder-Taktik: Ein humoristisches Meme fungiert oft als „Lockvogel“, um Aufmerksamkeit zu generieren. Wer einmal klickt, landet schnell in tiefergehenden „Rabbit Holes“ mit expliziteren politischen Inhalten.
  • Ästhetisierung: Durch moderne Stile wie „Fashwave“ (eine Mischung aus 80er-Jahre-Ästhetik und rechtem Gedankengut) oder NS-Anime werden besonders Jugendliche in ihren Lebenswelten abgeholt.

Emojis: „Dog Whistling“ und die Macht des Kontextes

Um Sperren auf Plattformen zu umgehen und Gleichgesinnte zu erreichen, werden „Dog Whistles“ (Hundepfeifen-Politik) eingesetzt – Botschaften, die nur für Eingeweihte erkennbar sind.

  • Zahlencodes: Bekannt sind die 18 (erster und achter Buchstabe des Alphabets, für "Adolf Hitler"), "88" oder die rassistische Parole "444".
  • Emojis: Harmlose Symbole werden umgedeutet. Das Milchglas steht für „weiße Überlegenheit“, die Kiwi für Transfeindlichkeit und der Clown verspottet demokratische Politik.
  • Kontext ist alles: Die Bedeutung dieser Symbole ist fast immer kontextabhängig. Während ein Tür-Emoji meist harmlos ist, kann es in rechten Kreisen eine antisemitische Verschwörungserzählung zur Leugnung des Holocaust transportieren.

Radikalisierung und Diskursverschiebung

Die ständige Präsenz dieser Inhalte führt zu einer schleichenden Abstumpfung. Rechtsextreme Narrative werden normalisiert und wirken schließlich „salonfähig“, da das Empörungspotenzial durch die ständige Wiederholung abflacht. Grenzen des Sagbaren verschieben sich, was im schlimmsten Fall Radikalisierung Vorschub leisten kann.

Was man tun kann: Digitale Zivilcourage

Wenn Sie auf solche Inhalte stoßen, ist Handeln gefragt:

  1. Melden & Blockieren: Nutzen Sie die Meldefunktionen der Plattformen oder von Meldestellen, wie der internet-beschwerdestelle oder jugendschutz.net.
  2. Gegenrede leisten: Zeigen Sie Präsenz. Sachlicher Widerspruch signalisiert Mitlesenden, dass rechtsextreme Positionen nicht unwidersprochen bleiben.
  3. Anzeige erstatten: Strafbare Inhalte (z. B. Volksverhetzung oder verbotene Symbole) sollten bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden.

 

Weiterführende Informationen und Hilfe finden Sie hier:

Rechtsextremismus, Erkennungszeichen und Symbole

Rechtsextremismus: Erscheinungsformen

Beratung bei digitaler Gewalt und Hassrede

HateAid

Dossier zu Rechtsextremismus und Medienkompetenz

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Meldestelle für jugendgefährdende Inhalte im Netz

internet-beschwerdestelle

jugendschutz.net

 

Was sind Meme eigentlich?

Ursprünglich aus der Evolutionsbiologie stammend, bezeichnen Meme heute mediale Formate, die in Gruppen auftreten und immer gleiche Inhalte in leicht abgeänderter Version darstellen. Sie leben vom Mitmach-Moment: Jeder kann sie leicht bearbeiten und weiterverbreiten, was ein starkes Gemeinschaftsgefühl – eine Art „niederschwelligen Mitmachfaschismus“ – erzeugt.

 

Laden Sie sich unser passendes kostenloses Social Media Paket zur Bewerbung des Themas herunter

Verbreitung von Extremismus in Social Media

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News
news-1614 Tue, 03 Mar 2026 08:05:45 +0000 Kinder sicher im Netz begleiten: Webinar „Gemeinsam gegen Cybergrooming“ https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/webinar-gemeinsam-gegen-cybergrooming/ Immer mehr Grundschulkinder nutzen digitale Medien – sie spielen, chatten oder schauen Videos. Das birgt Risiken, die Kinder oft noch nicht einschätzen können. In unserem kostenlosen Webinar erfahren Eltern, wie sie Kinder gezielt vor Cybergrooming schützen und altersgerecht über digitale Gefahren sprechen. Nicht alle Menschen im Internet meinen es gut: Manche nutzen gezielt die Offenheit und Gutgläubigkeit junger Kinder aus, um sich ihnen auf unangemessene Weise zu nähern. Beim sogenannten Cybergrooming versuchen die Täterinnen und Täter, über das Internet gezielt Kontakt zu Kindern aufzubauen, um sie sexuell zu belästigen oder zu missbrauchen. Das kann schleichend und schwer erkennbar passieren – oft lange, bevor Erwachsene überhaupt etwas bemerken. Viele Eltern wissen nicht, wie Täter vorgehen oder wie sie ihr Kind im Alltag wirksam schützen können.

 

Kinder vor Cybergrooming schützen

Genau hier setzt das kostenlose Webinar an: Eltern, aber auch interessierte Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte, erhalten praxisnahe Tipps, erfahren, wie sie frühzeitig Gefahren erkennen und wie sie mit ihrem Kind oder ihren Schülerinnen und Schülern offen und altersgerecht über digitale Risiken sprechen. So können Sie Kinder sicher begleiten und selbstbewusst handeln.

Die Veranstaltung wird von der LFK in Kooperation mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (ajs), dem Kinderschutzbund Baden-Württemberg und der Polizeilichen Kriminalprävention (ProPK) durchgeführt.

Die Online-Veranstaltung bietet Eltern fundierte Einblicke in die Strategien von Tätern und vermittelt praktische Tipps für die Prävention im Erziehungsalltag.

 

Veranstaltungsdetails

Datum: Dienstag, 10. März 2026

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Jetzt anmelden

 

 

Hilfe und weiterführende Informationen

Auch außerhalb des Webinars finden Betroffene und Angehörige Unterstützung und Informationen zu ihren Rechten sowie zu regionalen Hilfsangeboten:

Informationen zum Thema sexueller Missbrauch, Cybergrooming und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien finden Sie unter www.polizei-beratung.de und www.soundswrong.de.

Über die anonyme Onlinedatenbank www.odabs.org lassen sich gezielt Unterstützungsmöglichkeiten in Ihrer Nähe finden.

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News
news-1006 Fri, 27 Feb 2026 07:52:00 +0000 Senioren im Fokus von falschen Handwerkern https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/dachhaie-vorsicht-vor-betruegerischen-handwerkern/ Sie klingeln an der Tür, geben sich als Fachleute aus, sehen angeblichen Reparaturbedarf, verlangen viel Geld und richten mitunter erst einen Schaden an. Falsche Handwerker, Dienstleister oder Amtspersonen täuschen dringenden Handlungsbedarf vor, um Zugang zu Wohnungen und Häusern zu erhalten. Achtung! Betrüger nutzen Ihr Vertrauen aus und wollen Sie um Ihr Geld bringen oder Wertsachen stehlen. Informieren Sie auch Ihre Angehörigen. Die „Dachhai“-Masche ist nur eines der Beispiele, wie Betrügerinnen und Betrüger vorgehen. Dabei geben sie sich als Dachdecker aus und behaupten, sie hätten beim Vorbeigehen lose Ziegel, undichte Stellen oder Sturmschäden am Dach bemerkt. Eine sofortige Reparaur sei notwendig, um schwere Folgeschäden zu vemeiden. Die vermeintlich wohlgesonnenen Handwerker bieten sodann auch gleich an, die Reparatur umgehend ausführen zu können - natürlich zu einem angeblich günstigen Preis. Doch nach Beginn der Arbeiten verlangen sie plötzlich deutlich höhere Summen, führen unnötige oder mangelhafte Arbeiten aus oder kassieren Vorkasse und verschwinden, ohne die Leistung ordnungsgemäß zu erbringen.

Typisch für beinahe alle Betrugsmaschen sind dabei Zeitdruck („muss sofort gemacht werden“), fehlende schriftliche Angebote, Barzahlung und keine überprüfbare Firmenadresse.

Betrug an der Haustür: Von falschen Handwerkern und vorgetäuschter Not

Unter einem Vorwand versuchen Betrüger Zutritt zu Mehrfamilienhäusern oder Wohnungen zu erhalten. Oft klingeln die Betrüger und geben sich als Handwerker aus. Eine häufige Variante ist, dass die Kriminellen gezielt Einrichtungen des betreuten Wohnens aufsuchen. Dabei zögern diese nicht, auch Notsituationen vorzutäuschen, etwa eine Pkw-Panne.

Im Haus machen sich die Betrüger dann zum Beispiel an den häufig in unverschlossenen Räumen untergebrachten Heizungsanlagen zu schaffen. Darauffolgend klingeln sie bevorzugt bei Seniorinnen und Senioren und behaupten, sie seien von der Hausverwaltung geschickt worden, um einen Schaden an der Heizung oder einen Wasserrohrbruch zu beheben. Sobald die Opfer sie in die Wohnung lassen, lenken sie diese ab und suchen nach Beute: Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände.

Betrüger sind erfinderisch

Dies ist nur ein Beispiel von vielen: Im Grunde sind es nur wenige Tricks, zu denen sich Betrüger aber immer neue Varianten einfallen lassen. So treten sie in ganz unterschiedlichen Rollen auf: als Hilfsbedürftige (bspw. Vortäuschen einer PKW-Panne, sie bitten die Toilette nutzen zu dürfen oder um ein Glas Wasser), als Handwerker in Arbeitskleidung oder vermeintlich seriöse Vertreter. Sie geben sich sogar als angebliche Amtsperson aus, um Sie zu täuschen.

Lassen Sie deshalb niemals Fremde in Ihre Wohnung!

Tipps der Polizei zum Schutz vor falschen Handwerkern

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe und zögern Sie nicht, wenn Sie verdächtige Fremde im Gebäude beobachten, die Polizei zu verständigen. Außerdem:

  • Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder und ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Öffnen Sie Unbekannten nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
  • Lassen Sie nur Mitarbeitende von Handwerksbetrieben oder der Hausverwaltung in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von Ihrer Hausverwaltung vorab angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliches Personal der Stadtwerke oder Ableser von Gas-/Stromzählerständen.
  • Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer unbedingt selbst heraus!

Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf folgenden Seiten:

Haustürbetrug

 

Trickdiebstahl in Wohnungen

 

Diese und weitere Informationen zum Schutz vor vielen Kriminalitätsformen können Sie auch in unserer kostenlosen Broschüre für Senioren nachlesen:

Im Alter sicher leben

 

 

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Unseriöse Handwerker

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News
news-1613 Wed, 25 Feb 2026 07:56:54 +0000 Ableismus und Hass im Netz – Diskriminierung erkennen und handeln https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/ableismus-hass-im-netz/ Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist kein neues Phänomen, doch im digitalen Raum erreicht sie durch Hassrede und Hetze eine neue Dimension. Erfahren Sie hier, was hinter dem Begriff Ableismus steckt, wie sich Hass im Netz äußert und was Sie dagegen tun können. Was ist Ableismus?

Ableismus (abgeleitet vom englischen „to be able“ – fähig sein) bezeichnet die Benachteiligung oder Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Dabei werden Betroffene oft auf ihre Beeinträchtigungen reduziert und an einem vermeintlichen gesellschaftlichen „Normalzustand“ oder Idealbild von Leistungsfähigkeit gemessen. Ableismus äußert sich nicht nur durch offene Feindseligkeit, sondern auch durch abwertende Sprache, bauliche Barrieren oder Vorurteile in der Gesellschaft.

 

Wie man Ableismus begegnen kann: 5 Tipps für den Alltag

Um Ableismus entgegenzuwirken, ist es wichtig, die eigene Haltung zu hinterfragen und aktiv für Inklusion einzutreten. Fünf einfache Tipps, wie Sie Diskriminierung im Alltag und im Netz begegnen können:

  • Reflektieren Sie Ihr Handeln: Prüfen Sie kritisch, ob Sie Menschen mit Behinderungen mitleidig behandeln oder unbewusste Vorurteile über deren (Un-)Fähigkeiten haben.
  • Kommunikation auf Augenhöhe: Sprechen Sie Personen mit Behinderung immer direkt an und kommunizieren Sie nicht über deren Begleitpersonen hinweg.
  • Haltung zeigen: Widersprechen Sie aktiv, wenn Sie abwertende Sprache, „Witze“ oder Diskriminierung in Ihrem Umfeld oder in Kommentarspalten wahrnehmen.
  • Wissen erweitern: Informieren Sie sich aktiv über die Lebensrealitäten und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen, um Barrieren im Kopf abzubauen.
  • Inklusion mitdenken: Überlegen Sie bei der Planung von Projekten oder Veranstaltungen (auch digital), wie diese barrierefrei gestaltet werden können, damit alle gleichberechtigt teilhaben können.

 

Alles rund um Zivilcourage im Alltag erfahren Sie auf Aktion-tu-was.de

Aktion-tu-Was!

 

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Ableismus: Was ist das eigentlich?

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News
news-773 Mon, 23 Feb 2026 07:22:00 +0000 Kindern nicht mit der Polizei drohen! https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/kindern-nicht-mit-der-polizei-drohen/ Die Polizei möchte für alle Bürger und Bürgerinnen eine sichere Anlaufstelle sein. Helfen Sie dabei mit und drohen Sie ihren Kindern bei Auseinandersetzungen oder anderen schwierigen Situationen nicht mit der Polizei. Auch wenn es manchmal anstrengend ist und der Nachwuchs so gar nicht hören will, setzen Sie Verbote nicht mit Drohungen wie „Sei brav, sonst hol ich die Polizei!“ durch! Kinder können diese von Erwachsenen oft nur so daher gesagte Äußerung meist noch nicht richtig zuordnen und wissen nicht, dass der Ausspruch nicht (unbedingt) ernst gemeint ist. Dabei ist es von gesellschaftlicher Relevanz, dass Kinder keine Angst vor der Polizei haben. Sollten Kinder sich nicht sicher fühlen oder gar bedroht, Angst vor Gewalt oder Misshandlung haben, ist es wichtig für sie zu wissen, dass sie immer die Polizei zu Hilfe rufen können.

  • Drohen Sie Kindern nicht mit der Polizei.
  • Bringen Sie Kindern frühzeitig die gängigen Notrufnummern 110 für die Polizei und 112 für den Rettungsdienst bei.
  • Erklären Sie, dass diese Nummern nur im Notfall gerufen werden dürfen.

 

Polizei im Netz: Polizei für Dich

Für Kinder und Jugendliche bietet die Polizei ein eigenes Online-Angebot an. Auf Polizei für Dich können sich interessierte Kinder und Jugendliche selbstständig über die Arbeit der Polizei und die unterschiedlichsten Themen rund um Gewalt, Diebstahl, Drogen und ähnliches informieren. Auf Polizei für Dich werden zu allen polizeilich relevanten Themen Tipps gegeben und Beratungsangebote genannt. Dabei werden stets die Opfer- und Täterperspektive berücksichtigt und für beide Hilfestellung geboten.

Polizei für Dich

 

„Hallo“-Heft für Kinder „Polizei für Dich“

Kinder finden die Arbeit der Polizei meist ziemlich spannend. Sie schauen Polizeifahrzeugen neugierig hinterher und fragen sich, was Polizisten und Polizistinnen alles erleben. Um den Wissensdurst zu stillen, gibt es das „Hallo“ Heft „Polizei für Dich“, herausgegeben von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Das „Hallo“-Heft „Polizei für Dich“ beschreibt in kindgerechter Sprache Rolle und Aufgaben der Polizei. So erhalten sie Einblick in die vielseitigen Tätigkeitsfelder von Polizistinnen und Polizisten.

Kinder erfahren, wie es ist, als Polizistin auf Streife zu sein, wie die Wasserschutzpolizei arbeitet, wissenswertes über Polizeihunde und Pferde, spannendes über die Cyberpolizei und vieles mehr.

Hallo Heft „Polizei für Dich“

 

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Kindern nicht drohen!

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News
news-1611 Fri, 20 Feb 2026 07:55:02 +0000 Polizei für dich - Informationen für Kinder und Jugendliche https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/polizei-fuer-dich/ Kriminalität geht uns alle an. Und das unabhängig von Geschlecht, Wohnort oder dem Alter. Auch Kinder und Jugendliche bekommen durch „Polizei für dich“ die Möglichkeit sich altersgerecht über polizeiliche Themenbereiche zu informieren. Auf der Webseite werden Kriminalitätsphänomene erläutert und Fragen der Kriminalitätsvorbeugung beantwortet. Polizei für dich

Polizei für dich informiert in jugendgerechter Sprache über polizeirelevante Themen wie beispielsweise Diebstahl, Körperverletzung, Drogen oder Sachbeschädigung, mit denen Kinder und Jugendliche oftmals konfrontiertwerden.

