Missbrauch gibt es auch in Schule und Verein

Auch in Vereinen, Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche versuchen Täter mit potentiellen Opfern in Kontakt zu kommen und deren Vertrauen zu gewinnen. Als Lehrende oder Betreuende kennen sie den Tages- oder Trainingsablauf von Mädchen und Jungen genau. Es fällt ihnen leicht, Tatort und Zeitpunkt zu wählen, um unbeobachtet ein Kind zu missbrauchen. Oft schaffen sie auch Gelegenheiten, um mit ihrem Opfer allein zu sein – beispielsweise bei einer Fahrt zum Lehrgang oder beim Einzeltraining.

Viele Vereine haben darauf reagiert und vorbeugende Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören beispielsweise ein Ehrenkodex zum Umgang mit Kindern oder eine Leitlinie, die zeigt wie bei einem Verdacht reagiert werden soll.

 Eltern können und sollen nachfragen, ob:

  • Betreuende einen Ehrenkodex oder eine Verpflichtungserklärung unterzeichnen mit konkreten Regeln für den Umgang mit Kindern,
  • Mitarbeitende ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen,
  • Leitlinien zum Vorgehen im Verdachtsfall bestehen.

Nähere Informationen über die Schutzkonzepte der Schulen, Vereine und Institutionen zur Prävention des sexuellen Missbrauchs oder mögliche Verpflichtungserklärungen für Mitarbeitende erhalten Sie z.B. auf den Internetseiten der Dachverbände, z.B. des Deutschen Olympischen Sportbundes unter www.dsj.de/kinderschutz

Unsere kostenlose Broschüre „Missbrauch verhindern!“

Download