Polizisten als Zielscheibe

Die Polizei im Visier

Auf Demonstrationen, zum Beispiel der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ in Berlin, oder bei Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der „rechten“ und der „linken“ Szene werden Polizeibeamte immer wieder zur Zielscheibe gewaltbereiter Personen aus der „linken“ Szene, die zum Teil bewusst die Konfrontation mit der Polizei suchen.

Die Polizisten tragen aus diesem Grund vorsorglich eine spezielle Schutzkleidung sowie einen Helm, wenn sie Demonstrationen begleiten, die einen gewalttätigen Verlauf nehmen könnten. Von der autonomen Szene werden sie deshalb auch als „Robocops“ verspottet und es wird ihnen vorgeworfen, allein durch ihre Ausrüstung zu provozieren.

Doch dieser Schutz ist nötig, denn immer wieder werden Polizeibeamte bei solchen Ereignissen verletzt.

Es besteht ein hohes Aggressionspotenzial gegenüber den Polizeibeamten, wobei die Täter, teilweise zumindest, schwere Körperverletzungen billigend in Kauf nehmen, wie zum Beispiel in folgenden Fällen:

  • Bei einer Demonstration der „linken“ Szene in Nürnberg stachen zwei Personen eine jeweils circa zwei Meter lange angespitzte Fahnenstange wie eine Lanze mit gezielten Stoßbewegungen in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten jeweils in Brust-, Hals- und Kopfhöhe. 
  • Während des G20-Gipfels in Hamburg 2017 wurden zwei Polizeibeamte, die auf der Straße den Verkehr lenkten, von einer 50 bis 70 Personen umfassenden Gruppe angegriffen. Die Gruppe kam aus einem angrenzenden Park auf die Einsatzkräfte zugelaufen und bewarf die Beamten mit Steinen, pyrotechnischen Gegenständen und mindestens einem Molotow-Cocktail. 

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