Richtig Spenden

Geldspenden sollen da ankommen, wo sie gebraucht werden und nicht bei Betrügern landen. Das wünschen sich alle, die mit ihrem Beitrag gemeinnützige Projekte und Organisationen unterstützen möchten. Wer die Hinweise der Polizei beachtet, kann wirksam spenden und sich vor Betrug schützen, - auch in Zeiten von Covid-19.

Immer wieder stehen betrügerische Spendensammler und Organisationen in den Schlagzeilen. Viele Menschen lassen sich auch dadurch vom Spenden abhalten. Dabei kann schon ein kleiner Geldbetrag viel bewirken, wenn er der richtigen Stelle zu Gute kommt. Doch woran kann man gute Spendenorganisation und Projekte erkennen? Und wie können Spendenwillige sichergehen, dass ihr Geld letztendlich nicht bei Kriminellen landet?

Dabei hilft das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen. In einer Liste finden Interessierte Warnungen vor Organisationen und Vereinen, die sich als nicht vertrauenswürdig herausgestellt haben. Wer noch unschlüssig ist, kann sich bei der angebotenen Spendenberatung nach einem passenden Projekt erkundigen. Zudem lassen sich gute Institutionen und Hilfeeinrichtungen auch bequem in einer Datenbank recherchieren.

Wer also andere mit seiner Spende unterstützen will, hat viele sichere Möglichkeiten. Grundsätzliche Tipps der Polizei zum Schutz vor Betrug sollten bei jeder Spende ebenfalls bedacht werden. Damit Geldspenden da ankommen können, wo sie wirklich sinnvoll Hilfe leisten!

 

Mit den Tipps der Polizei schützen Sie sich vor Spendenbetrug:

  • Beim Spenden gilt auch, was in vielen Lebensbereichen richtig ist: Übergeben Sie Geld nie an unbekannte Personen. Setzen Sie beim Spenden auf Einrichtungen und Organisationen, die Sie persönlich kennen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - weder beim Spenden noch in anderen Situationen. Sie müssen forsches oder gar bedrohliches Verhalten, z.B. durch Spendensammler nicht tolerieren. Informieren Sie bei aggressivem Vorgehen die Polizei unter Tel.  110.
  • Besonders emotionale Appelle und angstmachende Botschaften seitens der Spendeneintreiber sollten jeden misstrauisch machen. Solches Verhalten ist typisch für unseriöse Organisationen.
     
     

Persönliche Hilfe in Zeiten von Corona:

In der aktuellen Situation der Corona-Pandemie gibt es neben Geldspenden auch andere Möglichkeiten, Mitmenschen direkt zu helfen. So können Sie auch genau lenken, wo Ihre Hilfeleistungen ankommen. Dazu gehört:

  • Blut spenden, wenn Sie alle Vorgaben erfüllen.
  • An die Tafeln spenden, wenn Sie Lebensmittel übrighaben.
  • Desinfektionsmittel und Mund- und Nasenmasken an Krankenhäuser, Pflegedienste und andere Einrichtungen abgeben oder selber bei der Herstellung und Verteilung helfen.
  • Die Obdachlosenhilfe unterstützen. Menschen die kein Zuhause haben, haben es momentan besonders schwer.
  • Nachbarschaftshilfe leisten, z.B. einkaufen gehen für Menschen in Quarantäne, chronisch erkrankte oder ältere Personen, Apothekengänge leisten oder andere Aufgaben übernehmen.

 

Weiterführende Informationen, wie Sie persönlich in Ihrer Nachbarschaft helfen können, finden Sie u.a. unter:

Zusammen gegen Corona

Nebenan.de

 

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