Smarte Geräte klever nutzen

Ob Fitnesstracker, smarte Küchengeräte oder vernetzte Lautsprechersysteme, digitale Geräte sind inzwischen im Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Die steigende Zahl digitaler Geräte bietet Cyberkriminellen immer mehr mögliche Ziele. Wir zeigen Ihnen Maßnahmen, wie Sie sich gut schützen können.

Sicherheitsvorkehrungen sind klever und wichtig

Die beste Voraussetzung für eine sichere Nutzung der smarten Geräte ist der Basisschutz für das digitale Zuhause: Dazu gehört vor allem ein effektiver Schutz des Routers.

Der Sicherheitskompass von Polizei und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt dafür grundlegende Empfehlungen. Der Sicherheitskompass soll Ihnen helfen, die zehn häufigsten Sicherheitsrisiken zu erkennen - und sich rechtzeitig vor Problemen zu schützen.

Denken Sie daran: Auf neuen Rechnern, Smart-TV oder Smartphones und anderen IoT-Geräten werden Sicherheitsstandards nicht automatisch hoch gesetzt. Für ausreichend Schutz können nur die Nutzer der Geräte selbst sorgen. Der Sicherheitskompass hilft Ihnen dabei.

 

Tipps für mehr Sicherheit mit smarten Geräten

  • Achten Sie bei der Installation der Geräte auf den Datenschutz (Weitergabe und Übermittlung) und auf spezifische Sicherheitskonfigurationen.Richten Sie ein separates WLAN für diese Geräte ein, z.B. einen Gastzugang auf dem heimischen Router.Aktualisieren Sie regelmäßig die Software Ihrer Geräte.
  • Überprüfen Sie die Einstellungen für Spracheingabe und Kamera, auch nach Updates. Ändern Sie vorher eingestellte Passwörter in sichere Passwörter. Wie Sie ein starkes Passwort erstellen, zeigt Ihnen der Sicherheitskompass.
  • Aktivieren Sie die Verschlüsselung für die Kommunikation und den Datentransfer mit diesen Geräten, z.B. über eine App.
  • Verbinden Sie smarte Geräte nur mit dem Internet, wenn es notwendig ist. Nutzen Sie VPN für eine gesicherte Verbindung in Ihr Heimnetzwerk.
  • Wenn mehrere Personen ein Gerät nutzen, richten Sie unterschiedliche Nutzerprofile nur mit den notwendigsten Rechten ein. So können nur befugte Nutzer beispielsweise Sicherheitseinstellungen verändern.
  • Schützen Sie Ihre Geräte auch mit PIN, Face-ID oder Fingerabdruck vor dem Zugriff durch Unbekannte.
  • Wenn Sie smarte Geräte weiterverkaufen oder weitergeben, löschen Sie alle Sie betreffenden Daten. Wenden Sie sich an die Polizei, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Geräte fremdgesteuert werden, oder Sie bereits Opfer von Internetkriminellen geworden sind.

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