Damit Spenden mit Sicherheit ankommen

Spenden statt Schenken - das wünschen sich immer mehr Menschen zu vielen Gelegenheiten wie Hochzeit oder Geburtstag. Doch nicht jede Spende kommt richtig an, sondern landet in den Händen von Betrügern. Deswegen sollte sich aber niemand davon abbringen lassen und auf überprüfte Einrichtungen achten.

Immer wieder wird bekannt, dass Spenden nicht da ankommen, wo sie dringend notwendig wären. Vielmehr machen sich Betrüger die Hilfsbereitschaft anderer zu Nutze: Sie sammeln nicht für Notleidende, sondern für ihren eigenen Gelddbeutel. Dadurch werden nicht nur die Spender betrogen, auch wichtige Hilfeleistungen werden verwehrt. Wer spenden will, kann dies beruhigt tun - ohne Angst zu haben, dass das gutgemeinte Geld in den Händen von Kriminellen landet. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen bietet neben vielen Empfehlungen zur richtigen Spende auch eine Spendenberatung an. Zudem gibt es auf der Internetseite eine Datenbank mit geprüften Einrichtungen, bei denen jeder gespendete Betrag transparent verwendet wird.
 

Die Polizei empfiehlt gegen Betrug beim Spenden:

  • Beim Spenden gilt auch, was in vielen Lebensbereichen richtig ist: Übergeben Sie Geld nie an unbekannte Personen. Setzen Sie beim Spenden auf Einrichtungen und Organisationen, die Sie persönlich kennen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - weder beim Spenden noch in anderen Situationen. Sie müssen forsches oder gar bedrohliches Verhalten nicht tolerieren. Informieren Sie bei aggressivem Vorgehen die Polizei unter 110.
  • Besonders emotionale Appelle und angstmachende Botschaften seitens der Spendeneintreiber sollten jeden misstrauisch machen. Solches Verhalten ist typisch für unseriöse Organisationen.

 

Video: 7 Tipps für sicheres Spenden

Tipps gegen Betrug an der Haustür

 

Spende: Briefumschlag mit Geldscheinen