Polizeiberatung - Aktuelles https://www.polizei-beratung.de Aktuelle Nachrichten und Informationen de_DE www.polizei-beratung.de Sat, 18 Jan 2020 13:55:48 +0000 Sat, 18 Jan 2020 13:55:48 +0000 TYPO3 EXT:news news-636 Fri, 17 Jan 2020 06:00:00 +0000 Vorsicht beim virtuellen Flirten: So funktioniert Romance-Scamming https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/vorsicht-beim-virtuellen-flirten-was-ist-romance-scamming/ Ein kurzer Chat oder eine nette Mail von einem Unbekannten – das so genannte Love- oder Romance-Scamming fängt harmlos an. Die Scammer suchen auf Online-Partnerbörsen oder in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook nach Opfern und durchforsten dort die Mitgliederlisten. Eine kurze Online-Einladung zum Chat dient vielen als Erstkontakt. Wie erkenne ich einen Romance- oder Love-Scammer?

  • An der Kontaktaufnahme

Über Netzwerke oder Dating-Seiten kommen Scammer an Mailadressen. Eine knappe Mail in englischer Sprache mit einer Einladung zum Chat dient als Lockmittel. Da die Betrüger oft mit deutschen Mailadressen arbeiten, ist selten ersichtlich, dass sich hinter den netten Zeilen ein Scammer verbirgt. Finger weg von Chatnamen mit ungewöhnlichen Zeichen (z.B. Prozentzeichen) – diese schicken mit ihren Nachrichten Software mit, die dem Computer schaden kann.

 

  • An der Sprache

Die Betrüger kommunizieren meistens in gutem Englisch. Insider gehen davon aus, dass rund 95 Prozent der englisch sprechenden Kontakte auf deutschen Dating-Seiten Romance- oder Love-Scammer sind. Allerdings gibt es auch viele, die perfekt Deutsch sprechen.

 

  • An den Bildern

Scamm-Frauen locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos, auf denen sie oft leicht bekleidet zu sehen sind, während Scamm-Männer häufig Fotos von uniformierten Männern nutzen.

 

  • Am Inhalt der Mails

Scammer überhäufen ihre Opfer schon nach dem ersten Kontakt mit ellenlangen Briefen voller schwülstiger Liebesschwüre. An den überbordenden Liebeserklärungen und Liebesbekundungen sind sie leicht zu erkennen. Aber es geht auch anders: Seriös wirkende Mails sollen das Interesse wecken. Oft wollen die Scammer alles über ihr Opfer wissen: Hobbys, ehemalige Partner, Kinder, Freunde, auch der Glaube an Gott spielt immer eine Rolle. Wichtig: Die Scammer bezeichnen ihre neuen Partner schon bald als "Ehemann" oder "Ehefrau" und schmieden Heiratspläne. Deswegen scheint die Bitte um ein Visum oder ein gemeinsames Konto gerechtfertigt.

 

  • An Verbindungen nach Westafrika/Russland/Südostasien

Ob Geschäftsreise oder familiäre Probleme, es gibt vielfältige Gründe für eine Verbindung nach Nigeria, Ghana usw. Frauen hingegen leben oft in osteuropäischen / südostasiatischen / südamerikanischen Ländern.

 

  • An Bitten um Geld / Visum / Päckchen- oder Briefversand / gemeinsames Konto

Es gibt viele Gründe, das Opfer um Geld zu bitten. Weigert es sich, Geld zu schicken, finden Betrüger andere Wege. Gefälschte Schecks, die in Deutschland eingezahlt werden sollen, gehören dazu. Momentan sehr stark ausgeprägt ist der Wunsch nach einer Einladung nach Deutschland. Hier wollen die Betrüger nicht nur auf Kosten ihrer Opfer leben, sondern auch weiterhin im Auftrag der Nigeria Connection tätig sein. Die Betrüger schaffen es auch, geschickt die Opfer für ihre Zwecke zu missbrauchen, beispielsweise sollen diese Briefe oder Päckchen an dritte Personen verschicken. Scam-Frauen erbetteln sich häufig Einladungen nach Deutschland. Oft geben die Betrüger vor, ein gemeinsames Konto mit dem Opfer eröffnen zu wollen und bitten um Kopien von Ausweisen. Die Daten werden für Fälschungen von Pässen genutzt.

