Großveranstaltungen

Die Polizei in Deutschland tut ihr Bestes, damit Großveranstaltungen wie Sportereignisse, Konzerte oder Kirchenveranstaltungen friedlich und reibungslos verlaufen.

Sie sorgt für das gute Gefühl von Sicherheit, auf das Sie und alle anderen Besucher Anspruch haben. Doch dabei ist die Polizei auch auf Unterstützung und Mitwirkung der Veranstaltungsbesucher angewiesen.

Großveranstaltungen

Die Polizei in Deutschland tut ihr Bestes, damit Großveranstaltungen wie Sportereignisse, Konzerte oder Kirchenveranstaltungen friedlich und reibungslos verlaufen.

Sie sorgt für das gute Gefühl von Sicherheit, auf das Sie und alle anderen Besucher Anspruch haben. Doch dabei ist die Polizei auch auf Unterstützung und Mitwirkung der Veranstaltungsbesucher angewiesen.

Feste sicher feiern!

Großveranstaltungen, wie beispielsweise Fußballweltmeisterschaften oder Leichtathletikwettkämpfe, ziehen viele Menschen an, darunter auch Kriminelle. Zudem kann es bei so großen Menschenansammlungen zu gewalttätigen Übergriffen kommen. Das Thema Sicherheit spielt deshalb eine zentrale Rolle.

Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes hat umfassende Informationen, beispielsweise Falt- und Informationsblätter, zum Thema Sicherheit zusammengestellt. Im Folgenden finden Sie viele Tipps für Veranstaltungsbesucher, KfZ-Benutzer und Gewerbetreibende.

Sicherheit für jeden Festbesucher

Großveranstaltungen locken nicht nur Feiernde, sondern auch Kriminelle an.

Wie Sie sich schützen können, erfahren Sie hier:

 

Was tun beim Auftreten von Gewalt auf einer Großveranstaltung?

Sie selbst können Ihre eigene Sicherheit fördern, wenn Sie nachfolgende Ratschläge beachten:

  • Gehen Sie gewaltträchtigen Situationen und erkennbaren Konflikten aus dem Weg.
  • Distanzieren Sie sich deutlich von gewaltbereiten Personen.
  • Lassen Sie sich nicht durch Reden, Gesten oder Benehmen provozieren.
  • Gehen Sie möglichst nicht allein gegen Gewalttäter vor.
  • Fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.
  • Kümmern Sie sich um Opfer und informieren Sie über Notruf 110 die Polizei.
  • Prägen Sie sich Tätermerkmale ein und stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite unter Aktion-tu-was.de.

 

Wie verhalten Sie sich, wenn Sie Waffen bei jemandem entdecken?

Das Mitführen von Waffen aller Art ist in Deutschland bei öffentlichen Veranstaltungen wie beispielsweise dem „Public Viewing“ verboten. Hierzu zählen Schusswaffen, Messer, Schlagstöcke, Reizstoffsprühgeräte sowie andere gefährliche Gegenstände (Schlagringe, Nunchakkus etc.). Darüber hinaus verbietet das Hausrecht Flaschen und ähnliche Gegenstände, die als Wurfgegenstand genutzt werden könnten.

Tipp:

Führen Sie keine Waffen und ähnliche Gegenstände mit sich, sonst riskieren Sie eine Strafanzeige.Wenn Sie eine solche Beobachtung machen, sprechen Sie die Person nicht darauf an! Wenden Sie sich an einen eingesetzten Sicherheitsdienst und/oder die Polizei! 

 

Waren Sie schon einmal bei einem Autokorso dabei?

Insbesondere bei internationalen Fußballwettbewerben kommen immer wieder Autokorsos zustande – nach fast jedem Spiel ziehen die Fans mit ihren Autos hupend durch die Straßen. Bei solchen spontanen Ansammlungen, die von den Behörden meist geduldet werden, gilt die Straßenverkehrsordnung. Denn eigentlich muss man einen Autokorso anmelden: Rechtlich wird er als „Sondernutzung“ des Straßenraums gewertet – und diese bedarf grundsätzlich der Erlaubnis der Straßenverkehrsbehörde. Da die meisten Autokorsos aber spontan entstehen, sind sie im Zuge der Eilfallregelung der Straßenverkehrsordnung (§ 44, Absatz 2) Sache der Polizei. Dies bedeutet, dass die Polizei bei aller gebotenen Toleranz auch dort einschreitet, wo es erforderlich ist, z.B. zur Verfolgung oder Verhinderung von Straftaten oder bedeutenden Ordnungswidrigkeiten. Grundsätzlich werden die Autokorsos toleriert, die Beeinträchtigung Dritter muss jedoch auf ein zumutbares Maß minimiert sein. Wie lange die Autokorsos dauern dürfen, legen jeweils die Behörden in den einzelnen Bundesländern bzw. Städten fest. Insbesondere nachts wird die Polizei dafür sorgen, dass die Jubelfeiern nicht ausufern. Manche Städte behalten es sich vor, Autokorsos zu verbieten, wenn es dadurch zu gefährlichen Situationen kommt. Fans müssen zudem damit rechnen, dass die Polizei eingreift, wenn sie sich selbst gefährden – also beispielsweise auf der Motorhaube oder dem Autodach sitzen oder im Fahrzeug (Cabriolet) stehen oder sich aus dem Autofenster lehnen. Auch wenn sich feiernde Fußgänger und Autos zu nahe kommen und dabei Menschen oder „bedeutende Sachwerte“ gefährdet sind, wird die Polizei einschreiten.

Mehr Sicherheit mit dem Kfz auf der Straße

Eine Großveranstaltung zieht Menschen aus nah und fern an. Zahlreiche Besucher reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an - viele aber auch mit dem Pkw oder Motorrad.

Dieses hohe Fahrzeugaufkommen nutzen Straftäter oft für ihre Delikte aus. Damit Ihr Fahrzeug nicht gestohlen, aufgebrochen oder beschädigt wird, sollten Sie die folgenden Hinweise beachten

Grundsätzlich gilt dabei: Machen Sie es einem Dieb so schwer wie möglich!

Auf den folgenden Seiten hat die Polizei alle wichtigen Schutzempfehlungen zusammengefasst:

Tipps für Handel und Gewerbe

Immer wieder nutzen Straftäter - einzeln oder in der Gruppe - Großereignisse und -veranstaltungen, um im Schutz der Menge ihre kriminellen Absichten umzusetzen. Rund um ein großes Fest mit teilweise unzähligen Besuchern ist regelmäßig mit einem steigenden Aufkommen an Straftaten zu rechnen – zu verlockend scheint die Situation.

Als Angehörige des Einzelhandels oder des Hotel- und Gastgewerbes an Veranstaltungsorten und anderen touristisch attraktiven Orten könnten auch Sie betroffen sein.

Um möglichst viele Straftaten bereits im Ansatz zu vereiteln, sind Polizei und andere Sicherheitskräfte auch auf die Aufmerksamkeit der Besucher angewiesen. Wie sich jeder vor Kriminalität vor Ort schützen kann, zeigen die folgenden Seiten: