Nicht jeder Fremde will Böses

Meldungen darüber, dass Kinder auf der Straße, dem Spielplatz oder auf dem Schulweg von Fremden angesprochen werden, beunruhigen alle Eltern und Erziehungsverantwortlichen. Jedoch hat nicht jede fremde Person, die ein Kind anspricht, Böses im Sinn.

Tatsache ist, dass sexueller Missbrauch durch fremde Täter vergleichsweise selten ist. Sie begehen in erster Linie exhibitionistische und ähnliche Handlungen. Trotzdem sollten Erwachsene auf diese Situationen reagieren, vor allem wenn Kinder zuhause selbst von diesen Vorfällen erzählen:

  • Loben Sie Ihr Kind dafür, dass es sich Ihnen anvertraut hat.
  • Vermeiden Sie Gerüchte und beugen Sie somit einer Hysterie in Ihrer Nachbarschaft vor.
  • Melden Sie den Vorfall der Polizei. Über den Polizeinotruf 110 erreichen Sie diese zu jeder Tages- und Nachtzeit.
  • Bereiten Sie Ihre Kinder auf solche Situationen vor.


Verhaltensregeln für den Schulweg und die Freizeit helfen Eltern und Kindern mit solchen Situationen umzugehen. Diese und weitere Informationen finden Sie in unserer Broschüre.

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