 

Unser Tipp

Geben Sie den Namen Ihres / Ihrer Internetbekanntschaft mit dem Zusatz „Scammer“ beispielsweise bei Google ein. Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen. Falls Sie ein Bild mitgeschickt bekommen haben, können Sie mithilfe der umgekehrten Bildersuche zusätzliche Informationen zu dem Bild erhalten.

Es ist außerdem sinnvoll, dass Sie für Online-Kontaktbörsen oder für den digitalen Schriftverkehr mit einem Unbekannten eine alternative E-Mail-Adresse benutzen. So können Sie verhindern, dass Sie im Fall eines Betrugs Ihren Hauptmailaccount löschen müssen.

 

Was tun, wenn ich gescammt wurde?

  1. Person Blockieren
  2. Anfragen Ignorieren
  3. Beweise sichern
  4. Hilfe holen

Informieren Sie sich!

 

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News
news-633 Thu, 16 Jan 2020 07:35:00 +0000 RTL Spezialsendung "Vorsicht! Falsche Polizisten" https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/rtl-spezialsendung-vorsicht-falsche-polizisten/ Am Montag, 20. Januar 2020, läuft auf RTL um 20.15 Uhr die Spezialsendung "Vorsicht! Falsche Polizisten". Experten der Polizei stehen Rede und Antwort zu Fragen rund um die Betrugsmaschen, welche vor allem auf Senioren zielen, wie die falschen Polizisten am Telefon, der Enkeltrick oder Haustürbetrüger. So erkennen Sie Falsche Polizisten:

Falsche Polizeibeamte sind Betrüger, die sich als Polizisten ausgeben, um an Ihr Geld oder an Ihren Schmuck zu gelangen. Entweder rufen sie bei Ihnen an und geben sich als Polizisten aus, um unter verschiedensten Vorwänden Geld von Ihnen zu bekommen, oder sie tun so, als ob sie mit Ihnen verwandt sind und in einer Notsituation stecken. 

Wie kann ich mich schützen?

In der RTL-Sendung werden Experten erklären, wie man sich mit einfachen Maßnahmen schützen kann, um nicht Opfer solcher Betrüger zu werden. Sie erfahren auch, was zu tun ist, wenn es einen trotzdem trifft. Zudem werden die unterschiedlichen Betrugsvarianten erläutert. Opfer werden zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen berichten. 

  • Die Polizei ruft niemals mit der Telefonnummer 110 an!
  • Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertsachen!
  • Misstrauisch sein! Im Zweifel selbst die Polizei anrufen!

Für Sie als Zuschauende der Sendung gibt es den Service, dass Sie während der Sendezeit und noch eine Stunde darüberhinaus kostenfrei die Hotline unter der Rufnummer 0800 200 8008 anrufen können, um Ihre Fragen oder Erlebnisse zu diesem Thema bei erfahrenen Polizisten aus der Prävention loswerden zu können.  

Informationen zur Sendung

Tipps zum Enkeltrick

Tipps falsche Polizeibeamte

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News
news-634 Wed, 15 Jan 2020 08:02:06 +0000 Sicher unterwegs - ganz ohne App https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/sicher-unterwegs-ganz-ohne-app/ Für einen sicheren Heimweg nach der Party oder nach der Spätschicht nutzen viele so genannte Heimweg-Apps. Sie sollen durch dunkle Gassen und menschenleere Straßen begleiten helfen - und in einem Notfall schnelle Hilfeleistung ermöglichen. Aber Apps ersetzen sicherheitsbewusstes Verhalten nicht. Wer sicher unterwegs sein will, sollte sichere Wege wählen. Auch wenn viele im Internet auch über gute Erfahrungen mit den digitalen Begleitern berichten, sind Heimweg-Apps keine helfende Hand in einem Ernstfall. Sie vermitteln ein sicheres Gefühl, mit der App ist niemand "allein" unterwegs. Diese Sicherheit kann trügerisch sein. Denn in einem wirklichen Ernstfall oder in einer realen bedrohlichen Situation ist nur der direkte Notruf bei der Polizei entscheidend. 

