Raus aus der Sucht - junge Menschen schützen

Am 26. Juni ist Weltdrogentag. Eine Gelegenheit, den eigenen Drogenkonsum zu überdenken. Alkohol, Nikotin, Cannabis, für viele Menschen gehören diese Substanzen zum Alltag. Auch sogenannte harte Drogen werden immer noch häufig gesellschaftsübergreifend konsumiert. Doch es gibt Möglichkeiten sich Hilfe zu holen.

 

Sucht

Sucht ist eine Krankheit, die in jeder Familie auftreten kann. Es kann jeden treffen und das unabhängig von Alter, Ausbildung, Beruf und gesellschaftlichem Ansehen. Es ist also keine Schande und hat auch nichts mit persönlichem Versagen zu tun, wenn man für sich und sein Kind Hilfe in Anspruch nimmt, weder bei der Suchtvorsorge noch bei der Suchttherapie.

 

Abhängigkeit vorbeugen

Jeder junge Mensch wird früher oder später mit legalen und wahrscheinlich auch illegalen Drogen konfrontiert. Ob sich daraus ein Drogenkonsum oder eine Drogenabhängigkeit ergibt, hängt von den Lebensumständen und der Persönlichkeit des Einzelnen ab. Viele Voraussetzungen und Neigungen entstehen bereits im Kindesalter. Daher liegt es in der Verantwortung der Erwachsenen, Kinder und Jugendliche zu befähigen, aus eigenem Antrieb ein Leben mit Genuss und Selbstbestimmung zu wählen.

Die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen bei Rauschgiftkriminalität in 2019 lag bei 284.927 Personen. 29,8 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen waren jünger als 21 Jahre.

Jugendliche und Heranwachsende werden eher in Zusammenhang mit Cannabis und Amphetaminderivaten (einschließlich Ecstasy) auffällig, deutlich weniger hingegen bei Heroin und Kokain.

 

Tipps, die Kindern helfen

  • Zeigen Sie Interesse daran, was Ihr Kind am Tag erlebt hat und was gut und was nicht gut gelaufen ist.
  • Hören Sie Ihrem Kind zu.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es immer zu Ihnen kommen kann, wenn es Probleme gibt.
  • Machen Sie dem Kind bei Problemen und Schwierigkeiten möglichst keine Vorwürfe. Bieten Sie stattdessen an, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

 

Tipps, die Jugendlichen helfen

  • Zeigen Sie Verständnis für die Stimmungsschwankungen Ihres Kindes, auch wenn es manchmal schwerfällt.
  • Lassen Sie Ihr Kind auch eigene Wege gehen, signalisieren Sie aber stets, dass Sie immer da sind, wenn es Ihre Unterstützung braucht.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es mit seinen Sorgen und Problemen immer zu Ihnen kommen kann und dass Sie mit seinen Sorgen vertrauensvoll und ohne Vorwürfe umgehen werden.
  • Vereinbaren Sie gemeinsam klare Regeln für das Miteinander in der Familie und achten Sie darauf, dass diese eingehalten werden.
  • Sprechen Sie unterschiedliche Wünsche, Bedürfnisse und Interessen offen an. Bestehen Sie darauf, dass die Grenzen eines jeden Familienmitglieds respektiert werden.

 

Sucht erkennen und vorbeugen

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