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Tatort Großstadt

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Bei sonstigen Raubüberfällen auf Straßen, Wegen und Plätzen inklusive Handtaschenraub sank die Zahl der bekannt gewordenen Fälle 2017 auf 17.986 Fälle, 2016 wurden 20.706 Fälle registriert. Die Täter verursachten dabei einen materiellen Schaden von über 9 Millionen Euro. Die physischen und psychischen Schäden eines Raubüberfalls können jedoch nicht beziffert werden.

In der Gesamtbetrachtung sind 90 Prozent der Täter männlich. Ein Großteil der sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wege und Plätze ist im Zusammenhang mit Jugendgruppengewalt zu sehen, die sehr oft Altersgenossen oder Jüngere als Opfer trifft. Daher machen auch männliche Personen unter 21 Jahren einen großen Teil aller Opfer von sonstigen Raubüberfällen auf Straßen, Wegen und Plätzen (ohne Handtaschenraub) aus: 2017 waren 4.820 Opfer männlich und unter 21 Jahre alt.

Im Hinblick auf die Tatorte für die sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen ragen vor allem Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern heraus. Generell gilt: Je kleiner der Ort, desto geringer die Zahl der Vorkommnisse.

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Broschüre, 68 Seiten, A5

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