Du hast Fragen? Wir haben Antworten!

Was ist Vandalismus? Warum muss ich im Internet auf meine Daten aufpassen? Wobekomme ich Hilfe bei Mobbing? Wie erkenne ich extremistische Inhalte? Wie läufteigentlich ein Jugendstrafverfahren ab? Diese und viele weitere solcher Fragen werden beantwortet und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Es werden sowohl von Taten Betroffene über ihre Opferrechte aufgeklärt, als auch Hilfsangebote für junge Täter angeboten.

 

Gerechtigkeit kennt kein Alter

Ziel ist es an das Unrechtsbewusstsein der Leser- und Leserinnen zu appellieren und Zivilcourage und Gerechtigkeit zu fördern. Außerdem bietet die Seite fundierte Rechtsinformationen und zeigt unter anderem, wie ein Strafverfahren abläuft oder welche Rechte Jugendliche haben. Darüber hinaus erhalten Kinder und Jugendliche Informationen über vielseitige Hilfeangebote.

Polizei für dich

 

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Polizei für dich!

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News
news-1080 Wed, 18 Feb 2026 08:34:00 +0000 Was tun bei Verlust oder Diebstahl von Debitkarten? https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/was-tun-bei-verlust-oder-diebstahl-von-debitkarten/ Taschendiebstahl geht über den reinen Verlust von Geld hinaus. Neben Bargeld können Diebe mit dem Portemonnaie oder dem Smartphone auch an sensible Daten gelangen, wie Kreditkarteninformationen, Personalausweise und dergleichen mehr.Wir zeigen Ihnen, wie Sie im Ernstfall schnell handeln können, um den Schaden gering zu halten. Achten Sie im Gedränge auf Wertsachen

Achten Sie auf Ihre Wertsachen. Denn Menschenansammlungen bieten Taschendieben Gelegenheit, in einem unbeobachteten Moment schnell zuzugreifen und dann in der Menge zu verschwinden.

Das Repertoire der Diebe und Diebinnen ist äußerst vielfältig: Im Gedränge werden Opfer angerempelt oder unter einem Vorwand abgelenkt, beispielsweise, indem ihre Kleidung „versehentlich“ beschmutzt wird oder die Täter nach dem Weg fragen. Während einer das Opfer ablenkt, stiehlt eine Komplizin oder ein Komplize den Geldbeutel oder andere Wertsachen.

 

Die besten Tipps zum Schutz vor Taschendieben

  • Fordern Sie Abstand ein, wenn Ihnen Fremde zu nahe kommen.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit wie nötig.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere sowie Ihr Smartphone immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst nah am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sich diese unter den Arm.

Weitere Tipps, wie Sie die Tricks der Taschendiebe durchschauen und sich davor schützen können sowie Videoclips der europaweiten Kampagne „Stop Pickpockets“, die das Vorgehen der Taschendiebe aufzeigen, finden Sie auf unseren Themenseiten.

Die bekanntesten Maschen der Trickdiebe

Die Tricks der Taschendiebe

 

Was tun bei Verlust oder Diebstahl von Debitkarten?

Wurde Ihnen das Portemonnaie, Zahlungskarten, der Personalausweis oder das Smartphone gestohlen – sperren Sie umgehend unter 116 116.

  • Veranlassen Sie die sofortige Sperrung aller Karten. Über den Sperr-Notruf 116 116* ist das für alle girocards und die meisten Kreditkarten möglich. – Hier können Sie im Verlustfall u.a. auch Ihren elektronischen Personalausweis oder Ihre SIM-Karte sperren lassen.
  • Zeigen Sie einen Diebstahl auch bei der Polizei an. Diese kann zusätzlich die Sperrung des elektronischen Lastschriftverfahrens per Unterschrift (SEPA-Lastschriften) veranlassen. 
  • Prüfen Sie sorgfältig Ihre Kontobewegungen und reklamieren Sie unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber. Für Smartphonebesitzer gibt es die Sperr-App 116 116, mit der sie die Daten ihrer Zahlungskarten in ihrem Handy speichern und die girocard direkt sperren können.

 

Mit der SperrApp im Ernstfall alle Daten griffbereit

Um im Notfall alle Daten griffbereit zu haben und ggf. girocard & Co. selbst umgehend sperren zu können, bietet der Sperr-Notruf eine kostenlose SperrApp für Android und iOS an. In der App können alle Daten zu sperrbaren Karten und Ausweisen für den Ernstfall verschlüsselt hinterlegt werden.

SperrApp im PlayStore

SperrApp im AppStore

 

KUNO - Debitkarten für elektronisches Lastschriftverfahren sperren

Bei kontaktlosem Bezahlen oder Transaktionen per elektronischem Lastschriftverfahren - dem sogenannten „Bezahlen mit Unterschrift“ - ist keine Eingabe der PIN zur Autorisierung der Zahlung notwendig.

Taschendiebe können also auch dann mit den Karten einkaufen, wenn sie nicht im Besitzt der vierstelligen Geheimzahl sind.

Deshalb sollten Sie bei Diebstahl oder Verlust ihrer Zahlungskarten schnell handeln, ihre Karte bei der Bank sperren (Bezahlen mit PIN) und auch eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Denn die Polizei kann über das computergestüzte System KUNO Ihre girokarte für das elektronische Lastschriftverfahren sperren.

 

Wie funktioniert eine KUNO-Sperrung?

Die Polizei meldet die Daten Ihrer abhanden gekommenen Debitkarte (Bankleitzahl, Kontonummer oder IBAN und Kartenfolgenummer) dem Kooperationspartner des Einzelhandels. Von dort werden diese Daten an die dem KUNO-Sperrsystem angeschlossenen Einzelhandelsgeschäfte weitergeleitet. Nur so ist Ihre Karte auch für das Lastschriftverfahren (Bezahlen mittels Karte plus Unterschrift) gesperrt.

Weitere Tipps zum sicheren Umgang mit Zahlungskarten und der PIN finden Sie in unserem Faltblatt zum Thema Zahlungskartenbetrug.

Vorsicht „Karten-Tricks“

 

Detaillierte Informationen zu Betrug mit Zahlungskarten, Empfehlungen für den Ernstfall und dem Umgang mit der EC-Karte off- und online, alle wichtigen Sperrnummern für Debit- und Kreditkarten sowie zur gemeinsamen Initiative des Einzelhandels und der Polizei „KUNO“ finden Sie auch auf folgenden Seiten:

EC- und Kreditkartenbetrug

KUNO-Sperrdienst

 

Die Folgen reichen bis zu Identitätsdiebstahl

Taschendiebstahl geht über den reinen Verlust von Geld hinaus. Neben Bargeld und Zahlungskarten, können Diebe mit dem Portemonnaie oder dem Smartphone auch an sensible Daten gelangen, wie Kreditkarteninformationen, Personalausweise und dergleichen mehr.

Neben dem unmittelbaren Verlust von Bargeld und Karten, die finanziellen Schaden anrichten, sind es vor allem die mitgeführten amtlichen Ausweise, wie der elektronische Personalausweis oder der Führerschein, die den Betroffenen zusätzlichen administrativen Aufwand bescheren.

Das Ausmaß des Schadens reicht unter Umständen bis hin zu Identitätsdiebstahl, der zusätzliche Hürden und Kosten mit sich bringt.

Denken Sie daher auch daran, gestohlene Ausweise bei den örtlich zuständigen, ausstellenden Behörden zu melden.

 

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KUNO: Was ist das eigentlich?

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News
news-648 Fri, 13 Feb 2026 05:30:00 +0000 An Fasching, Karneval & Co. sorglos feiern https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/auch-an-karneval-und-zur-fasnacht-gilt-kein-alkohol-am-steuer/ Die Faschingszeit ist Partyzeit, doch steigender Alkoholpegel und ausgelassene Stimmung können auch zu Konflikten oder Belästigungen führen. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen kommen Partybesucher sicher durch die närrischen Tage. Auch in der fünften Jahreszeit gilt: Kein Alkohol am Steuer! So kommen Sie sicher durch die Fastnacht
  • Gehen Sie in der Gruppe aus und achten Sie aufeinander.
  • Behalten Sie Ihre Getränke im Blick. Lassen Sie diese nicht unbeaufsichtigt stehen.
  • Wehren Sie sich gegen Belästigungen und unerwünschten Körperkontakt – auch bei Bekannten. Seien Sie selbstbewusst. Machen Sie deutlich, dass Sie dieses Verhalten nicht tolerieren.
  • Wird es brenzlig: Bitten Sie andere um Mithilfe (Freunde, Außenstehende oder Mitarbeitende des Veranstaltungsortes).
  • Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Sie oder andere bedroht oder angegriffen werden.
  • Fahren Sie niemals alkoholisiert Auto und steigen Sie auch nicht zu Alkoholisierten ins Fahrzeug.

 

Achtung! Von Pfefferspray oder Reizgas rät die Polizei grundsätzlich ab. Sie vermitteln lediglich eine Scheinsicherheit und sind im Ernstfall nicht sicher. Auch spezielle Apps für einen sicheren Heimweg sind kein Ersatz für die Polizei. Besser ist, belebte Straßen und Plätze nutzen und im Ernstfall sofort die Polizei über 110 zu verständigen.

 

Auch an Karneval und zur Fastnacht gilt: Kein Alkohol am Steuer!

Zu viel Alkohol im Blut ist nach wie vor ein Hauptgrund vieler schwerer Verkehrsunfälle und von Gewalttaten, leider auch im Zusammenhang mit Fastnacht- oder Karnevalsfeiern. Die Polizei weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass die „Fünfte Jahreszeit“ nicht bedeutet, auch beim Alkohol alle Fünfe gerade sein zu lassen!

Alkohol ist eine Droge, die bewusstseins- und wahrnehmungsverändernd wirkt und süchtig machen kann. Wer Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente konsumiert hat und am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Selbst geringe Mengen können zu Ausfallerscheinungen und Fehlleistungen führen.

  • Planen Sie frühzeitig den Heimweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Taxi. Bestimmen Sie einen Fahrer für den Abend aus dem Freundeskreis, der dann nüchtern bleibt oder lassen Sie sich von Familie oder Freunden abholen.
  • Fahren Sie niemals alkoholisiert Auto und steigen Sie auch nicht zu Alkoholisierten ins Fahrzeug. Verhindern Sie, wenn sich andere unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzen möchten und rufen Sie erforderlichenfalls die Polizei.
  • Wenn Sie sich in Bus oder Bahn bedroht fühlen, versuchen Sie, die Situation so schnell es geht zu verlassen und bringen Sie sich in Sicherheit. Ist das nicht möglich, können sie laut um Hilfe rufen oder das Bus- bzw. Zugpersonal alarmieren. Sprechen Sie Zeugen direkt an, z.B. „Sie da in der roten Jacke, bitte rufen Sie die Polizei.“ Das Opfer sollte die Angreifer immer siezen. Das hilft Außenstehenden zu erkennen, dass es keine private Situation ist.

Alkohol

Drogen

 

Wer erwischt wird, muss mit hohen Bußgeldern, Punkten und sogar mit Führerscheinentzug rechnen

Ab und zu ein Gläschen Alkohol zu trinken ist in Ordnung - allerdings sollte man dabei immer darauf achten, nicht zu viel zu trinken. Das gilt insbesondere für Straßenverkehrsteilnehmer: Wer in Deutschland Auto oder Fahrrad fährt, darf bestimmte Promillewerte, mit der die Konzentration von Alkohol im Blut gemessen wird, nicht überschreiten.

  • Ab 0,3 Promille kann sich strafbar machen, wer einen Unfall verursacht oder alkoholbedingte Ausfallerscheinungen im Straßenverkehr zeigt, z.B. Schlangenlinien fährt.
  • Wer mit 0,5 Promille und mehr Auto fährt, muss mit einer Geldbuße, Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen. Bei einem Unfall können weitere Sanktionen hinzukommen.
  • Mit 1,1 Promille gelten Autofahrer als absolut fahruntüchtig. Setzen sie sich trotzdem ans Steuer, machen sie sich strafbar. Ihnen drohen eine Freiheitsstrafe, Punkte in Flensburg, Führerscheinentzug sowie eine Geldstrafe.
  • Wer mit 1,6 Promille oder mehr Alkohol im Blut auf dem Fahrrad oder Pedelec erwischt wird, begeht ebenfalls eine Straftat und kann seine Fahrerlaubnis verlieren.

Auch bei einer Drogenfahrt ohne Fahrfehler, ohne Gefährdung anderer und ohne Unfall, drohen ein Bußgeld und Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot. Für Fahranfänger verlängert sich zusätzlich die Probezeit um 2 Jahre. Hinzu kommen Kosten für eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (sog. MPU), ein Drogenscreening, Verwaltungsgebühren, Nachschulung (bei Inhabern bei Führerschein auf Probe) und Rechtsanwalt.

 

Sexuelle Belästigung ist auch in der Narrenzeit kein Spaß

Küsschen, Helau und Alaaf: Gerade in der Faschingszeit kann aus einem scheinbar harmlosen Annäherungsversuch eine sexuelle Belästigung werden. Doch niemand muss verbale Belästigung oder tätliche Übergriffe hinnehmen - auch nicht, wenn Bekannte oder Freunde die Täter sind.

 

Jede und jeder darf sich gegen Zudringlichkeiten anderer wehren

  • Sagen Sie klar und deutlich "Nein".
  • Fordern Sie körperlichen Abstand ein.
  • Bitten Sie Personal oder andere um Hilfe.
  • Rufen Sie bei akuter Bedrohung oder Belästigung die Polizei unter 110.
  • Erstatten Sie Anzeige.

Denken Sie daran: Sexuelle Belästigung ist eine Straftat.

Infos für Betroffene: Sexualstraftaten

Informationen zum Thema Sucht und Prävention:

Sucht erkennen und vorbeugen

Bewusstsein schaffen

Sicher unterwegs

Richtig verhalten bei einem Angriff

Infos zu Wirkungen von Drogen speziell für Jugendliche:

Drogen

Jugendschutzgesetz in acht Sprachen:

Jugendschutzgesetz

 

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News
news-1558 Thu, 12 Feb 2026 05:49:00 +0000 Vorsicht Betrug: Bedrohungen durch KI https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/betrug-mit-hilfe-von-kuenstlicher-intelligenz/ KI wird immer ausgefeilter, entwickelt sich schnell und ist zunehmend leicht bedienbar – leider auch in den Händen von Betrügern. Mit KI können Betrugsmaschen täuschend echt wirken und sind oft schwer zu erkennen. Was ist Künstliche Intelligenz (KI)?

Künstliche Intelligenz (KI) ist die technische Fähigkeit von Maschinen, menschenähnliche Aufgaben zu erfüllen und kognitive Fähigkeiten des Menschen zu imitieren. Das reicht vom Verstehen von Sprache und dem Erkennen von Mustern bis hin zur Erstellung neuer Medien, wie Texte, Bilder oder Videos.

 

So können Betrüger KI für die Tatbegehung nutzen

Schnelle Texterstellung in allen Sprachen

Die Nutzung von KI ermöglicht es den Tätern, auch in Echtzeit personalisierte und sprachlich korrekte Nachrichten zu verfassen. Dadurch können schnell authentisch wirkende E-Mails zu Betrugszwecken erzeugt werden (z. B. Phishing). Zudem können Betrugsversuche über Online-Chats oder Messenger-Dienste auf diese Weise glaubwürdiger erscheinen.

Informationssammlung im Internet

Mithilfe von KI können Betrüger leichter und effizienter im Internet sowie in den sozialen Medien zahlreiche und unterschiedlichste vorhandene Daten zu bestimmten Personen erlangen. Die Sammlung von Informationen zu Familienangehörigen (z. B. zu Kindern oder Enkelkindern) kann zum Beispiel dazu führen, dass Betrüger sich überzeugend als nahestehende Personen ausgeben können und somit Vertrauen zur Zielperson aufbauen. Mögliche Szenarien sind hier glaubwürdige Enkeltrick-/Schockanrufe oder der sogenannte Messenger-Betrug, bei welchen eine Notlage eines Familienangehörigen vorgetäuscht wird.

Erstellung täuschend echter Fälschungen (Deepfakes)

Betrüger können Bild-, Audio- und Videodateien so manipulieren, dass eine reale Person in einem neuen, gefälschten Kontext dargestellt wird. Mithilfe dieser sogenannten Deepfakes können Täter sich beispielsweise anhand von vorab gesammelten Informationen als Bekannte, Verwandte, Vorgesetzte, Prominente oder Amtsträger ausgeben. Deepfakes ermöglichen den Tätern somit die noch überzeugendere Durchführung verschiedenster Betrugsstraftaten, zum Beispiel des „Anlagebetrugs“.

Erstellung von erfundenen Personen

Darüber hinaus können Täter mithilfe von KI erfundene/nicht real existierende Personen virtuell erstellen, welche in den sozialen Medien mit entsprechenden Profilen und nicht ohne Weiteres als künstlich erzeugt erkennbaren Bildern hinterlegt sind. Diese Profile können beispielsweise dazu verwendet werden, um auf Dating-Webseiten angebliche romantische Beziehungen aufzubauen, welche die Täter anschließend zur Forderung von hohen Geldbeträgen missbrauchen (Love-Scamming).

 

Informationen zu Schutzmaßnahmen und geläufigen Betrugsmaschen

  • Bleiben Sie skeptisch bei unbekannten Kontakten: Seien Sie misstrauisch, wenn Personen Sie kontaktieren, die Ihnen nicht bekannt sind, oder sich eine Nachricht eines vermeintlich bekannten Absenders ungewöhnlich anhört.
  • Überprüfen Sie im Zweifel immer über einen anderen Kanal, z.B. eine bekannte Rufnummer, die Echtheit der Kommunikation.
  • Vertrauen Sie nicht blind auf Anrufe, Bilder, Videos oder Audios, auch nicht von vermeintlichen Bekannten. Diese können mithilfe von KI einfach und schnell gefälscht werden.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuellen Betrugsmaschen und empfohlene Schutzmaßnahmen. Wenn Sie die jeweiligen Tipps beachten, schützen Sie sich effektiv vor Betrug, auch wenn die Täter hierfür KI nutzen. Die aktuellen Betrugsmaschen sind: 

 

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KI-basierte Betrugsmaschen

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News
news-1610 Wed, 11 Feb 2026 05:19:09 +0000 Der 11.2. ist Europäischer Tag des Notrufs 112 https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/notruf-richtig-absetzen/ Der Rettungsdienst bildet die notfallmedizinische Verbindung zwischen Gefahrenabwehr und Gesundheitswesen. Er gewährleistet die schnelle medizinische Versorgung bei Notfällen und Unfällen und arbeitet dabei eng mit der Feuerwehr zusammen, etwa bei Bränden oder technischen Hilfeleistungen. Darüber hinaus übernimmt er weitere wichtige Aufgaben im Bevölkerungsschutz.Anlässlich des Europäischen Tages des Notrufs 112 beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den Notruf und erklären, worauf es im Ernstfall ankommt. Was ist der Rettungsdienst und welche Aufgaben hat er?

Der Rettungsdienst ssorgt in erster Linie für eine schnelle medizinische Hilfe bei Unfällen, akuten Erkrankungen und anderen Notlagen. Ziel ist es, Leben zu retten, gesundheitliche Folgeschäden zu verhindern und Betroffene fachgerecht zu versorgen.

Neben der Notfallrettung übernimmt der Rettungsdienst auch den Transport von Erkrankten, Verletzten oder anderen hilfebedürftigen Personen, die keine akute Notfallbehandlung benötigen, jedoch medizinisch betreut werden müssen.

Welche Aufgaben hat die Feuerwehr?

Die Feuerwehr übernimmt weit mehr als die Bekämpfung von Bränden und den vorbeugenden Brandschutz. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem:

  • Technische Hilfeleistungen, z. B. nach Verkehrsunfällen
  • Einsätze bei Gefahrstoffen
  • Rettungen aus Höhen und Tiefen
  • Wasserrettung
  • Mitwirkung im Katastrophenschutz

In vielen Städten ist die Feuerwehr zudem organisatorisch in den Rettungsdienst eingebunden.

Wann sollte man den Rettungsdienst alarmieren?

Wählen Sie die 112, wenn sich eine Person in einer akuten oder möglicherweise lebensbedrohlichen Situation befindet, zum Beispiel bei:

  • Bewusstlosigkeit
  • Anzeichen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls
  • schweren Verletzungen oder Unfällen
  • allergischen Schockreaktionen
  • Bränden

Auch wenn die Lage unklar ist, aber eine ernste Gefahr nicht ausgeschlossen werden kann, ist die 112 die richtige Nummer.

Der Notruf 112 ist europaweit in 44 Ländern rund um die Uhr erreichbar, sowohl vom Festnetz als auch vom Mobiltelefon. Bei einem Anruf über das Handy kann der Standort automatisch an die zuständige Leitstelle übermittelt werden, damit Einsatzkräfte schneller Hilfe leisten können.

Wie setzt man einen Notruf richtig ab?

In der Leitstelle werden alle wichtigen Informationen durch geschultes Personal abgefragt. Wichtig ist, ruhig zu bleiben und die sogenannten fünf W-Fragen zu beantworten:

  • Wo ist etwas passiert?
  • Wer ruft an?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Personen sind betroffen oder verletzt?
  • Warten auf Rückfragen!

Beenden Sie das Gespräch erst, wenn die Leitstelle keine weiteren Fragen mehr hat. 

In bestimmten Situationen erhalten Anrufende zudem telefonische Anleitungen zur Ersten Hilfe, bis die Rettungskräfte oder der Notarzt eintreffen.

Weitere wichtige Notrufnummern in Deutschland

  • Polizeinotruf 110
    Bei akuten Gefahrensituationen, Straftaten oder Bedrohungen ist die Polizei rund um die Uhr unter der 110 erreichbar.
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117
    Diese Nummer ist für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Erkrankungen gedacht, insbesondere außerhalb der regulären Praxiszeiten.
  • Giftnotruf
    Bei Verdacht auf eine Vergiftung sind die Giftnotrufzentren rund um die Uhr erreichbar. Eine Übersicht der Giftnotrufzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz können Sie auf der Website des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit finden.

 

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News
news-1609 Tue, 10 Feb 2026 14:21:20 +0000 Gewalt in der Partnerschaft https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/partnerschaftsgewalt/#c28306 Fast 50 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer haben schon einmal psychische Gewalt in der (Ex-)Partnerschaft erlebt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Bundeskriminalamts zur Gewaltbetroffenheit in Deutschland. Die Anzeigequote ist gering. Eine YouTube Kampagne klärt darüber auf, wo Gewalt in der Partnerschaft beginnt. News news-1607 Fri, 06 Feb 2026 05:51:00 +0000 Mobile-Games: Schutz vor Kostenfallen und falschen Gewinnversprechen https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/online-spiele-kostenfalle-in-app-kaeufe/ Viele Spiele-Apps wirken auf den ersten Blick kostenlos und lassen sich schnell installieren. Doch hinter dem bunten Spielspaß verbergen sich oft auch Risiken: von teuren In-App-Käufen bis hin zu unrealistischen Versprechen vom schnellen Geld. Erfahren Sie hier, wie Sie sich und Ihre Kinder vor diesen Apps schützen können. Kostenfalle: In-App-Käufe

Vermeintlich kostenlose Spiele-Apps können besonders für Kinder auch zur Kostenfalle werden, wenn so genannte In-App-Käufe für zusätzliche Funktionen nicht deaktiviert sind,.Denn die Zusatzkosten für ein "neues Leben", das nächste Level oder eine "Wunderwaffe" werden oft nicht klar gekennzeichnet.

Besonders bei Spiele-Apps ist es gängige Praxis, dass bestimmte Funktionen nur gegen Geld erworben werden können oder das Spiel z.B. nach den ersten Leveln nur fortgesetzt werden kann, wenn eine Vollversion erworben wird. Diese sogenannten In-App-Käufe werden direkt in der App selbst getätigt - iemmer neue Features verlocken anhaltend zu weiteren Käufen.

Eltern sollten daher nicht nur auf die Spieldauer des Nachwuchses achten, sondern auch auf die Sicherheit der Spiele und die Kosten.

 

Falsche Gewinnversprechen: Lockmittel „Guthaben“

Ein aktueller Trend sind Apps, die mit schnellen Auszahlungen auf das Konto von Onlinezahlungsdiensten werben. Die Realität sieht jedoch meist ernüchternd aus:

  • Zeitfalle: Um Mindestbeträge zu erreichen, müssen Nutzer oft unzählige Stunden investieren, wobei die Belohnungen immer geringer werden, je näher man dem Ziel kommt.
  • Auszahlungsstopp: Häufig werden Konten genau dann gesperrt oder Auszahlungen verweigert, wenn eine Transaktion beantragt wird.
  • Zusatzkosten: Manche unseriösen Anbieter verlangen vor einer angeblichen Gewinnauszahlung eine Einzahlung für „VIP-Pakete“ oder Gebühren – leisten Sie solche Zahlungen niemals!

 

Checkliste: So spielen Sie sicher

Damit der Spielspaß dauerhaft erhalten bleibt, sollten Sie folgende Sicherheitsvorkehrungen treffen:

  • Lassen Sie über Ihren Netzbetreiber eine sogenannte Drittanbieter-Sperre für das Smartphone einrichten.
  • Nutzen Sie die Einstellungen in Android (PlayStore-Authentifizierung) oder iOS (Bildschirmzeit), um In-App-Käufe mit einem Passwort zu schützen oder komplett zu deaktivieren.
  • Informieren Sie sich bei der USK oder auf Portalen wie Elternguide.online, ob ein Spiel für die Altersgruppe Ihres Kindes geeignet ist.
  • Seien Sie skeptisch bei Apps ohne klares Impressum, bei Gewinnversprechen oder wenn die App Zugriff auf unnötige Daten wie Kontakte oder Standort verlangt.
  • Rezensionen in App-Stores können manipuliert sein. Suchen Sie stattdessen nach unabhängigen Erfahrungsberichten.

 

So deaktivieren Sie In-App-Käufe

Android: In den Einstellungen des PlayStores können Sie unter dem Menüpunkt „Authentifizierung“ dieselbe für Käufe bei Google Playaktivieren.

iOS: Unter Einstellungen, "Bildschirmzeit", können für „Käufe in iTunes & App Store“ In-App-Käufe verboten werden. Für künftigeÄnderungen der Einstellungen wird ein vierstelliger Code gewählt.

In-App-Käufe deaktivieren

Mehr "Onlinetipps für Groß und Klein"

 

Altersfreigabe von Spiele-Apps überprüfen

Immer wieder nutzen Kinder und Jugendlichen Spiele-Apps, die nicht für ihre Altersgruppe freigegeben sind. Ist ein Spiel im Freundeskreis eines Kindes erst einmal etabliert, wird selten die Altersfreigabe geprüft. Dabei wäre das gerade bei Spielen besonders wichtig. Denn es kommt vor, dass diese zunächst keiner Altersbeschränkung unterlagen, im Nachhinein aber eine Einstufung erhalten, weil sie für Kinder ungeeignet sind. Deswegen sollten sich Eltern regelmäßig darüber informieren, welche Spiele bei ihren Kindern besonders beliebt sind und welche USK-Einstufung diese haben. Zu vielen beliebten Apps gibt es im Internet, z.B. bei Elternguide.online, hilfreiche Informationen für Eltern.

 

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Online-Spiele: Kostenfalle In-App-Käufe

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News
news-1500 Wed, 04 Feb 2026 09:28:00 +0000 Sicherer Umgang mit dem Personalausweis: Tipps zum Schutz Ihrer Identität https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/sichererheit-personalausweis-schutz-ihrer-identitaet/ Die Missbrauchsmöglichkeiten von gestohlenen Ausweisen sind vielfältig und können für Betroffene rechtliche und psychische Konsequenzen nach sich ziehen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Ausweiskopien sicher handhaben und sich vor Identitätsdiebstahl schützen können. Fragen und Antworten zum Identitätsdiebstahl im Internet im Zusammenhang mit Ausweiskopien

 

Warum ist das Versenden von Ausweiskopien im Internet riskant?

Cyberkriminelle haben es zunehmend auf Ausweise im Internet abgesehen. Dazu hacken sie oft Unternehmen, die sensible Kundendaten speichern oder schalten betrügerische Angebote auf Verkaufsportalen. Die erbeuteten Daten werden dann für Identitätsdiebstahl oder andere Betrügereien missbraucht. Erbeutete Daten werden auch im sog. Darknet feilgeboten.

Welche Betrugsmaschen werden mit gestohlenen Ausweisen durchgeführt?

Die Missbrauchsmöglichkeiten von gestohlenen Ausweisen sind vielfältig und reichen von Hotelbuchungen mit gefälschter Identität über Einkäufe bis hin zur Eröffnung von Bankkonten im Ausland.

Welche Folgen kann der Identitätsdiebstahl für Betroffene haben?

Es ist z.B. möglich, dass Sie Rechnungen oder Inkasso-Schreiben erhalten für Waren und/oder Dienstleistungen, die Sie niemals gekauft bzw. in Anspruch genommen haben. In extremen Fällen kann es passieren, dass Opfer z. B. mit Geldwäsche-Vorwürfen konfrontiert werden, da Konten unter ihrem Namen für illegale Zwecke genutzt wurden.

Ist es generell erlaubt, Ausweiskopien zu erstellen und zu versenden?

Die Digitalisierung von Ausweisdokumenten, also das Einscannen von Vorder- und Rückseite, ist rechtlich zulässig. Das Bundesinnenministerium (BMI) warnt jedoch davor, Ausweiskopien über das offene Internet zu versenden, da dies ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt.

Welche Rolle spielen menschliche Fehler bei der Gefahr von Cyberkriminalität?

Neben technischen Schwachstellen sind oft menschliche Fehler ein großes Problem bei der Cyberkriminalität. Unbedarftes Verhalten im Umgang mit persönlichen Daten und mangelnde Vorsicht beim Versenden von Ausweiskopien erleichtern es Kriminellen, sensible Informationen zu erlangen und zu missbrauchen.

Was tun im Ernstfall?

Falls Sie feststellen, dass Ihr Ausweis missbraucht wurde oder sie den Verdacht haben, dass ein Empfänger ihre Ausweiskopie für betrügerische Zwecke nutzen könnte, ist schnelles Handeln entscheidend:

Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Je schneller die Ermittlungen beginnen, desto größer ist die Chance, den Schaden einzugrenzen.

Informieren Sie betroffene Unternehmen oder Institutionen. Geben Sie Bescheid, falls Ihre Daten unrechtmäßig verwendet wurden, um weitere Konsequenzen zu verhindern.

Suchen Sie sich gegebenenfalls psychologische Hilfe. Identitätsdiebstahl kann traumatisierend sein – zögern Sie nicht, sich Unterstützung zu holen.

 

Ausweiskopien sicher handhaben

  • Markieren Sie Kopien deutlich. Falls eine Ausweiskopie unvermeidbar ist, versehen Sie diese mit einem Vermerk, idealerweise mit einem Wasserzeichen: z. B.: „Nur zur Vorlage bei [Unternehmen] am [Datum]“. Sie können auch den Zweck der Vorlage notieren. Die Kopie sollte außerdem als solche eindeutig und dauerhaft erkennbar sein.
  • Erstellen Sie jede Ausweiskopie individuell für den jeweiligen Empfänger. So können Sie im Falle eines Datenlecks nachvollziehen, wo die Kopie herkommt, und Missbrauch frühzeitig erkennen. Achten Sie darauf, dass das Wasserzeichen deutlich sichtbar, aber die Lesbarkeit des Ausweises nicht beeinträchtigt.
  • Verwenden Sie sichere Übertragungswege. Vermeiden Sie das Versenden von Ausweiskopien über unsichere Kanäle wie unverschlüsselte E-Mails. Nutzen Sie stattdessen verschlüsselte Dateien oder Kommunikationswege.
  • Bewahren Sie Ausweiskopien sicher auf. Auch digital gespeicherte Kopien sollten gut geschützt sein. Nutzen Sie sichere Passwörter und verschlüsseln Sie sensible Daten.

