6 Tipps für den Umgang mit Kinderfotos in sozialen Netzwerken

Mutter und Kind schauen sich an.

In den sozialen Medien werden Fotos hochgeladen und geteilt, von allem was uns lieb und teuer ist. Doch wann hört der Spaß auf am teilen und liken? Dann wenn Kinder auf den Fotos sind. Denn es gibt Profile und Seiten, die Kinderbilder sammeln und sie in einen sexualisierten Kontext stellen.

Wie können Eltern vermeiden, dass die Bilder des eigenen Kindes unangemessen oder in einem strafrechtlich relevanten Zusammenhang verwendet werden? Indem sie besonders freizügige Bilder ihrer Sprösslingen gar nicht erst posten. Die meisten Eltern haben viele Möglichkeiten, ihr Familienleben auch anders im Netz zu präsentieren. Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) hat Tipps für den Umgang mit Kinderfotos in sozialen Netzwerken veröffentlicht.

So viele Fotos auf dem Smartphone, hier und da wird ein lustiger Schnappschuss per Messenger geteilt, bei Instagram hochgeladen und auf Facebook gepostet. Als Erwachsener finden wir die Fotos unserer Kinder, süß, niedlich oder amüsant. Doch ist Ihr Kind der gleichen Meinung? Ihr Kind hat ein Recht auf Privatsphäre, Schutz und Beteiligung. Verletzen Sie diese nicht. Das Internet vergisst nichts und jedes geteilte Foto hinterlässt einen „digitalen Fußabdruck“. Manche Kinderfotos gehören doch eher ins private Familienalbum.

6 Tipps für den Umgang mit Kinderfotos im Netz

  • Beziehen Sie Ihre Kinder mit ein.
  • Vermeiden Sie personenbezogene Daten des Kindes preis zu geben.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Sicherheits- bzw. Privatsphäre-Einstellungen in Sozialen Online-Netzwerken.
  • Posten Sie keine Fotos von Kindern in peinlichen, unangenehmen oder unangemessenen Situationen.
  • Überlegen Sie, ob es für die Bildaussage des Fotos zwingend notwendig ist, das Gesicht des Kindes zu zeigen.
  • Nehmen Sie Ihre Vorbildfunktion wahr.

Weitere Informationen:

Kinder sicher im Netz

FAQ zur Meldung von Kinderpornografie im Netz