Deswegen sollte jeder, der sich spät abends oder nachts auf den Heimweg machen muss, die Tipps der Polizei beachten. Je später die Stunde, desto eher sollten öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi genutzt werden. Aber auch wer zu Fuß unterwegs ist, kann selbst zu seinem Schutz beitragen. 

 

Tipps des Polizei für einen sicheren Heimweg:

  • Wählen Sie belebte oder gut beleuchtete Straßen.
  • Gehen Sie bei Dunkelheit in der Mitte des Gehweges.
  • Halten Sie Ihr Smartphone griffbereit, damit Sie im Ernstfall die Polizei verständigen können.
  • Wenn Sie sich unsicher fühlen, telefonieren Sie mit einer Freundin / einem Freund. Sagen Sie, wohin Sie unterwegs sind und welche Straßen Sie nehmen.
  • Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Sie bedroht werden.

 

Sicher mit Bus und Bahn

Verhalten bei einem Angriff

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News
news-630 Fri, 10 Jan 2020 09:21:38 +0000 Vorsicht vor betrügerischen Schlüsseldiensten https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/achtung-vor-betruegerischen-handwerkern/ Das ist jedem schon einmal passiert: Die Haustür geht zu und der Schlüssel liegt noch in der Wohnung. Wer sich ausgesperrt hat, ist froh über die schnelle Hilfe eines Schlüsseldienstes. Dabei sind viele aber auf überteuerte und betrügerische Handwerker hereingefallen. Wie man sich vor den Tricks der kriminellen Notdienste schützt, zeigt die Polizei. Ob Schlüsseldienst, Rohrreinigungsdienst oder Schädlingsbekämpfer - bei manchen Dingen im Haushalt braucht es einen Notdienst. Allerdings machen unseriöse Handwerker mit der Not der Kunden lukrative Geschäfte. Sie rechnen Leistungen überteuert ab, bestehen auf Barzahlung und drohen wehrhaften Kunden gerne auch mit Inkasso oder Polizei. Dabei muss sich keine Kundin und kein Kunde solches Vorgehen gefallen lassen.

Schon bei der Suche nach einem Notdienst sollte man aufmerksam sein und sich nicht überrumpeln lassen.

Wer den Notdienst vor Ort nicht kennt, schaut schnell ins Internet. Doch Vorsicht: Viele unseriöse Anbieter landen mit gekauften Anzeigen weit oben bei den Suchergebnissen. Und sie täuschen gerne eine Ortsnähe vor. Deswegen sollte man gerade im Netz genauer hinschauen. Ist kein Impressum vorhanden oder gibt es viele identische Seiten einer Firma mit unterschiedlichen Ortsangaben, kann das ein Hinweis auf einen unseriösen Anbieter sein.

Aber auch das gute alte Telefonbuch ist nicht automatisch eine sichere Quelle für eine zuverlässige Firma vor Ort. Denn kriminelle Anbieter täuschen ihre Kunden einfach mit gekauften Ortsvorwahlen. Deswegen sollte man auch hier genauer hinschauen.

Seriöse Handwerker nennen festen Preis

Grundsätzlich sollte sich jeder genau über die Firma informieren, die er beauftragen will. Fragen Sie am Telefon nach der genauen Anschrift und dem Namen der Firma. Schildern Sie Ihr Problem so gut wie möglich, um anschließend einen festen Preis für die Leistung vereinbaren zu können. Denn seriöse Handwerker können Ihnen Kosten für Anfahrt und die eigentlichen Leistung genau benennen.