 

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Vorsicht beim Versenden von Ausweiskopien

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News
news-1606 Mon, 02 Feb 2026 10:40:19 +0000 Passwörter vs. Passkeys: Strategien für Ihre digitale Sicherheit https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/passwoerter-vs-passkeys/ Während Passkeys einen komfortablen LogIn ohne lästiges Tippen verspricht, bleibt das sichere Passwort ein wichtiger Grundpfeiler für den Schutz Ihrer Mail-, Social-Media- und Online-Banking-Accounts. Hier erfahren Sie, wie Sie beide Technologien optimal nutzen. Passkeys: Alternative zum Passwort

Anstatt kryptischer Zeichenfolgen, die man sich merken muss, nutzen Passkeys einen kryptografischen Schlüssel, der durch biometrische Merkmale wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung oder durch einen Sicherheitscode unterstützt wird. Die Technologie basiert auf dem FIDO-Standard und nutzt ein Schlüsselpaar: Ein privater Schlüssel verbleibt lokal auf Ihrem Gerät, während der öffentliche beim jeweiligen Dienst hinterlegt wird.

 

Die Vorteile von Passkeys

  • Passkeys werden automatisiert erstellt und müssen nicht auswendig gelernt werden.
  • Jeder Passkey schützt immer genau einen Account. Damit ist das Risiko ausgeschlossen, dass durch einen einzigen Diebstahl mehrere Konten gefährdet werden.
  • Es ist nahezu unmöglich, Passkeys durch Phishing oder Datendiebstahl zu verlieren.
  • Die Kopplung an das Gerät bietet ein Sicherheitsniveau, das mit einer Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) vergleichbar ist.
  • Der Log-in erfolgt so einfach wie das Entsperren eines Smartphones.

 

Da Passkeys noch nicht flächendeckend zur Verfügung stehen, ist die Verwaltung starker Passwörter weiterhin notwendig.

 

 

Starke Passwörter: ein elementarer Baustein für die Online-Sicherheit

Ein sicheres Passwort ist der erste Schutz für Ihre digitalen Aktivitäten. Dabei gilt: Individuelle Passwörter für jeden Account sind Pflicht, um zu verhindern, dass Kriminelle mit einem einzigen "abgefischten" Passwort Zugriff auf mehrere Ihrer Konten erhalten.

Entgegen weitverbreiteten Mythen erhöht ein regelmäßiger, anlassloser Passwortwechsel die Sicherheit kaum, da Nutzer dann oft zu leicht vorhersagbaren Mustern neigen. Ein Passwort sollte nur bei Verdacht auf Diebstahl oder Kompromittierung - dann aber umgehend - geändert werden.

 

Kurz und komplex oder besonders lang - so erstellen Sie ein starkes Passwort

  • Länge: Mindestens 25 Zeichen (bei zwei Zeichenarten).
  • Komplexität: Mindestens 8 Zeichen mit einer Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
  • Eselsbrücke: Nutzen Sie die Anfangsbuchstaben eines Satzes (z. B. „Mit dieser Methode erstelle ich 1 sicheres PassWort, das ich mir 2026 merken kann!“ wird zu „MdMei1sPW,dim2026mk!“).

 

Passwortverwaltung leicht gemacht

Um sich nicht unzählige komplexe Codes merken zu müssen, empfiehlt das BSI einfache Hilfsmittel:

  • Die Zwei-Teile-Methode: Nutzen Sie für jedes Passwort einen identischen Teil, den Sie sich merken. Den zweiten, account-spezifischen Teil notieren Sie sicher auf einer physischen Merkliste oder verwalten diesen Teil des Passworts in einem Passwort-Manager.
  • Passwort-Manager: Diese Tools generieren und speichern komplexe Passwörter sicher für Sie.
  • Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA): Aktivieren Sie, wann immer möglich, einen zweiten Faktor (z. B. Code per App oder biometrisches Merkmal), um Ihre Accounts zusätzlich abzusichern.

 

Sichere Passwörter

Anmelden ohne Passwort: Passkeys (BSI)

 

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Passwords vs. Passkeys: Was ist das eigentlich?

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News
news-1605 Fri, 30 Jan 2026 12:17:40 +0000 Infovictims.de: Wegweiser durch das Strafverfahren und Hilfe für Betroffene https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/infovictims/ Opfer einer Straftat zu werden, ist ein tiefgreifendes und oft verstörendes Erlebnis. Neben den körperlichen oder psychischen Folgen sehen sich Betroffene häufig mit einem komplexen Justizsystem konfrontiert, das viele Fragen aufwirft. Mit der Plattform infovictims.de bietet dieOpferschutzorganisation WEISSER RING e.V. einen umfassenden Leitfaden, der Betroffene Schritt für Schritt begleitet. Das Strafverfahren verstehen: Von der Anzeige bis zum Urteil

Viele Betroffene verspüren Unsicherheit und Angst vor dem, was sie in einem Prozess erwartet. Die Inhalte des Portals infovictims.de bieten eine klare Struktur des deutschen Strafverfahrens:

  • Die Tat und die Anzeige: Informationen darüber, wie eine Anzeige erstattet wird, was der Unterschied zwischen Verbrechen und Vergehen ist und welche Fristen (z. B. beim Strafantrag) gelten.
  • Das Ermittlungsverfahren: Einblick in die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft sowie die wichtige Rolle des Opfers als Zeuge.
  • Die Gerichtsverhandlung: Eine detaillierte Beschreibung des Ablaufs im Gerichtssaal, um Betroffenen die Angst vor dem Termin zu nehmen.

 

Starke Rechte: Das Opfer im Mittelpunkt

Lange Zeit spielten Opfer eine untergeordnete Rolle im Prozess; heute sind ihre Rechte als Menschenrechte fest verankert. Infovictims.de erläutert diese essenziellen Ansprüche:

  • Recht auf Information: Betroffene müssen in verständlicher Sprache über den Stand des Verfahrens informiert werden.
  • Schutz und Sicherheit: Möglichkeiten wie die Videovernehmung oder der Ausschluss der Öffentlichkeit dienen dem Schutz der Privatsphäre und der Vermeidung einer erneuten Traumatisierung durch die Begegnung mit den Tätern.
  • Aktive Beteiligung: Durch die Nebenklage können Opfer aktiv am Verfahren teilnehmen und sich durch einen Anwalt vertreten lassen, wobei unter bestimmten Voraussetzungen Prozesskostenhilfe gewährt wird.

Schadensersatz und soziale Entschädigung

Ein zentraler Aspekt der Bewältigung ist die materielle und immaterielle Wiedergutmachung. Die Inhalte zeigen Wege auf, wie Ansprüche geltend gemacht werden können:

  • Adhäsionsverfahren: Schmerzensgeld und Schadensersatz können oft direkt im Strafprozess eingeklagt werden, ohne ein separates Zivilverfahren führen zu müssen.
  • Soziale Entschädigung (SER): Opfer von Gewalttaten haben unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf staatliche Leistungen, wie etwa psychotherapeutische Hilfe in Traumaambulanzen.

 

Unterstützung durch den WEISSEN RING

Niemand muss diesen Weg alleine gehen. Der WEISSE RING steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite – sei es durch Begleitung zu Terminen, emotionale Unterstützung oder kurzfristige finanzielle Hilfen.

 

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe?

  • Opfer-Telefon: 116 006 (kostenfrei innerhalb Deutschlands)
  • Online-Beratung & lokale Hilfe: Über 400 Außenstellen bundesweit finden Sie auf www.weisser-ring.de.

Detaillierte Informationen und alle hilfreichen Tipps – auch in Form einer Broschüre zum herunterladen - finden Sie direkt auf infovictims.de sowie auf in unserem Themenberiech „Infos für Betroffene“.

Infovictims.de

Infos für Betroffene

Betroffenenrechte
 

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Bewerbung Opferschutzhandzettel

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news-1604 Wed, 28 Jan 2026 14:24:16 +0000 #BesserohneMesser – echte Sicherheit beginnt ohne Waffen https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/gewalt-unterwegs/ Manche fühlen sich vielleicht sicherer wenn sie es dabei haben. Aber Messer sind nicht der richtige Weg sich selbst zu schützen. Um auf die Gefahren von Messern in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, hat die Polizei in NRW mit #besserohnemesser eine Kampagne ins Leben gerufen. Alle wichtigen Tipps, Verhaltensempfehlungen und Hintergründe: News news-1399 Tue, 27 Jan 2026 13:22:00 +0000 Take It Down: So löschen Sie ihre intimen Bilder aus Online-Plattformen https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/take-it-down-so-loeschen-sie-ihre-intimen-bilder-aus-online-plattformen/ Im Kontext von Sexting oder dem Versenden von intimen Fotos oder Videos über digitale Kanäle, kann es vorkommen, dass Bilder von einem selbst ungewollt weitergeleitet oder online veröffentlicht werden. „Take It Down“ hilft Betroffenen dabei, unerwünscht veröffentlichte Nacktbilder oder sexuell freizügige Fotos und Videos wieder zu löschen. Digitale Kommunikation und soziale Medien nehmen einen festen Platz im Alltag ein. Und auch Sexting, das Versenden intimer Nachrichten, Bilder oder Videos ist für viele Bestandteil dieser Kommunikation. Dabei kann es jedoch, wie im „echten Leben“ in unterschiedlicher Konstellation zu Situationen kommen, in denen Vertrauen missbraucht wird. Sei es durch einen (Ex-)Partner, der private Aufnahmen ungefragt weiterleitet oder veröffentlicht, oder durch andere Formen von sexuellem Missbrauch im Internet. Betroffene sehen sich, wenn sie ihre intimen Aufnahmen z. B. in einem sozialen Netzwerk finden, mit der Frage konfrontiert, wie die Aufnahmen wieder gelöscht werden können?

Take It Down ist ein kostenloser Dienst des National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC), der Opfern von Online-Missbrauch dabei hilft, die unerlaubte Verbreitung ihrer Nacktfotos (auch „nudes“ genannt) oder -videos zu stoppen.

 

So können Sie unerlaubt veröffentlichte Bilder und Videos aus Online-Plattformen löschen

Take It Down ermöglicht es den Betroffenen, andere daran zu hindern, die intimen Aufnahmen über Online-Plattformen zu verbreiten, wenn sie befürchten, dass sie online veröffentlicht wurden oder noch veröffentlicht werden. Dabei bleiben die Nutzer anonym und ihre eigentlichen Bilder oder Videos müssen dabei nicht weiterleitet oder hochgeladen werden. Der Dienst funktioniert über öffentliche oder unverschlüsselte Online-Plattformen, die sich zur Zusammenarbeit bereit erklärt haben.

 

Wie funktioniert Take It Down?

Take It Down errechnet für jedes Bild oder Video lokal auf dem Gerät einen einzigartigen „digitalen Fingerabdruck“, ein sogenannter Hash-Wert, der die tatsächlichen visuellen Inhalte der Dateien nicht enthält. Die Hash-Werte ermöglichen es Online-Plattformen, Kopien einer Datei zu identifizieren, um anschließend Maßnahmen ergreifen zu können, damit die Dateien entfernt oder gar nicht erst hochgeladen werden können. Die Anonymität der Betroffenen wird gewahrt, da nur der Hash-Wert an das NCMEC übermittelt wird.

 

So verwenden Sie Take It Down

  1. Wählen Sie das entsprechende Bild oder Video aus: Wählen Sie das Bild oder Video, das von Ihrem Gerät gehasht werden soll aus, und klicken Sie auf “Starten“.
  2. Hash Erstellen: Für die ausgewählte Datei wird mit Take It Down ein „Hash“ errechnet. Mit diesem „digitalen Fingerabdruck“ können exakte Kopien einer Datei, also des Bildes oder Videos über einen Abgleich der Hashes ermittelt werden.
  3. Speicherung und Austausch des Hash-Werts: Ihr Bild oder Video bleibt ausschließlich auf Ihrem Gerät gespeichert und wird nicht hochgeladen. Nur der Hash-Wert wird zu einer sicheren, vom National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) verwalteten Liste hinzugefügt. Diese wird mit den beteiligten Online-Plattformen ausgetauscht, welche zugestimmt haben, diese Liste zur Überprüfung ihrer öffentlichen oder unverschlüsselten Websites und Apps auf die Hash-Werte Ihrer expliziten Inhalte einzusetzen.
  4. Maßnahmen bei Entdeckung eines identischen Hash-Werts: Entdeckt eine Online-Plattform ein Bild oder Video auf ihrem öffentlichen oder unverschlüsselten Dienst mit einem identischen Hash-Wert, kann sie entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Veröffentlichung zu unterbinden.

Beachten Sie: Laden Sie die Bilder und Videos nicht selbst hoch. Sobald der Hash-Wert Ihres Bildes oder Videos in die Liste aufgenommen wurde, können Online-Plattformen diesen Wert zur Überprüfung öffentlicher oder unverschlüsselter Dienste hinzuziehen. Wenn Sie den Inhalt in Zukunft veröffentlichen, wird er möglicherweise gekennzeichnet und Ihr Social-Media-Konto könnte dadurch vorübergehend deaktiviert werden.

Take It Down

 

Was ist das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC)?

Das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) ist eine herausragende Kinderschutzorganisation in den Vereinigten Staaten, die sich weltweit für den Schutz von Kindern einsetzt. Als führende Organisation im Kampf gegen den Kindesmissbrauch stellt das NCMEC entscheidende Ressourcen für Opfer und Betroffene bereit, wie z. B. das CyberTipline, ein Online-Meldesystem. Mit der Verarbeitung von Millionen von Meldungen jährlich spielt das NCMEC eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch im Online-Bereich.

NCMEC

Sexting: Wann sind Nacktbilder strafbar?

 

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Sexting: Kennt Ihr die rechtliche Lage?

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News
news-1591 Fri, 23 Jan 2026 09:20:00 +0000 Wie du in Alltagssituationen das Sicherheitsgefühl positiv beeinflusst https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sicher-fuehlen-im-oeffentlichen-raum/stark-unterwegs/ Am Geldautomaten oder in der Schlange an der Kasse: In dein Handy vertieft, bemerkst du nicht, dass dein fehlender Abstand die Person vor dir verunsichert. Alltagssituationen werden unterschiedlich wahrgenommen und beurteilt. Mit bewusstem Verhalten kannst du das Sicherheitsgefühl anderer positiv beeinflussen. Finde heraus, wie. News news-1576 Wed, 21 Jan 2026 06:44:00 +0000 Mehr Sicherheit beginnt mit Bewusstsein – die Kampagne "AnsichtsSache" stärkt das Sicherheitsgefühl von Frauen https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sicher-fuehlen-im-oeffentlichen-raum/stark-unterwegs/ Viele Frauen passen ihren Alltag an, um sich sicher zu fühlen – besonders nachts. Nur etwa ein Drittel aller Frauen fühlt sich nachts in öffentlichem Nahverkehr sicher. Die Kampagne „AnsichtsSache“ zeigt, welche Faktoren Ängste auslösen und wie Sie aktiv zu mehr Sicherheit beitragen können. Erfahren Sie mehr über praktische Tipps und Hintergründe. News news-1572 Mon, 19 Jan 2026 07:05:00 +0000 AnsichtsSache: Wie Ihre Perspektive den öffentlichen Raum sicherer macht https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/ansichtssache-wie-ihre-perspektive-den-oeffentlichen-raum-sicherer-macht/ Täglich begegnen sich Menschen in Parks, auf Straßen oder in Verkehrsmitteln. Doch mit der Dunkelheit schwindet oft das Sicherheitsgefühl – selbst an Orten, die objektiv sicher sind. Was wäre, wenn dieses Gefühl nicht nur durch äußere Umstände, sondern auch durch unbewusstes Verhalten entsteht? Genau das beleuchtet die Kampagne „AnsichtsSache“ – aus zwei Perspektiven. News news-1587 Fri, 16 Jan 2026 08:18:00 +0000 Warnt Oma & Opa: Schock-Anrufer zielen auf ihre Ängste https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe/ Eine panische, schluchzende Stimme: Angeblich ein Angehöriger, der dringend Geld braucht. Unter Schock klingt so eine Geschichte erstmal real. Warnt Oma & Opa: Wenn so ein Anruf kommt, legt sofort auf – bevor Angst zu falschen Entscheidungen führt. So könnt ihr verhindern, dass Betrüger ihnen das nehmen, wofür sie ein Leben lang gearbeitet haben. News news-1586 Wed, 14 Jan 2026 13:16:00 +0000 Lass Dich nicht täuschen! Sprechen Sie mit Ihren Eltern über Schockanrufe https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe/ Ihre Eltern erhalten einen Anruf. Eine weinende Stimme - die wie Sie klingt - ist zu hören, gefolgt von einem fordernen "Polizisten". Eine erfundene Geschichte. Zeitdruck. Eine immense Geldforderung. - Was würden Eltern nicht tun für Ihre Kinder? - Nehmen Sie sich Zeit für ein Gespräch und klären Sie Ihre Eltern über Schockanrufe auf. News news-1585 Mon, 12 Jan 2026 07:40:00 +0000 Schockanrufe: Panikmache am Telefon - Legen Sie sofort auf! https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/schockanrufe-panikmache-am-telefon-legen-sie-sofort-auf/ Ein unerwarteter Anruf: Unter Tränen behauptet ein Angehöriger, er oder sie habe einen tödlichen Unfall verursacht, woraufhin ein angeblicher Polizist eine Kaution verlangt. Lassen Sie sich durch diese Schock-Masche nicht unter Druck setzen: Beenden Sie das Gespräch sofort, denn echte Polizeibeamte fordern niemals Geld am Telefon. Tatort Telefon - Schockanrufe

Telefonbetrüger versuchen immer wieder, vor allem ältere Menschen mittels sogenannter Schockanrufe um ihre Ersparnisse oder wertvollen Schmuck zu bringen. Dabei werden auch Betrugsmaschen miteinander kombiniert. Lassen Sie sich nicht verunsichern - Legen Sie einfach auf!

