Corona: Immer mehr gefälschte Impfpässe in Umlauf

Betrug mit dem Impfpass

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Restaurants, Kultureinrichtungen oder die Liebingsbar - in immer mehr Einrichtungen gilt die 2G-Regel für Besucherinnen und Besucher. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss außen vor bleiben. Einige versuchen sich mit einem gefälschten Impfpass Zutritt zu verschaffen. Das ist keine gute Idee: Wer einen solchen Pass gebraucht, macht sich strafbar!

Kriminelle haben ein neues Geschäftsmodell mit Corona entdeckt - gefälschte Impfpässe. Immer mehr Fälle von sogenanntem Impfpasbetrug werden bekannt. Betrüger nutzen oft in sozialen Netzwerken verbreitete Daten (z.B. die abgebildete Chargennummer des Impfstoffes oder die Anschrift) dazu, Impfpässe zu fälschen und diese im Netz zum Verkauf anzubieten. Tatsache ist: Nicht nur die Täter begehen eine Straftat, sondern auch die Käufer. Wer einen solchen gefälschten Impfpass gebraucht, macht sich wegen Urkundenfälschung strafbar. 

Betrüger nutzen Daten von echten Personen

In sozialen Netzwerken und Messengerdiensten kursieren seit einiger Zeit Angebote über Impfpässe mit einem Eintrag der Covid-19-Impfung. Die Betrüger nutzten dabei auch Daten über den Impfstoff oder die Chargennummer aus privaten Posts, um ihre Fälschungen möglichst originalgetreu aussehen zu lassen. Bei den Kriminellen begehrt sind auch die privaten Gesundheitsdaten, die in einem Impfpass eingetragen sind. Wichtig ist: Gesundheitsdaten sind sensible Daten. Diese haben im Netz nichts verloren. 

 

Handeln Sie gegen Betrug mit dem Impfausweis:

  • Veröffentlichen Sie keine Bilder von Ihrem Impfausweis in den sozialen Medien usw. Betrüger könnten anhand solcher Bilder gefälschte Impfausweise anfertigen oder dem Paul-Ehrlich-Institut falsche Nebenwirkungen melden.
  • Melden Sie Angebote oder Anzeigen von gefälschten Impfausweisen der Polizei und dem Netzwerkbetreiber.
  • Achten Sie grundsätzlich auf den Schutz Ihrer Daten im Netz und im realen Leben.

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