 

Die Tipps der Polizei zum Schutz vor unseriösen Handwerkerleistungen:

  • Genau informieren: Informieren Sie sich gut über die herausgesuchte Firma. Fragen Sie konkret nach dem Firmensitz und möglichen Anfahrtskosten. Vereinbaren Sie einen Fixpreis für die von Ihnen geschilderte Leistung.
  • Nicht unter Druck setzen lassen: Unterschreiben Sie einen Auftrag nur, wenn Sie alles verstanden haben. Bestehen Sie auf eine Rechnung. Lassen Sie sich nicht durch Drohungen mit der Polizei oder mit Inkassounternehmen unter Druck setzen.
  • Hilfe holen: Rufen Sie die Polizei unter 110, wenn Sie bedroht werden. Holen Sie wenn möglich Nachbarn hinzu, die den Vorfall bezeugen und Sie bestärken können.
  • Rechnung prüfen: Wenden Sie sich an eine Verbraucherzentrale, wenn Sie Fragen zur Rechnung haben.
  • Anzeige erstatten: Scheuen Sie sich nicht, Anzeige bei der Polizei gegen die Firma zu erstatten.

 

Schutz vor Betrug an Haustür

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News
news-629 Fri, 10 Jan 2020 09:06:22 +0000 Bewusstsein schaffen: Alkohol und seine Risiken https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/hilfe-bei-alkoholvergiftung/ Alkohol gehört für die meisten Menschen zum Alltag dazu. Alkoholische Getränke gelten als Genussmittel und der Konsum ist unter Berücksichtigung von Altersbeschränkungen erlaubt und gesellschaftlich akzeptiert. Dennoch werden Wirkungen und Risiken oft unterschätzt. Wer Alkohol konsumiert, sollte sich dessen Wirkung und Risiken bewusst sein. Denn Alkohol ist eine Droge, die im zentralen Nervensystem bewusstseins- und wahrnehmungsverändernd wirkt und süchtig machen kann. Ab und zu ein Glas Alkohol zu trinken ist in Ordnung - allerdings sollte man dabei immer darauf achten, nicht zu viel zu trinken. Das gilt insbesondere für Straßenverkehrsteilnehmer: Wer in Deutschland Auto oder Fahrrad fährt, darf bestimmte Promillewerte, mit der die Konzentration von Alkohol im Blut gemessen wird, nicht überschreiten.

Auch für die Gesundheit, insbesondere die Heranwachsender, ist übermäßiger Alkoholkonsum schädlich, so genanntes Komasaufen sogar lebensgefährlich.

Risiken von Alkohol

  • Gefahr der physischen und psychischen Abhängigkeit
  • Alkoholvergiftung mit Muskelerschlaffung, Bewusstlosigkeit, flacher Atmung, möglichem Übergang ins Koma und Tod durch Atemlähmung
  • Lebensgefahr durch Ersticken an Erbrochenem und durch Unterkühlung
  • Schädigung innerer Organe, der Gehirnfunktion und des Nervensystems
  • Persönlichkeitsveränderungen, Wahnvorstellungen, Delirien
  • Unfallgefahren im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen jeglicher Art
  • massiver Alkoholkonsum als Katalysator für Gewalt
  • Steigerung der Risiken um ein Vielfaches bei exzessiven Konsumformen, wie z. B. Komasaufen

Alkohol und Jugendschutz

In Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit dürfen Bier, Wein, weinähnliche Getränke oder Schaumwein oder Mischungen von Bier, Wein, weinähnlichen Getränken oder Schaumwein mit nichtalkoholischen Getränken an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, andere alkoholische Getränke oder Lebensmittel, die andere alkoholische Getränke in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, an Kinder und Jugendliche weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.

In Begleitung einer personensorgeberechtigten Person – Vater, Mutter oder Vormund – dürfen Jugendliche ab 14 Jahren Bier, Wein, weinähnliche Getränke oder Schaumwein trinken. Die Abgabe und der Konsum von anderen alkoholischen Getränken als Bier, Wein, weinähnliche Getränke oder Schaumwein oder Mischungen von Bier, Wein, weinähnlichen Getränken oder Schaumwein mit nichtalkoholischen Getränken, ist auch verboten, wenn die Eltern dabei sind.