Die Kampagne "Tatort-Telefon - Schockanrufe" beleuchtet diese zentrale Botschaft: Bei verdächtigen Anrufen - auflegen! Die im Rahmen des bundesweiten KOK-Projekts "CESA" (Callcenterbetrug, Enkeltrick, Schockanruf) entstandene Kampagne richtet sich in erster Linie direkt an ältere Menschen, um sie vor Schockanrufen zu schützen. Sie sensibilisiert darüber hinaus auch deren Umfeld, sodass Kinder und Enkelkinder die Präventionstipps vermitteln können.

 

Was sind Schockanrufe?

Bei einem sogenannten "Schockanruf" geben sich Betrüger am Telefon als Verwandte (meist Tochter/Sohn oder Enkel) oder als ein mit einem Vorgang betrauter Polizeibeamter oder Rechtsanwalt aus und täuschen eine Notsituation vor. Sie wollen die Angerufenen dazu bringen, Geld oder Wertsachen, wie teuren Schmuck, an sie zu übergeben.

Die Anrufer berichten etwa von einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Familienmitglied sofort operiert werden müsse. Die Operation könne jedoch nur dann durchgeführt werden, wenn sie vorher in bar bezahlt wird. In anderen Szenarien soll der Angehörige beispielsweise einen Verkehrsunfall verursacht oder eine Straftat begangen haben. Um eine Gefängnisstrafe zu vermeiden, soll umgehend eine Kaution gestellt werden.

Mehr zum Thema Schockanrufe

 

So können Sie sich vor Telefonbetrügern schützen

Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Nutzen Sie nicht die Rückruftaste, um die Identität des Anrufers zu prüfen.

  • Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
  • Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie die Polizei.

Bedenken Sie: Niemals ist die Behandlung eines Unfallopfers von einer vorherigen Zahlung eines Geldbetrages abhängig.

 

Betrüger setzen mit Schockanrufen Opfer unter Zeitdruck

Die Betrüger setzen bewusst auf einen Schockmoment und setzen ihre Opfer zeitlich unter Druck, um sie zu unüberlegten und schnellen Entscheidungen zu drängen. Oft bemerken Opfer den Betrug erst, wenn es zu spät ist.

Lassen Sie sich deshalb am Telefon auf keinen Fall unter Druck setzen oder zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten - egal, wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird.

 

Kombination von Betrugsmaschen: Falscher Polizeibeamter und Enkeltrick

Es kommen auch Anrufe an, bei denen vorgegeben wird, dass Geld und Wertsachen im Bankschließfach nicht mehr sicher seien und zur Verwahrung an die Polizei übergeben werden müssten. Als Variante wird den potenziellen Opfern auch gesagt, dass es sich bei deren Geld, das auf dem Bankkonto liegt, um Falschgeld handelt, das durch die Polizei überprüft werden muss.

Um den eigentlichen Schwindel zu verschleiern, setzen Betrüger mitunter auch auf die Kombination verschiedener Betrugsmaschen: So folgt auf den Anruf eines (absichtlich) offensichtlichen Enkeltrickbetrügers ein Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten, der nach dem betrügerischen Enkel fahndet.

In jedem Fall handelt es sich um Betrugsversuche, bei denen die vorwiegend älteren Menschen verunsichert und dazu zu bewegt werden sollen, Geld zu übergeben oder zu hinterlegen.

Mehr zu "falschen Polizisten"

Mehr zum Enkeltrick

 

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Tatort Telefon: Schockanrufe bei Senioren

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News
news-1601 Fri, 09 Jan 2026 12:01:49 +0000 Mit Zivilcourage Demokratie im digitalen Raum stärken https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/mit-zivilcourage-demokratie-im-digitalen-raum-staerken/ Menschenrechte sind auch im digitalen Raum nicht verhandelbar und gelten unabhängig von z. B. Geschlecht, Herkunft, Religion. Dafür setzen sich viele gemeinnützige Organisationen und Menschen auf gesellschaftlicher wie politischer Ebene ein. Für ein Internet mit Meinungsfreiheit und Teilhabe

Vorurteilsgeleitete Taten in niedrigschwelliger Form sind Alltag in sozialen Medien, Kommentarspalten und Chats.

Hass im Netz zielt vor allem auf typische Feindbilder: Geschlechter, Herkunft, Religionen, sexuelle Orientierung und trifft damit oft die, die auch im analogen Raum diskriminiert werden.

Hatespeech wirkt sich damit nicht nur unmittelbar auf die Betroffenen aus, sondern auf die gesamte Gesellschaft.

 

Einsatz für Schutz der Menschenrechte im digitalen Raum

Um dem entgegenzutreten, setzen sich Hilfsorganisationen wie HateAid, Das Nettz oder hatefree und engagierte Menschen dafür ein, demokratische Grundwerte zu vermitteln und zu festigen.  Sie unterstützen die Menschen, die von Hass, Hetze oder Bedrohungen im Internet betroffen sind, bieten Beratung, helfen bei der Beweissicherung, unterstützen rechtliche Schritte bis hin zur Prozesskostenfinanzierung und setzen sich politisch sowie gesellschaftlich mit ihrer Arbeit, mit Berichten und Analysen, für mehr Schutz der Menschenrechte im digitalen Raum ein.

Beratungsstellen Hass im Netz

 

Wie Sie auf Hatespeech und digitale Gewalt richtig reagieren

Strategien gegen digitale Gewalt

Hatespeech kontern

 

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News
news-1600 Wed, 07 Jan 2026 08:15:39 +0000 Hass im Netz nimmt zu – Tipps für ein respektvolles Miteinander https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/hass-im-netz-nimmt-zu-tipps-fuer-ein-respektvolles-miteinander/ Hass im Netz wirkt als Werkzeug der Ausgrenzung. Menschen, die Anfeindungen befürchten, ziehen sich zunehmend zurück – mit spürbaren Folgen für den öffentlichen Diskurs. Doch Betroffene und Beobachtende sind dem nicht schutzlos ausgeliefert: Mit konkreten Handlungsstrategien tragen Sie aktiv zu einem respektvolleren Miteinander bei. Der Silencing-Effekt: Wenn Angst zum Rückzug führt

Die repräsentative Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug“ dokumentiert die anhaltende Zunahme von Hassrede und digitaler Gewalt in Deutschland. Die Ergebnisse belegen, dass fast die Hälfte der Internetnutzer bereits Online-Beleidigungen erlebt hat, wobei besonders junge Frauen, LSBTIQA+-Personen und Menschen mit Migrationshintergrund Opfer von Diskriminierung und sexualisierter Belästigung werden.

Die JIM-Studie 2025 bestätigt diese Entwicklung insbesondere bei Jugendlichen: Die Konfrontation mit Hate Speech stieg im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozentpunkte auf 47 %. 64 % der Befragten waren selbst mit beleidigenden Kommentaren konfrontiert. Hass im Netz ist damit kein Einzelfall, sondern ein strukturelles gesellschaftliches Problem.

Zugleich wird digitale Hetze gezielt eingesetzt, um Vertrauen in demokratische Institutionen zu untergraben und deren Repräsentanten – etwa Politikern, Journalisten oder Wissenschaftlern – durch Dauerangriffe zu zermürben.

Die Folge: Viele Menschen äußern ihre Meinung nur noch vorsichtig oder ziehen sich ganz aus digitalen Debatten zurück. In einigen Fällen führt dies sogar dazu, dass sie sich weniger über politische Inhalte informieren oder politisches und zivilgesellschaftliches Engagement meiden.

 

Das Internet ist wichtiger Debattenraum

Das Internet ist einer der wichtigsten Räume für politische und demokratische Debatten unserer Zeit. Wenn die Vielfalt der Stimmen aus Angst verstummt, entsteht ein verzerrtes Bild öffentlicher Meinung, das von einer lauten, aggressiven Minderheit dominiert wird. Ein vergifteter Diskurs schwächt damit den demokratischen Meinungsbildungsprozess insgesamt.

 

Demokratie braucht Sichtbarkeit

Wer Haltung zeigt, Verantwortung übernimmt, Hass meldet und Betroffene unterstützt, kann dazu beitragen, dass digitale Debatten wieder respektvoller werden.

Denn zivilcouragiertes Handeln wirkt Hass und Hetze entgegen. Sachliche Gegenrede („counter speech“), das Melden von Hassinhalten und Solidarität mit Betroffenen stärken demokratische Teilhabe und setzen klare Grenzen – auch dann, wenn dies ruhig und sachlich erfolgt.

 

3 Tipps für richtiges Verhalten im Netz

  1. Einschreiten & Gegenrede: Widersprechen Sie Hassbotschaften sachlich und konsequent. Unterstützen Sie Betroffene sichtbar, ohne die Situation weiter zu eskalieren.
  2. Dokumentieren: Sichern Sie Beweise durch Screenshots, bevor Inhalte gelöscht werden. Das ist eine wichtige Grundlage für Meldungen oder eine mögliche Strafverfolgung.
  3. Melden: Nutzen Sie die Meldefunktionen der Plattformen oder wenden Sie sich an Beschwerdestellen und – bei strafbaren Inhalten – an die Polizei.

Weitere Unterstützung und interaktive Hilfestellungen finden Sie bei den Zivilen Helden. Hier können Sie in interaktiven Videos lernen, wie man Hatespeech sicher kontert und die Perspektive wechselt.

Beratungsstellen Hass im Netz

Interaktives Video: Hass im Netzt

 

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Das kann man bei Hass im Netz tun

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News
news-613 Mon, 05 Jan 2026 13:25:00 +0000 Zivilcourage im Winter: Obdachlosenhilfe - Kältebusse unterstützen https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/kaeltebus/ Hinsehen statt wegschauen - Zivilcourage hört in der kalten Jahreszeit nicht auf. Einige Menschen brauchen aktuell Hilfe noch dringender als sonst. In vielen Städten ist bei niedrigen Temperaturen der Kältebus unterwegs. Achten Sie auf Ihren täglichen Wegen auf Menschen, die vielleicht Unterstützung brauchen und schauen Sie nicht weg. Die Gründe für Wohnungslosigkeit sind vielfältig. Die Zahl der Betroffenen steigt an, da Mieten teurer werden und Wohnraum knapper. Unterkünfte für Wohnungs- und Obdachlose sind oft überfüllt. Jedes Jahr gibt es aufgrund von Kälte mehrere Todesfälle unter den Menschen, die auf der Straße schlafen. In einigen Großstädten bietet der Kältebus ein niederschwelliges Hilfsangebot für Arme und Obdachlose.

 

Zivilcourage : Jeder kann helfen

Zivilcourage hat viele Gesichter. Eines davon sind die Kältebusse, die in kalten Nächten unterwegs sind, um Hilfe zu leisten. Erste Hilfe kann Leben retten. Kümmern Sie sich unverzüglich um verletzte und hilfsbedürftige Personen und alarmieren Sie zur Not den Rettungsdienst. Helfen kann jeder!

 

So können Sie Obdachlosen in den Wintermonaten helfen

  • Fragen Sie bei Hilfsorganisationen wie den Maltesern, den Johannitern, dem DRK oder anderen gemeinnützigen Organisationen, was aktuell am dringendsten benötigt wird. Wenn es bei Ihnen einen Kältebus gibt, melden Sie sich direkt dort. Oft helfen Decken und Schlafsäcke. Häufig fehlt es auch an warmen Socken und Unterwäsche. Auch Geldspenden sind willkommen, die Arbeit findet oft ehrenamtlich statt.
  • Gehen Sie respektvoll auf Obdachlose zu. Fragen Sie, ob sie etwas benötigen. Falls Sie jemanden schlafend auffinden und der Mensch erkennbar zu wenig Kälteschutz dabeihat, melden Sie den Standort dem Kältebusteam. Dieser fährt auf seiner Runde dann diesen Punkt an.
  • Wenn Obdachlose erkennbar nicht mehr oder kaum atmen und nicht ansprechbar sind, rufen Sie den Rettungswagen unter 112.

 

Unter anderen gibt es in diesen Städten einen Kältebus

 

Zivilcourage zeigen: Hinsehen und helfen

Die Aktion-Tu-Was setzt sich für mehr Zivilcourage ein. Viele Menschen schauen zwar hin, doch wenden sich dann ab. Dabei könnte in vielen Situationen schlimmes verhindert werden.

AKTION-TU-WAS

 

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Obdachlose bei Kälte unterstützen

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News
news-1489 Fri, 02 Jan 2026 06:19:00 +0000 Böller und Feuerwerk richtig entsorgen https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/silvesterboeller/#c28291 Auf vielen Straßen und Wegen liegen auch nach Neujahr noch die Reste vom Silvesterfeuerwerk. Auch vermeintlich leere Feuerwerksbatterien, Raken- und Böllerreste können gefährlich werden, wenn diese nicht oder nur teilweise gezündet haben und nicht vollständig abgebrannt sind. Lesen Sie, worauf Sie bei der Entsorgung achten sollten. News news-619 Mon, 29 Dec 2025 09:18:00 +0000 Sicherer Umgang mit Silvesterfeuerwerk https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/silvesterboeller/ Heute startet in Deutschland der diesjährige Verkauf von Silvesterfeuerwerk. Durch leichtfertigen Umgang kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, mit teils schweren Verletzungen. Dass man sich dabei nicht nur in Gefahr bringen, sondern auch strafbar machen kann, ist kaum bekannt. Tipps für den richtigen Umgang mit Feuerwerk. News news-1490 Wed, 24 Dec 2025 09:33:00 +0000 Die Polizeiliche Kriminalprävention wünscht frohe Weihnachten! https://www.polizei-beratung.de/weihnachtsbaum-zgs/ Auch in diesem Jahr haben wir gemeinsam viele spannende Projekte auf den Weg gebracht. - Das Team der ZGS bedankt sich ganz herzlich für die vielen Impulse und Ideen, die unseren Präventionsalltag bereichert haben!Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage!Erfahren Sie mehr über das Team der ZGS. News news-877 Mon, 22 Dec 2025 11:59:00 +0000 Smart Toys: Wie sicher ist das vernetzte Kinderzimmer? https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/vernetztes-kinderspielzeug-sicher-nutzen/ Vernetzte und KI-gestützte Spielzeuge versprechen individuelles Lernen und ständige Verfügbarkeit, bergen aber oft unterschätzte Risiken für die Privatsphäre und die kindliche Entwicklung. Erfahren Sie hier, wie Sie technische Gefahren erkennen und Ihr Kind vor unangemessenen Inhalten schützen können.

Vernetztes Kinderspielzeug sicher nutzen

Sogenannte „Smart Toys“ zeichnen sich dadurch aus, dass sie per WLAN, Bluetooth oder GPS vernetzt sind und über Sensoren, Kameras oder Mikrofone auf ihre Umgebung reagieren. Bei vielen vernetzten Spielzeugen ist für die Nutzung eine bestehdende Internetverbidung notwendig. Andere sind auch offline nutzbar, benötigen aber eine Verbidung zum Internet zur Einrichtung und eventuell von Zeit zu Zeit, um Updates einzuspielen. Neue KI-gestützte Spielzeuge gehen einen Schritt weiter: Sie nutzen Sprachmodelle, um individuell auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen, Geschichten zu erzählen oder sogar als „KI-Freunde“ zu fungieren.

Intelligente Spielzeuge sind zum Beispiel:

  • per App gesteuerte Roboter, sprechende Puppen oder vernetzte Kuscheltiere,
  • Spielzeugautos etc. mit Kamera, Mirkofon, Sensoren,
  • Smart Watches für Kinder, oder
  • Spielsachen mit (KI-)Sprachassistenten.

 

Was Sie beim Kauf von vernetztem Spielzeug beachten sollten

Insbesondere vor dem Hintergrund von Datenspeicherung oder -missbrauch und dem Eingriff in die Privatsphäre des Kindes liegt die Verantwortung des sicheren Einsatzes von vernetztem Spielzeug vor allem bei den Eltern. Lesen Sie am besten vor dem Kauf oder spätestens vor der ersten Nutzung auf jeden Fall die Gebrauchsanweisung des Geräts durch sowie die Datenschutzangaben.

Die folgenden Fragen können bei der Kaufentscheidung helfen:

  • Verfügt das Spielzeug über eine funkfähige Kamera oder ein funkfähiges Mikrofon?
  • Werden Bild- oder Audiodateien kabellos an den Hersteller übertragen? Dann muss der Aufgenommene hierüber die volle Kontrolle haben!
  • Kann auf das Mikrofon oder die Kamera heimlich von extern zugegriffen werden? Dann ist das Gerät verboten!

 

5 Tipps zum Umgang mit Smart Toys

  • Sichern & Aktualisieren: Vergeben Sie individuelle Passwörter für jedes Spielzeug und installieren Sie regelmäßig Updates, um Sicherheitslücken zu schließen.
  • KI-Funktionen prüfen: Informieren Sie sich vorab bei Verbraucherzentralen, ob das Gerät für Fehlfunktionen oder ungeeignete Inhalte bekannt ist.
  • Datensammlung minimieren: Schalten Sie nicht benötigte Mikrofone oder Kameras aus und prüfen Sie, ob das Gerät Bild- oder Audiodaten an den Hersteller überträgt.
  • Begleitung statt Ersatz: Lassen Sie Ihr Kind nicht allein mit KI-Gefährten spielen; fördern Sie stattdessen aktiv analoge Freundschaften und menschliche Bindungen.
  • Bewusstsein schaffen: Erklären Sie Ihrem Kind frühzeitig, dass der smarte Freund eine Maschine ist, und schalten Sie das Gerät nach dem Spielen immer vollständig aus.

Weitere Hintergrundinformationen und alle Empfehlungen zum sicheren Umgang mit IoT-Geräten gibt das BSI:

Smarte Teddys, Autos & Co. sicher nutzen

 

Sicherheitsrisiko: „Spione“ im Kinderzimmer

Auch wenn diese Art von Spielzeug begeistert und das Spielen und Lernen bereichern kann, können Smart Toys auch zu "Spionen" im Kinderzimmer werden.

Ein zentrales Problem bildet dabei eine intransparente Datenerhebung. Viele der Geräte sammeln umfangreiche Nutzungsdaten und erstellen Verhaltensprofile von Kindern und senden diese an die Hersteller. dabei bleibt oft unklar, was mit diesen Informationen geschieht und wie diese genutzt werden.

Studien der Universität Basel zeigen, dass manche Smart Toys sogar dann Daten lokal speichern, wenn sie offline sind, und diese erst bei der nächsten Verbindung mit dem Internet absenden. Auch viele Begleit-Apps verlangen unnötige, aber weitreichende Zugriffsrechte - etwa auf den Standort oder das Mikrofon des Smartphones.

Dabei sollte gerade die Privatsphäre von Kindern besonders geschützt werden. Ohne entsprechenden Schutz können große Schäden entsehen, etwa durch "Doxing", der Erpressung durch Offenlegung privater Daten.

Bluetooth- oder WLAN-Verbindungen sind oft nur unzureichend gesichert und übertragen Daten unverschlüsselt. Erhalten Angreifer Zugriff auf die Geräte, können Gespräche aufgezeichnet, Orte und Gewohnheiten und persönliche Daten erfasst und zum Teil auch Bildmaterial gesammelt werden. Im schlimmsten Fall können Angreifer durch Sicherheitslücken in der Software die Kontrolle über das Spielzeug übernehmen und so direkt Kontakt zum Kind aufnehmen.

 

KI-spezifische Risiken

Smarte und KI-gestützte Spielzeuge weisen weiter spezifische Risiken auf, die über rein technische Sicherheitslücken hinausgehen. KI-Modelle können fehlerhafte oder für Kinder völlig ungeeignete Antworten generieren. In Tests gaben künstliche Intelligenzen Kindern z. B. Tipps zum Umgang mit Messern und Streichhölzern oder ließen Gespräche über Sexualpraktiken zu.

Da Kinder oft noch nicht zwischen Realität und Simulation unterscheiden können, besteht zudem die Gefahr einer einseitigen emotionalen Anhängigkeit. Ein einfaches Beispiel: Bekundete Enttäuschung bei der Verabschiedung seitens des KI-Gefährten, könnte Kinder zur Aufrechterhaltung der Interaktion drängen.

 

Informationen zu Risiken und möglichen Sicherheitslücken von Smart Toys finden Sie auch bei ...

Klicksafe.de

KI-Freunde im Kinderzimmer

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Smarte Teddys, Autos & Co. sicher nutzen

Verbraucherzentrale

Risiken von vernetztem Spielzeug

Bundesnetzagentur

Vorsicht beim Kauf von Smart Toys

Auf unserer Themenseite

Smartes Zuhause schützen

 

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Vernetztes Spielzeug / Smart Toys

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News
news-878 Fri, 19 Dec 2025 11:39:00 +0000 Fünf Sicherheitstipps für die Feiertage https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/5-sicherheitstipps-fuer-die-feiertage/ Achten Sie auch über die Festtage auf Ihre Sicherheit! Wir haben Ihnen fünf Tipps für diese Zeit zusammengestellt - von Informationen zum Schutz gegen Einbrecher über smarte Weihnachtsgeschenke bis hin zu Hilfe bei häuslicher Gewalt. Rufen Sie in Notfällen auch an Feiertagen die Polizei unter 110! Weihnachten ist für die meisten eine schöne und friedvolle Zeit – der Duft frisch gebackener Plätzchen, warmer Punsch, Weihnachtsmärkte und feierlicher Schmuck lassen während der Adventszeit die erwartungsvolle Spannung auf ein besinnliches Fest steigen.

Doch ungelöste Probleme, wenig Ablenkung und viel Nähe - noch dazu vielleicht mit Alkohol gemischt - können zu Frustration und Spannungen innerhalb der Familie führen, die sich im schlimmsten Fall in Streit und Gewalt entladen.

Unsere fünf Tipps können helfen, schwierigen Situationen vorzubeugen und geben Hinweise, wo Sie im Notfall schnell Hilfe erhalten.

 

Sicher durch die Weihnachtszeit

 

Wir wünschen frohe Festtage und einen guten Rutsch!

 

Übersicht: wichtige Telefonnummern für Notfälle

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Infos für Betroffene von Straftaten

Handzettel: Opferschutz Häusliche Gewalt

Auf www.gesund.bund.de finden Sie weitere Notfallnummern, wie Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Giftnotruf, Ausland-/Euronotruf, Hilfe- und Krisentelefone, Notapotheke

Weitere Notfallnummern

 

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5 Tipps für sichere Weihnachten

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News
news-965 Wed, 17 Dec 2025 08:03:00 +0000 Zivilcourage zeigen: Im Notfall die Polizei rufen! https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/zivilcourage-zeigen-im-notfall-die-polizei-rufen/ Geräusche in der Nachbarwohnung deuten auf eine akute Bedrohungs- und Gefährdungssituation hin? Zwielichte Gestalten schleichen gegenüber um ein Haus? Jemand wird auf offener Straße überfallen? Alles eindeutige Situationen, in denen Sie unbedingt die Polizei informieren sollten. Zeigen Sie Zivilcourage und rufen Sie bei Verdacht auf eine Straftat die Polizei. Die Aktion-tu-was erklärt, was dabei wichtig ist. Die Zivilcourage-Kampagne Aktion-tu-was appelliert mit ihren sechs Regeln an die Bürgerinnen und Bürger, Acht zu geben, was um sie herum passiert.

 

Sechs Regeln für mehr Zivilcourage

  1. Hilf, aber bring dich nicht in Gefahr
  2. Ruf die Polizei unter 110
  3. Bitte andere um Mithilfe
  4. Präg dir Tätermerkmale ein
  5. Kümmer dich um Opfer
  6. Sag als Zeuge oder Zeugin aus

 

Die Regel Nr.1 der Aktion-tu-was bringt den Appell auf den Punkt: Hilf, aber bring dich nicht in Gefahr.

Manchmal sind Täter offensichtlich stärker und zu jeder Art von Gewalt bereit.

Dann ist es Zeit für Regel Nr. 2:

 

Ruf die Polizei unter 110

Wenn Sie eine Straftat beobachten oder jemand in einer Notlage ist, informieren Sie so schnell wie möglich die Polizei. Je schneller die Polizei informiert wird, desto besser können die Täter ermittelt werden.

Wenn Sie gerade nicht telefonieren können, weil Sie kein Telefon zur Hand haben, bitten Sie einfach einen Passanten oder einen Nachbarn, die 110 zu wählen! Der Notruf ist gebührenfrei!

 

Schildern Sie der Polizei den Vorfall kurz aber präzise:

  • Wer meldet? Geben Sie Ihre Personalien an.
  • Wo passiert etwas? Beschreiben Sie den Ort genau.
  • Was passiert? Geben Sie an, wie viele Personen beteiligt sind und ob Verletzte darunter sind. Beschreiben Sie die Situation genau.
  • Auf Rückfragen warten! Die Polizei stellt Ihnen ergänzende wichtige Fragen, um die Situation besser einschätzen zu können und um ggf. eine Personenbeschreibung zu erstellen. Sie bekommen auch Verhaltenstipps und Hilfestellun­gen. Lege Sie daher nicht einfach auf.

 

Den Ermittlern helfen oft auch kleine Details bei ihrer Arbeit einen großen Schritt weiter. Prägen Sie sich die Tätermerkmale so genau wie möglich ein.

 

Wichtige Notrufnummern

Notruf der Polizei: 110.

In medizinischen Notfällen oder bei Feuer wählen Sie 112.

Notruf im europäischen Ausland: 112.

Alle Nummern sind gebührenfrei!


Aktion-tu-was!

Die Aktion-tu-was bietet neben den Zivilcourage Regeln weitere konkrete Handlungs­optionen rund um das Thema Zivilcourage in verschiedenen Lebenslagen, wie z.B. Vandalismus, Nachbarschaftshilfe oder Belästigung.

Im Faltblatt der Kampagne können die sechs Regeln der AKTION-TU-WAS nochmal auf einen Blick nachgelesen werden:

Zivilcourage zeigen

 

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Zivilcourage ist nie zu viel Courage!

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News
news-1599 Mon, 15 Dec 2025 13:54:03 +0000 "Signal for Help": Stiller Hilferuf per Handzeichen https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/stiller-hilferuf-per-handzeichen-signal-for-help/ Das "Signal for Help" ist ein stiller Hilferuf für Menschen, die nicht sprechen können, ohne sich selbst zu gefährden. Wer dieses Zeichen kennt und richtig deutet, kann im entscheidenden Moment richtig handeln und andere schützen. Gerade in Situationen, in denen Täter anwesend sind oder Betroffene unter Kontrolle stehen, bleibt oft nur eine unauffällige Geste, um auf sich aufmerksam zu machen. Das Handzeichen ermöglicht es, diskret, schnell und ohne Worte auf sich aufmerksam zu machen, wenn man von Gewalt betroffen ist.

Wann und wo das Zeichen eingesetzt wird

Das "Signal for Help" kann in vielen Alltagssituationen genutzt werden, unter anderem:

  • bei Videotelefonaten oder -konferenzen (mit Freunden, Arbeitskolleginnen und Kollegen, Lehrkräften oder medizinischem Personal),
  • in der Öffentlichkeit oder
  • im familiären oder sozialen Umfeld, wenn eine offene Bitte um Hilfe nicht möglich ist.

 

Das Handzeichen

  1. Die Handfläche wird nach außen gezeigt
  2. Der Daumen wird in die Handfläche gelegt
  3. Anschließend werden die vier Finger über den Daumen geschlossen – als würde man ihn „einschließen“.

 

Richtig reagieren, wenn Sie das Signal sehen

Wenn Ihnen jemand das "Signal for Help" zeigt, ist Besonnenheit entscheidend. Eine überstürzte oder offene Reaktion kann die Lage der betroffenen Person verschlechtern.

  • Bewahren Sie Ruhe und erregen Sie keine Aufmerksamkeit.
  • Versuchen Sie, später einen sicheren Kontakt herzustellen (z. B. Anruf oder Nachricht).
  • Schlagen Sie ein unauffälliges Treffen vor.
  • Zögern Sie nicht und schalten Sie eine Beratungsstelle oder die Polizei ein, ohne die Situation zu eskalieren.

 

Hilfe für Betroffene

Menschen, die von sexueller Ausbeutung oder Gewalt betroffen sind, fühlen sich häufig hilflos oder gefangen. Wichtig ist: Es gibt Unterstützung – anonym, vertraulich und kostenlos.

Beratungs- und Unterstützungsangebote

  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (kostenlos, 24/7): 116 016
  • WEISSER RING e.V. – Opfertelefon (7–22 Uhr): 116 006

 

Polizei und Notruf

  • Eine Strafanzeige kann bei jeder Polizeidienststelle erstatten werden.
  • Wenn Sie sich unsicher fühlen, ziehen Sie eine Vertrauensperson oder eine Beratungsstelle zu Rate.
  • In akuten Gefahrensituationen wählen Sie sofort den Notruf 110.

 

Hintergrund: Ursprung und Bedeutung des „Signal for Help“

Das „Signal for Help“ ist kein offizieller Notruf, sondern ein stilles Warnsignal. Entwickelt wurde es im Jahr 2020 von der Canadian Women’s Foundation, ursprünglich als Unterstützung für Opfer häuslicher Gewalt.

Heute ist das Handzeichen international weit verbreitet und gewinnt auch in Deutschland an Bedeutung, um auf verdeckte Notsituationen aufmerksam zu machen.

 

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Handzeichen: Diese Gesten sind ein Hilferuf

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News
news-1332 Fri, 12 Dec 2025 07:52:00 +0000 Diebstahl im Pflegeheim und Krankenhaus https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/diebstahl-im-pflegeheim-und-krankenhaus/ Immer wieder berichten Patienten nach Aufenthalten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen von Diebstählen. Patientinnen und Patienten sollten auch im Krankenhaus ihre Wertsachen nicht offen liegen lassen. Besondere Situation in Krankenhäusern und Pflegeheimen erleichtert es Dieben

Die besondere Situation – große Komplexe mit offenen Stationen - in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen macht es Dieben einfach. Eine Vielzahl an Besuchern macht es für die Pflegekräfte nahezu unmöglich, neben der ohnehin fordernden Arbeit auch noch den Überblick über ein- und ausgehende Personen zu behalten. Auch die Patientinnen und Patienten verlassen häufig das Zimmer für Untersuchungen, Operationen oder andere gesundheitliche Maßnahmen und Anwendungen. Dort zurückgelassene Wertsachen sind dann leichte Beute für Diebe.

Zwar sind Krankenhaus- und Pflegepersonal für dieses Thema sensibilisiert und informieren Patientinnen und Patienten über die Risiken von Diebstahlen aus den Krankenzimmern - viele Kliniken bieten zusätzlich Schließfächer oder Tresore zur Verwahrung von Wertsachen an, einige beschäftigen sogar Sicherheitsdienste - dennoch sind Diebstähle keine Seltenheit und die Schadenssummen immens.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserer kostenlosen Broschüre "Im Alter sicher leben".

 

Tipps für den Aufenthalt im Krankenhaus

  • Nehmen Sie keine größeren Geldbeträge oder wertvolle Schmuckstücke mit ins Krankenhaus oder die Pflegeeinrichtung.
  • Schließen Sie Wertgegenstände und Bargeld immer in ein abschließbares Aufbewahrungsfach ein oder geben Sie sie zur sicheren Verwahrung.
  • Schließen Sie immer die Tür – auch bei kurzfristiger Abwesenheit. Verlassene Zimmer locken Diebe an!
  • Achten Sie auch auf abgestellte Handtaschen oder abgelegte Garderobe Ihrer Mitpatienten.
  • Sprechen Sie fremde Personen in Ihrem Patientenzimmer an und/oder informieren Sie das Pflegepersonal.

Melden Sie jeden Diebstahl beim Pflegepersonal und erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei.

 

Im Alter sicher leben

 

Trickdienbstahl in Wohnungen

 

Tipps zur Sicherung von Wertgegenständen

 

Wertgegenstandsliste

 

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Diebstahl in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

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News
news-1598 Wed, 10 Dec 2025 10:44:25 +0000 Neue Job Scamming Masche: Betrüger locken über Messenger mit gefälschten Jobangeboten https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/task-scamming-betrug-mit-fake-jobs/ Beim sogenannten Task Scam kontaktieren Betrüger ihre potentiellen Opfer direkt über Messengerdienste. Sie geben sich als Personalvermittler aus und werben mit attraktiver Bezahlung für scheinbar einfache Tätigkeiten. Lockmittel sind häufig Gruppen-Chats und vermeintliche Erfolgsstorys. So erkennen Sie den Schwindel. Task Scam: Datenklau und fingierte Stellenanzeigen

Task Scam ist eine Unterform des Job Scammings. Dabei ködern Betrüger mit lukrativen Aufgaben wie dem Bewerten von Hotels, dem Testen von Produkten oder dem "Liken" von YouTube-Videos.

Erstkontakt findet immer häufig direkt über Messenger statt. Mobilfunknummern werden plötzlich zu unbekannten Gruppen-Chats hinzugefügt, in denen vermeintliche Mitglieder von ihrem lukrativen Nebenjob schwärmen und von Erfolgsstorys berichten. Ziel ist es, Vertrauen zu schaffen. In anderen Fällen erfolgt die Kontaktaufnahme über unerwartete Anrufe. Eine automatische Sprachansage fordert in dem Gespräch auf, einen Kontakt über einen Messenger hinzuzufügen.

Tatsächlich wollen die Kriminellen nur an Ihre sensiblen persönlichen Daten wie Kontodaten oder Ausweisdokumente. Sie nutzen professionell gestaltete, gefälschte Stellenanzeigen, um Bewerber in die Falle zu locken. Kriminelle fordern mitunter sogar die Durchführung eines Video-Ident-Verfahrens, angeblich zur Identitätsprüfung, um in Ihrem Namen Konten zu eröffnen oder Kredite aufzunehmen. Aktuelle und korrekte Datensätze sind dabei äußerst begehrt und werden für weitere Betrügereien missbraucht.

 

Nebenjob, Trading, Abstimmen: So gehen die Betrüger vor

Task Scam (Vorkasse-Falle)

Obwohl anfangs kleine Entlohnungen erfolgen können, um Vertrauen zu schaffen, eskaliert die Masche, indem Opfer aufgefordert werden, Geld einzuzahlen - oft über Krypto-Apps -, um angeblich an weitere Aufträge zu gelangen. Die versprochenen Aufträge bleiben aus und das Geld ist verloren.

Trading-Plattform-Masche

Auf gefälschten, seriös wirkenden Fake-Seiten werden arglose Nutzer dazu verleitet in fiktive Geldanlagen zu investieren. Die Apps und Webportale zeigen Scheingewinne an, die nicht existieren. Einzahlungen führen zum Totalverlust des Geldes.

Abstimm-Masche

Nutzer erhalten eine Einladung (Link), an einer Online-Abstimmung teilzunehmen. Dabei werden sie aufgefordert, ihre Mobilfunknummer einzugeben. Was Sie nicht wissen: Dadurch ermöglichen sie den Betrügern, den Messenger-Account zu übernehmen. Die Täter senden anschließend unbemerkt Links zur Abstimmung oder Zahlungsaufforderungen an die Kontakte des Account-Inhabers.

 

Seien Sie grundsätzlich skeptisch gegenüber unerwarteten Jobangeboten

  • Deaktivieren Sie Gruppen-Einladungen, damit Unbekannte Sie nicht ungefragt zu Gruppen hinzufügen können. Wenn es doch passiert, melden Sie den Administrator, sperren Sie die Nummer und verlassen Sie die Gruppe sofort.
  • Nehmen Sie keine Jobs per Messenger- oder Kurznachrichtendienst (SMS) an.
  • Lassen Sie sich nicht von lukrativen Angeboten mit scheinbar einfachen Aufgaben blenden.
  • Gehen Sie niemals in Vorkasse, um Geld zu verdienen.
  • Vorsicht bei der Nutzung von Kryptowährung-Apps im Zusammenhang mit der Tätigkeit (z. B. für Gehaltszahlungen).
  • Verlassen Sie Gruppen, in denen entsprechende Jobangebote gemacht werden.
  • Übermitteln Sie keine persönlichen und sensiblen Daten an Unbekannte (Identitätsdiebstahl).
  • Stellen Sie Ihr Konto keinesfalls für Überweisungen zur Verfügung. Sie könnten sich damit der Geldwäsche strafbar machen.

 

Sofortmaßnahmen im Schadensfall

  • Sollten Sie bereits Opfer geworden sein, handeln Sie schnell, um den Schaden zu begrenzen.
  • Sichern Sie Beweise mittels Screenshots (Chatverläufe, gefälschte Angebote usw.).
  • Informieren Sie Ihre Bank, um Transaktionen zu stoppen und Konten sperren zu lassen.
  • Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.

 

Weitere Präventionshinweise und Notfall-Checks finden Sie auf den folgenden Seiten

Scamming

Betrüger nutzen Gruppenfunktion bei Messengern

Task Scam als neue Variante des Job scammings

Was tun, wenn das Traumangebot zur Falle wird

 

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Job Scamming: So funktioniert der Betrug mit Fakejobs

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News
news-1311 Mon, 08 Dec 2025 12:53:00 +0000 Trading-Scam: Vorsicht vor Online-Anlagebetrug https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/trading-scam/ Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Traumhafte Renditen und unschlagbare Handelsstrategien - all das mit einer kinderleicht zu bedienenden Software und Unterstützung professioneller Broker. Erfahren Sie, wie Sie Anlegebetrug erkennen können. Falsche Anlageplattformen locken Kunden

Beim Trading-Scam versprechen Betrüger Anlegern außergewöhnlich hohe Renditen, vor allem bei Kryptowährungen, Devisengeschäften oder Differenzkontrakten (Contract for Difference, kurz: CFD) und preisen angeblich innovative Produkte an.

Der Kontakt erfolgt häufig unaufgefordert über Messengerdienste oder Telefon. Sie präsentieren sich als Experten und bieten angeblich unschlagbare Handelsstrategien oder Softwarelösungen an. Ihr Ziel ist es, Anleger davon zu überzeugen, ihr Geld in vermeintlich profitable Schemata zu investieren.

Die Opfer investieren im Glauben, gut beraten worden zu sein, doch sehen sie das investierte Geld nie wieder.

 

Das sollten Sie wissen, wenn Sie Online-Trading nutzen

  • Ungewöhnlich hohe Gewinne mit wenig Einsatz, sollten immer misstrauisch machen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn die Investitionen in Kryptowährungen getätigt werden sollen.
  • Banken und Sparkassen gehen nicht direkt auf Kunden zu, um sie zum Online-Trading zu bringen.
  • Informieren Sie sich über die Trading-Plattformen, bevor Sie sich anmelden oder Geld überweisen. - Nutzen Sie dafür z. B. die Unternehmensdatenbank der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Fragen Sie notfalls bei der offiziellen Plattform nach, wer der Händler ist.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis, wie Zugangsdaten zum Online-Banking oder zum Depot, Ausweisfotos oder Ihre Anschrift.
  • Überweisen Sie kein Geld auf unbekannte Konten.

Befürchten Sie Opfer geworden zu sein? - Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei!

 

Die Verbraucherzentrale gibt weitere Hinweise, wie Sie unseriöse Online-Tradingplattformen erkennen können.

unseriöse Online-Tradingplattformen erkennen

Informationen zu Handelsplattformen und Unternehmen finden Sie in der Datenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über in Deutschland zugelassene Finanzdienstleistungs- und Wertpapierinstitute.

BaFin Unternehmensdatenbank

 

Achtung: Trading-Plattformen wirken seriös und werden professionell beworben

Um mögliche Opfer zu akquirieren, erstellen Cyberkriminelle aufwendig betrügerische Anlageplattformen für Online-Investments. Diese Plattformen sehen seriös aus. Auch beworben wird professionell: auf vertrauenswürdigen Webseiten, in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Instagram, YouTube u.a. oder sogar in Tageszeitungen, Magazinen und im TV. Einige dieser Anbieter gaben in der Vergangenheit an, auch mit Prominenten erfolgreich zusammen gearbeitet zu haben (was nicht stimmt!). Für einen Krypto-Fond wurde mit „Steven Reece Lewis“ sogar ein CEO mit beeindruckendem Lebenslauf erfunden, der dann durch einen unwissenden Schauspieler in Werbevideos verkörpert wurde. Bilanz dieses Betrugs ist eine Schadenssumme in Höhe von fast 1,3 Milliarden US-Dollar.

 

Seien Sie misstrauisch: Investments mittels Kryptowährung und vorgetäuschte Depots

Wenn der interessierte Kunde sich online bei der Trading-Plattform angemeldet hat, wird er von den Cyberkriminellen direkt kontaktiert. Die "Trader" sind in Wahrheit Betrüger, die aus Call-Centern heraus agieren. Sie betreuen ihre "Kunden" sehr intensiv per Telefon und Messengerdienst. Die Opfer werden im Verlauf der vermeintlichen Beratung jedoch bedrängt. Nach der ersten, recht niedrigen Einzahlung - um das Depot kennenzulernen und Vertrauen in die Plattform zu gewinnen - sollen immer größere Summen in spekulative Finanzinstrumente und Kryptowährungen investiert werden. In der Regel findet oft gar kein Handel statt und auch die Broker-Software zeigt nur fingierte Transaktionen und Gewinne.

Sollen nun Gewinne und Renditen ausbezahlt werden, fangen die Probleme an. Es werden beispielsweise Steuern, Gebühren oder der Erwerb von Versicherungen verlangt, ehe eine Auszahlung vorgenommen werden könne. Teils wird ein Verdacht auf Geldwäsche vorgetäuscht und mit strafrechtlichen Konsequenzen gedroht. Die Betrüger sind einfallsreich, wenn es darum geht, die Auszahlung hinauszuzögern und die Betrogenen hinzuhalten. Das Geld sehen die Betrogenen jedenfalls nicht wieder.

Mehr zu lesen Sie auch im Ratgeber Internetkriminalität des LKA Niedersachsen.

Betrug mit gefälschten Anlageseiten

 

Tinder-Trading-Scam: Lockvögel (um)werben in sozialen Netzwerken

Beim sogenannten “Tinder-Trading-Scam" treten Lockvögel zunächst über Partnerbörsen und soziale Netzwerke, wie Tinder, Badoo oder Grindr, LinkedIn oder Facebook, mit ihren potenziellen Opfern in Kontakt. Sie flirten, versuchen Interesse zu wecken und über die Chats Vertrauen aufzubauen. Gelingt dies, inszenieren sie sich als wohlwollender Freund oder Geschäftskontakt. Im Folgenden locken sie, angebliche Verwandte oder Bekannte aus deren Umfeld, die Opfer auf vorgeblich besonders lukrative Anlagenportale. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zum “Tippgeben” vergehen oft mehrere Wochen. Zunehmend werden solche irreführenden "Finanztipps" auch über Gruppen in Messengern verbreitet.

 

Datenklau per Remote-Software

Die Kriminellen, die sich sehr überzeugend und selbstbewusst als echte Broker ausgeben, nutzen zudem oft eine sogenannte Remote-Software. Diese wird unter dem Vorwand benutzt, den Kunden das Benutzerkonto zu erklären und einzurichten. Währenddessen stehlen die Betrüger unbemerkt Daten z.B. zu Kreditkarten und Bankkonten vom PC des “Kunden”. Mit den so erlangten Zugangsdaten überweisen die Betrüger später ohne Wissen der Geschädigten weitere Beträge an sich, meist auf ausländische Konten.

Mehr zum Thema

Kredit- und Anlagebetrug

 

Anschlussbetrug bei schon erlittenen Verlusten: Falsche Verbraucherschützer versprechen Hilfe

Seien Sie misstrauisch bei (erneuten) Hilfsangeboten unter anderem Namen nach einem Betrug. Dahinter steckt oft dieselbe Betrügergruppe, die Sie zu weiteren Geldzahlungen auf unbekannte Konten verleiten will.

Die Verbraucherzentrale warnt vor Anschlussbetrug bei schon erlittenen Verlusten mit Krypto-Währungen. Betroffene erhalten dabei am Telefon und per Mail das Angebot eines angeblichen Mitarbeiters der Verbraucherzentrale NRW. Die Geschädigten sollen ihr verlorenes Geld aus einer Anlage in Krypto-Währung zurückerhalten; aus einem speziell für solche Fälle zur Verfügung stehenden "Kontingents". Dafür soll jedoch zunächst eine "Gebühr" entrichtet werden.

  • Verbraucherzentralen treten niemals aktiv mit Betroffenen in Kontakt. Beratungen finden ausschließlich auf Nachfrage Ratsuchender statt!
  • Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten: Geben Sie keine privaten Daten preis, lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln und gehen Sie nicht auf das Angebot ein.

 

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Kryptobetrug Tipps

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News
news-998 Fri, 05 Dec 2025 10:12:00 +0000 Hilfe, die ankommt - richtig spenden https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/hilfe-die-ankommt-richtig-spenden/ Das Geld, welches gespendet wird, soll da ankommen, wo es gebraucht wird und nicht in den Händen von Betrügern landen, die sich an der Not anderer bereichern wollen. Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) hilft dabei, seriöse Organisationen anhand verlässlicher Kriterien zu beurteilen und zu finden. Seriöse Spendenorganisationen finden

Immer wieder stehen betrügerische Spendensammler und Organisationen in den Schlagzeilen. Viele Menschen lassen sich dadurch vom Spenden abhalten. Dabei kann schon ein kleiner Geldbetrag viel bewirken, wenn er an der richtigen Stelle eingesetzt wird.

Die Spendenberatung des Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI) hilft, Hilfsangebote anhand von verlässlichen Kriterien besser einschätzen zu können. Wer sich noch unschlüssig ist, kann sich beim DZI außerdem nach einem passenden Projekt erkundigen. In einer Datenbank können Sie gute Institutionen und Hilfeeinrichtungen auch bequem in einer Datenbank recherchieren.

Grundsätzliche Tipps der Polizei zum Schutz vor Betrug sollten bei jeder Spende beachtet werden.

 

Tipps der Polizei vor Spendenbetrug

Wer mit einem Beitrag gemeinnützige Projekte und Organisationen unterstützt, wünscht sich, dass die Spende auch wirksam wird. Wer die Hinweise der Polizei beachtet, kann richtig spenden und sich vor Betrug schützen.

  • Beim Spenden gilt auch, was in vielen Lebensbereichen richtig ist: Übergeben Sie Geld nie an unbekannte Personen. Setzen Sie beim Spenden auf Einrichtungen und Organisationen, die Sie persönlich kennen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - weder beim Spenden noch in anderen Situationen. Sie müssen forsches oder gar bedrohliches Verhalten, z.B. durch Spendensammler an der Haustür nicht tolerieren. Informieren Sie bei aggressivem Vorgehen die Polizei unter Tel. 110.
  • Besonders emotionale Appelle und angstmachende Botschaften seitens der Spendeneintreiber sollten jeden misstrauisch machen. Solches Verhalten ist typisch für unseriöse Organisationen.

 

Oraganisationen Datenbank des DZI

Spendentipps

Spendenauskünfte

Tipps gegen Betrug an der Haustür

 

Persönliche Hilfe in der Nachbarschaft

In vielen Situation gibt es neben Geldspenden auch andere Möglichkeiten, Mitmenschen direkt zu helfen. So können Sie auch genau lenken, wo Ihre Hilfeleistungen ankommen. Dazu gehört:

  • Blut spenden, wenn Sie alle Vorgaben erfüllen.
  • An die Tafeln spenden, wenn Sie Lebensmittel übrighaben.
  • Besonders in der Kalten Jahreszeit: die Obdachlosenhilfe unterstützen.
  • Nachbarschaftshilfe leisten, z.B. einkaufen gehen für ältere Menschen, (chronisch) Erkrankte, Apothekengänge leisten oder andere Aufgaben übernehmen.

