Neuerungen bei YouTube zur Eindämmung von Corona-Falschinformationen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Vereinten Nationen (UN) warnen nicht nur vor der Corona-Pandemie, sondern auch vor einer „Infodemie“. Unterschiedliche Leute verbreiten Falschinformationen auf Social Media. Viele der sogenannten Fake News werden zuerst auf der Videoplattform YouTube veröffentlicht.

Diese Beiträge werden danach häufig über Messenger Dienste wie WhatsApp und Telegram weiterverbreitet. Auch auf Facebook werden viele dieser von YouTube stammenden Falschinformationen geteilt.

 

Verbreitung über YouTube

YouTube blendet daher inzwischen unter Videos mit möglichem Fake News Inhalten einen Link mit dem Titel „Nachrichten zu Covid-19. Aktuelle wissenschaftliche Informationen finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung“ ein und möchte damit erreichen, dass Einzelpersonen leichten Zugang zu allen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Covid-19 erhalten. So soll erreicht werden, dass die Nutzer zu eigenen Schlussfolgerungen zu den Inhalten bestimmter Videos kommen. Unter diesem Link werden u.a. Informationen vom Bundesministerium für Gesundheit angezeigt.

 

Überprüfen Sie die Seriosität der Quellen über Informationen zu Covid-19

YouTube setzt dabei voraus, dass die Nutzer und Nutzerinnen seriöse Quellen eigenständig einschätzen können. Entfernungen und Sperrungen von Inhalten sollen laut Google nur vorgenommen werden, wenn die Inhalte gegen Community-Regeln oder lokales Recht verstoßen.

Lassen Sie insbesondere Kinder und junge Menschen nicht alleine mit dem Konsum solcher Informationen! Begleiten Sie Kinder und Jugendliche bei den ersten Schritten im Internet.

 

Robert Koch Institut

Bundesgesundheitsministerium

So erkennen Sie Fake News

Schau hin

Laptop mit Bild Fake News