3 Tipps gegen Betrug beim Online-Dating

Das Internet ist eine gute Möglichkeit, andere Menschen kennenzulernen. Doch manchmal steckt hinter dem netten Online-Flirt ein Betrüger oder eine Betrügerin. Sie suchen nicht nach der großen Liebe, sondern nach dem großen Geld. So kann sich jeder davor schützen.

Liebesbetrüger gehen auch im Netz, vor allem in den sozialen Netzwerken, besonders raffiniert vor, um ihre Opfer um den Finger zu wickeln. Gefälschte Lebensläufe, geklaute Bilder, falsche Namen und erfundene Familientragödien sind oft erst der Anfang verhängnissvoller virtueller Affären. Über Wochen bemühen sich die Täter, das Vertrauen und die Herzen ihrer Opfer zu erobern. Wenn es soweit ist, kommen Geldforderungen oder die Bitte nach kleinen Gefallen. Dazu gehören Geldüberweisungen, Scheckannahmen oder Paketweiterleitungen. Oft merken die Opfer erst spät, dass sie es mit Betrügern zu tun haben. Der finanzielle Verlust wiegt dabei genauso schwer, wie der emotionale Schaden. Deswegen ist es sinnvoll, sich schon im Vorraus vor Liebesbetrug im Internet zu schützen. 

 

3 Tipps der Polizei gegen Betrug beim Online-Dating:

  • Private Daten schützen: Seien Sie zurückhaltend bei der Veröffentlichung persönlicher Daten wie Ihrer Anschrift oder dem Geburtsdatum und mit Auskünften über Ihren Arbeitgeber. Romance-Scammer suchen beispielsweise in sozialen Netzwerken nach ihren Opfern. Mit jeder Information haben sie dadurch ein Mittel mehr, um ihre Opfer zu täuschen und anschließen um Geld zu bitten. 
  • Die Verbreitung von Inhalten bedenken: Bevor Sie etwas veröffentlichen, fragen Sie sich immer, ob andere das über Sie wirklich wissen sollten. Je mehr andere über Sie wissen, desto eher können Sie mit besonders sensiblen Informationen unter Druck gesetzt werden. Das machen sich auch Erpresser beispielsweise beim sogenannten Sextortion zu Nutze. 
  • Sicherheitseinstellungen verwenden: Nutzen Sie Privatsphäre-Einstellungen der Netzwerke und Messengerdienste für Ihren Schutz. Wer sein Profil nur für Freunde einsehbar macht, schützt sich auch vor unbekannten Cyber-Mobbern oder Cyber-Stalkern

Das ist auch wichtig: Erotische Fotos (z. B. mit Dessous und in aufreizenden Posen) sollten in sozialen Netzwerken nicht veröffentlicht werden. Diese Bilder könnten ohne Ihr Wissen auch für andere Zwecke verwendet werden. Das gilt auch für anzügliches Bildmaterial, das zunächst für Ihren aktuellen Partner oder die Partnerin gedacht ist. Diese könnten nach Ende der Beziehung weiterverbreitet werden.

Wer dennoch Opfer von Liebersbetrügern im Netz geworden ist, sollte auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei erstatten. Denn der emotionale und finanzielle Schaden eines solchen Betrugs können beträchtlich sein. Eine Verfolgung der Täter ist dann das beste Mittel. 

 

Opferinfos bei Liebesbetrug im Netz