Oraganisationen Datenbank des DZI

 

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Richtig spenden - Betrug vermeiden

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News
news-1597 Thu, 04 Dec 2025 10:01:00 +0000 Wie du aktiv zu mehr Freiraum und Sicherheit im ÖPNV beiträgst https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sicher-fuehlen-im-oeffentlichen-raum/ruecksichtsvoll-unterwegs/ Du bist nach einem einem ausgelassenen Abend in der Kneipe auf dem Heimweg - die Kampagne "AnsichtsSache" zeigt: Auch wenn du keine bösen Absichten hast, kann dein unbedachtes Verhalten verunsichernd wirken. Erfahre jetzt, wie z. B. durch bewusstes Abstandhalten oder Fragen nach einem freien Platz mehr Freiraum und Sicherheit im ÖPNV entsteht. News news-1324 Mon, 01 Dec 2025 09:02:00 +0000 Victim Blaming: Wenn Betroffenen die Schuld gegeben wird https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/victim-blaming-wenn-betroffenen-schuld-gegeben-wird/ Opfer von Mobbing, sexualisierten Übergriffen, Stalking oder anderen Straftaten haben bereits durch die Tat großes Leid erfahren. Anschuldigungen anderer, an den Ereignissen eine Mitschuld zu tragen, verursachen zusätzlich Selbstzweifel und Scham – und schützt dadurch die Täter. Victim Blaming schützt die Täter

Der englische Begriff "Victim Blaming" bedeutet, das "Opfer beschuldigen" bzw. "Opfer-Schelte". In der Kriminologie spricht man auch von Täter-Opfer-Umkehr. Gemeint ist, dass dem eigentlichen Opfer einer Straftat als Täterin oder Täter, bzw. als Mittäterin oder Mittäter dargestellt oder behandelt wird – ihm also an Stelle des Täters die Schuld für eine Tat zugesprochen wird.

Vor allem in Kontext von Häuslicher Gewalt oder nach sexualisierten Übergriffen führen – manchmal auch vorschnell – geäußerte Schuldzuweisungen oder auch Vorurteile bei den Betroffenen zu Selbstzweifeln, Stress und Scham. Auch, wer auf eine Betrugsmasche reingefallen ist, schämt sich häufig, so "leichtgläubig" gewesen zu sein.

Die Scham führt häufig dazu, dass Betroffene nicht (mehr) über die erfahrene Tat sprechen und keine Anzeige bei der Polizei erstatten. Im Ergebnis werden durch Victim Blaming die wahren Täterinnen und Täter geschützt.

 

Tipps für Betroffene von Straftaten und deren Angehörige

  • Lassen Sie sich als betroffene Person nicht in eine Täterrolle drängen.
  • Helfen Sie Betroffenen, indem Sie zuhören, ohne die Tat zu bewerten.

 

Mehr wissenswertes und hilfreiche Tipps finden Sie auf unserer Themenseite in der Rubrik "Infos für Betroffene".

Victim Blaming

Infos für Betroffene von Straftaten

 

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Victim Blaming: Was ist das eigentlich?

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News
news-1183 Fri, 28 Nov 2025 05:23:00 +0000 Fakeshops sind oft nur schwer zu erkennen https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/fakeshops-sind-oft-nur-schwer-zu-erkennen/ Beinahe alles kann man online kaufen: Mode, Elektronik, Urlaubsbuchungen, Weihnachtsgeschenke oder Energieträger. Immer öfter verbergen sich auch hinter professionell aufgemachten Online-Shops Kriminelle. Deshalb sollten Angebote genau geprüft werden, um Betrug und finanziellen Schaden zu vermeiden. Nutzen Sie die SHS-Regel zur Orientierung beim Online-Shopping und den “Fakeshop-Finder”, um verdächtige Anbieter zu prüfen. Was ist ein Fakeshop?

Fakeshops sehen aus wie echte Onlineshops: Kriminelle nutzen hierfür neueste Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), um ihre Betrugsmaschen zu perfektionieren. Mithilfe von KI können fingierte Shops mit optisch perfekten Layouts und fehlerfreien Rechtstexten in kürzester Zeit erstellt werden.

Mit Abbildungen von Produkten, dazugehörigen Informationen, allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und einem gefälschten Impressum, sind diesedann kaum noch von seriösen Onlinehändlern zu unterscheiden. Tatsächlich aber gibt es in der Regel weder die Shops noch die angebotenen Produkte, die sodann nur gegen Vorkasse angeboten werden. Doch hier ist Vorsicht geboten: Mit der Zahlung ist das Geld weg - die Lieferung der Bestellung aber bleibt aus.

Deshalb ist es wichtig, beim Online-Shopping Angebote sorgfältig zu prüfen – auch bei sogenannten Marketplaces größerer Verkaufsplattformen. Tätigen Sie keine Spontankäufe, sondern vergleichen Sie Angebote mehrerer Anbieter – auch mit denen aus dem stationären Handel.

 

Beliebte Waren zu besonders günstigen Preisen sollen in die Falle locken

Betrüger locken mit besonders günstigen Angeboten oder beliebten Produkten, wie beispielsweise der neuesten Spielekonsole, dem aktuellen Smartphone oder mit angesagter Designer-Mode - oft, während diese bei der Konkurrenz längst ausverkauft oder nicht mehr lieferbar sind.

Auch saisonal stark nachgefragte Waren werden, wie Brennholz, Holz-Pallets oder Heizöl werden regelmäßig zu besten Konditionen angeboten. In den letzten Jahren hat sich wiederholt gezeigt, dass Betrüger auf aktuelle Trends zeitnah reagieren und passende Anzeigen oder fingierte Shops aufsetzen, um arglose Nutzerinnen und Nutzer in die Falle zu locken.

 

Fakeshop-Finder kann helfen, Angebote zu prüfen

Mit dem "Fakeshop-Finder" der Verbraucherzentrale können Sie Ihnen unbekannte Onlineshops schnell prüfen. Sie geben einfach die URL/Webadresse des Shops in den Finder ein, welcher dann die Webseite auf die wichtigsten Merkmale für seriöse Webshops prüft und anschließend für Sie zusammenfasst.

Zwar ersetzt dies nicht die eigene sorgfältige Prüfung, doch bereits bekannte Fakeshops können leicht erkannt werden und die Anhaltspunkte und weiterführenden Tipps auf der Seite helfen bei der eigenen Einordnung des Angebots.

zum Fakeshop-Finder

 

Orientierung für sicheres Online-Shopping: Die SHS-Regel

Die SHS-Regel der Initiative für sicheres Handeln (ISH) hilft, sich vor Betrug beim Online-Shopping zu schützen: Stoppen Sie, wenn Angebote Druck ausüben oder zu gut klingen, um wahr zu sein. Hinterfragen Sie die Seriosität des Shops, z. B. durch Recherche im Internet. Schützen Sie sich und andere, indem Sie verdächtige Aktivitäten melden. So können Sie Risiken besser erkennen und vermeiden. Mehr Infos finden Sie hier: Die SHS-Regel.

 

Tipps für sicheres Online-Shopping

Wer beim Online-Shoppen Opfer eines Betrugs geworden ist oder es vermutet, sollte sich unbedingt an die Polizei wenden und Anzeige erstatten.

  • Informieren Sie sich über die Verkaufsplattform bzw. den Verkäufer: Geben Sie deren Namen in eine Suchmaschine ein oder erkundigen Sie sich z. B. bei der Verbraucherzentrale. Recherchieren Sie zusätzlich den Shop-Namen in Suchmaschinen in Kombination mit Wörtern wie "Erfahrung" oder "Bewertung".
  • Prüfen Sie Impressum und Händlerbewertungen aktiv: Ist kein Impressum vorhanden, bestellen Sie keinesfalls. Aber auch Seiten mit einem Impressum dürfen nicht blind vertraut werden. Meist lässt sich durch eine Internetrecherche herausfinden, dass die angegebene Adresse gar nicht existiert oder von einem seriösen Unternehmen übernommen wurde. Nutzen Sie unabhängige Plattformen wie Trustpilot oder die Watchlist Internet.
  • Nutzen Sie sichere Zahlungswege: Bevorzugen Sie den Kauf auf Rechnung. Nutzen Sie auf keinen Fall Bargeld-Transferdienste oder Gutschein-/Geschenk-/Guthabenkarten.
  • Achten Sie grundsätzlich auf eine sichere Internetverbindung (https und das geschlossene Vorhängeschloss im Browser), wenn Sie persönliche Daten an den Online-Shop übermitteln.

 

Weitere Hinweise, wie Sie Fakeshops erkennen können und sicher online Einkaufen, finden Sie auf den folgenden Seiten:

Fakeshops

Vorsicht: Fakeshops werben bei Instagram

 

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Fakeseiten: Wie Betrüger Vertrauen ausnutzen

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News
news-222 Wed, 26 Nov 2025 08:18:00 +0000 Helden des Alltags: XY-Preis 2025 verliehen https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/xy-preis-fuer-zivilcourage/ Der XY-Preis zeichnet jedes Jahr Menschen aus, die auf kluge und beispielhafte Weise anderen in einer bedrohlichen Situation beigestanden haben. Heute Abend werden die diesjährigen Preisträger in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY... ungelöst vorgestellt. Erfahren Sie, wie auch Sie Zivilcourage zeigen können, ohne sich in Gefahr zu bringen. XY-Preis – Gemeinsam gegen das Verbrechen

Für ein friedvolles Zusammenleben braucht es Menschen, die hinschauen und einschreiten, wenn anderen Gewalt angetan wird. Um hierfür Mut zu machen und zu zeigen, dass und wie jede und jeder etwas tun kann, wird seit 2002 jedes Jahr der XY-Preis an Menschen verliehen, die in einer bedrohlichen Situation beherzt eingegriffen und dadurch schlimmeres verhindert haben. Die Preise werden durch den Schirmherr Innenminister Alexander Dobrindt überreicht.

 

Aktenzeichen XY… ungelöst stellt mutige und selbstlose Helfer vor

Am 26. November stellt Moderator Rudi Cerne die Helden des Alltags in der Sendung Aktenzeichen XY im ZDF vor.

Aktenzeichen XY… ungelöst

Mittwoch, 26.11.2025, 20:15 - 21:45 Uhr im ZDF

 

Im Ernstfall helfen: Die 6 Regeln für Zivilcourage der Aktion-tu-was

Zuallererst ist es wichtig, eine Situation überhaupt als Notfall einzuschätzen und dann Zivilcourage zu zeigen - aber ohne sich selbst in Gefahr zu bringen!

Hilfe per Telefon zu holen, andere Anwesende auf das Geschehen aufmerksam zu machen oder Umstehende zu bitten, einem Opfer zu helfen, ist nicht schwer und sollte eine Selbstverständlichkeit für jeden von uns sein.

 

Tipps zum richtigen Handeln geben die Zivilcourage-Regeln der Aktion-tu-was

  1. Hilf, aber bring Dich nicht in Gefahr.
  2. Ruf die Polizei unter 110.
  3. Bitte andere um Mithilfe.
  4. Präg Dir Tätermerkmale ein.
  5. Kümmer Dich um Opfer.
  6. Sag als Zeuge aus.

 

Zeigen auch Sie Zivilcourage!

zum Flyer

 

Wie zivilcouragiert sind Sie? Machen Sie den Selbsttest.

Zivile Helden

 

Zeige Zivilcourage und poste unseren Social Media Post auf deiner Timeline:

Zivilcourage ist nie zu viel Courage!

 

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News
news-1367 Tue, 25 Nov 2025 09:17:00 +0000 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Wir brechen das Schweigen! https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/schweigenbrechen-internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen/ Gewalt gegen Frauen wird oft bagatellisiert oder ignoriert. Die Folge: Betroffene sprechen nicht über das Erlebte, sei es aus Scham, Schuldgefühlen oder Angst. Gemeinsam mit dem Hilfetelefon „brechen wir das Schweigen“ und setzen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ein Zeichen, um Betroffenen deutlich zu machen: Sie sind nicht allein, es gibt Wege aus der Gewalt. Die Polizei ist für Betroffene von Gewalt da

Wir, die Polizei, sind für Betroffene von Gewalt da! - Für Frauen, aber auch für Männer sowie nicht binäre Menschen.

Sie erreichen uns bei akuter Bedrohung unter der Polizeinotruf-Nummer 110!

In einer akuten Gefahrensituation, auch in häuslicher Umgebung, können wir erste Hilfe- und Schutzmaßnahmen durchführen. Das kann beispielsweise ein Kontaktverbot sein. Gewalttätige Personen können außerdem einer Örtlichkeit verwiesen werden – auch aus der gemeinsamen Wohnung.

Darüber hinaus klärt die Polizei über weitere mögliche Maßnahmen zu Ihrem Schutz, z. B. nach dem Gewaltschutzgesetz, auf (mehr dazu am Ende des Artikels).

Von Gewalt Betroffene sollten zudem unbedingt Hilfsangebote wie das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" annehmen.

 

An wen richtet sich das Angebot des Hilfetelefons?

Das Beratungsangebot des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen richtet sich an alle Frauen, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind – ganz gleich, ob die Gewalterfahrung in der Vergangenheit oder Gegenwart liegt.

Das Hilfetelefon berät unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft, Religion sowie sexueller Orientierung und Identität der hilfesuchenden Personen. Beratung wird in über 18 Sprachen, in Gebärdensprache sowie in leichter Sprache angeboten.

Auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Frauen können sich jederzeit an das Hilfetelefon wenden. Das können Freunde und Verwandte sein, die Gewaltbetroffene unterstützen wollen oder Fachkräfte, die in ihrem Berufsalltag mit dem Thema Gewalt gegen Frauen in Kontakt kommen.

 

Als Betroffene: brechen Sie Ihr Schweigen!

Unter der 116 016* erreichen Sie das Hilfetelefon rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen – an 365 Tagen im Jahr. Der Anruf beim Hilfetelefon ist kostenlos. Selbst ohne Guthaben auf dem Mobiltelefon kann die Beratung genutzt werden. Die Beratung kann auch anonym erfolgen.

Die Beraterinnen beim Hilfetelefon sind ausgebildete und erfahrene Fachkräfte. Sie hören Ihnen zu und nehmen Sie, Ihre Situation und Ihre Fragen ernst. Sie allein bestimmen, was Sie den Beraterinnen anvertrauen und was Sie lieber für sich behalten wollen. Wenn Sie es möchten, vermittelt die Beraterin Ihnen Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangebote in Ihrer Nähe.

*Bitte beachten Sie: Die Rufnummer des Hilfetelefons 116 016 ist nur innerhalb Deutschlands erreichbar.

 

Hilfetelefon „Gewalt an Männern“

Männer, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind, können sich an das Hilfetelefon "Gewalt an Männern" wenden unter der Telefonnummer 0800 123 99 00**.

**kostenlos, erreichbar: Montag- Donnerstag: 09.00 Uhr - 13.00 Uhr und 16.00 Uhr - 20.00 Uhr, Freitag: 09.00 Uhr - 15.00 Uhr.

 

Maßnahmen nach Gewaltschutzgesetz

  • Die Maßnahmen der Polizei haben eine zeitliche Begrenzung. Sie können diese Zeit nutzen, um z. B. bei Gericht eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG) zu beantragen. Das GewschG stärkt die Rechte von Opfern körperlicher Gewalt, Bedrohung oder Nachstellung (Stalking).
  • Die Anordnungen des Gerichts erfolgen zu Ihrem Schutz gegen weitere Beeinträchtigungen und beinhalten beispielsweise das Verbot:
    • die Wohnung und/oder einen bestimmten Umkreis der Wohnung zu betreten,
    • bestimmte Orte aufzusuchen, an denen sich der Verletzte regelmäßig aufhält,
    • Verbindung zur verletzten Person aufzunehmen und/oder Zusammentreffen herbeizuführen.

 

Nehmen Sie Hilfsangebote an!

Ausführliche Informationen zu diesen Maßnahmen sowie eine Übersicht an Hilfsangeboten finden Sie auf folgender Seite:

Infos für Betroffene: Häusliche Gewalt

Weiterführende Informationen:

Handzettel: Opferschutz häusliche Gewalt

Gewalt

 

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