Auch Taschendiebe fahren Bus und Bahn

Menschengedränge im Bus

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Taschendiebe nutzen nicht selten das Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln, um zuzuschlagen. Seien Sie deshalb bei der Fahrt mit Bus und Bahn aufmerksam und bieten Sie Langfingern keine günstige Gelegenheit.

Mit der Lockerung von Reise- und Kontaktbeschränkungen wird es auch in Bussen und Bahnen wieder voller. Hier rücken die Diebe unangenehm dicht an das Opfer heran, das ihm beispielsweise den Rücken zuwendet und so die Tasche „griffbereit“ anbietet.

 

Reisende können sich im Bahnhofsbereich über Taschendiebstahl informieren

Präventionsbeamte der Bundespolizei und Präventionsteams der Deutschen Bahn gehen jetzt in die Offensive und klären im Bahnhofsbereich über Taschendiebstahl im Reiseverkehr auf. Bahnreisende haben so die Gelegenheit, sich an Infoständen im persönlichen Gespräch über die europaweite Kampagne „Stop Pickpockets“ sowie zu den Strategien der Täter zu informieren und wichtige Tipps zur Vorbeugung zu erhalten.

Bis 11. Juli gibt es europaweit in 18 Partnerländern und bundesweit an 21 Bahnhöfen mit dem höchsten Aufkommen an Reisenden Informationen zum Taschendiebstahl. Beteiligt sind zudem verschiedene EU-Organisationen wie EUROPOL (Europäisches Polizeiamt), RAILPOL (Netzwerk der europäischen Bahnpolizeibehörden) und EUCPN (Europäisches Netzwerk für Kriminalprävention).

Auch kurze Trickfilme zeigen die häufigsten Tricks der Taschendiebe, angefangen vom „Anrempler“ über den „Blumenverkäufer“ bis zum „falschen Touristen“.

 

Stop Pickpockets

Trickfilme anschauen

Tricks der Taschendiebe