Die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen sind durch einen deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang in jeder Verkaufsstelle bekannt zu machen. Verstöße von Gewerbetreibenden und Veranstaltern gegen die geltenden Bestimmungen können Geldbußen bis zu 50.000 Euro, in schweren Fällen Geld- und Haftstrafen zur Folge haben.

Info-Broschüre

Tipps und Hilfe 

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News
news-626 Tue, 07 Jan 2020 06:00:00 +0000 Körperverletzung immer anzeigen https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/koerperverletzung-immer-anzeigen/ Jegliche Art von Körperverletzung ist eine Straftat. Weder auf offener Straße, noch im privaten Umfeld sollte Gewalt bagatellisiert werden. Holen Sie immer Hilfe und zeigen Sie den oder die Täter an. Rufen Sie die 110. Viele Körperverletzungen können aufgeklärt werden, da sich Täter und Opfer kennen und bei der Tat direkt miteinander konfrontiert wurden. Die Polizei geht trotzdem davon aus, dass viele Taten nicht angezeigt werden. Körperverletzung ist keine Privatangelegenheit, auch wenn sie in privaten Rahmen stattfindet. Insbesondere häusliche Gewalt wird häufig nicht zur Anzeige gebracht, aus Scham oder Angst vor weiteren Folgen.

Sie wurden Opfer? Sie möchten ein Opfer unterstützen?

  • Rufen Sie die Polizei unter 110! Die Polizei wird alles Mögliche unternehmen, um Sie zu schützen.
  • Erstatten Sie Anzeige, denn Körperverletzung ist eine Straftat. Egal ob Sie den oder die Täter kennen. Sie können auch eine Anzeige gegen unbekannt stellen. Eine Strafanzeige können Sie bei jeder Polizeidienstelle aufgeben. Lassen Sie sich dorthin von einer Person Ihres Vertrauens begleiten, wenn möglich auch von einem Rechtsbeistand.
  • Prägen Sie sich das Aussehen des Täters oder der Täterin ein. Was ist Ihnen aufgefallen: eine Brille, die Frisur, eine Tätowierung? Machen Sie sich am besten Notizen über die Tätermerkmale, bevor Sie zur Polizei gehen. Diese können bei der Polizeiarbeit sehr helfen.
  • Sind Sie verletzt worden? Dann lassen Sie diese Verletzungen von Ihrem Hausarzt, einem Facharzt oder im Krankenhaus dokumentieren und behandeln. Sie erhalten ein Attest, welches sowohl im Strafverfahren als auch für die Durchsetzung Ihrer Interessen (Schmerzensgeld, Verdienstausfall etc.) als Beweismittel von Bedeutung sein kann.
  • Eine Körperverletzung hinterlässt nicht nur sichtbare Spuren; auch psychische spielen eine Rolle. Eine schnelle therapeutische Hilfe kann dauerhafte Folgeschäden oft abwenden. Erkundigen Sie sich nach Opferhilfeeinrichtungen an Ihrem Wohnort.

Opferinformationen

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News
news-627 Fri, 03 Jan 2020 12:53:02 +0000 Falsche Amazon-Bestellbestätigungen im Umlauf https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/falsche-amazon-bestellbestaetigungen-im-umlauf/ Die betrügerischen Absender der Mail verweisen gleich in den Nachrichten darauf, dass man die Möglichkeit habe, über ein Bestätigungsdokument im Anhang die Bestellung zu stornieren. An dieser Stelle sollten Empfänger aussteigen und die Mail löschen. Über solche Anhänge könnten Angreifer jederzeit Schadsoftware auf den Rechner bringen. Falsche Amazon-Bestellbestätigungen

Die Mails sind nicht besonders gut gemacht, aber die Nachricht, dass das eigene Amazon-Konto angeblich von einem fremden Gerät aus für einen Kauf verwendet wurde, dürfte die eine oder den anderen trotzdem verunsichern. Diese Mails wurden von Onlinekriminellen verfasst - nicht von dem Unternehmen Amazon!

Anhänge und Links in verdächtigen Mails sind stets tabu. In den aktuell polizeibekannten Fällen handelt es sich um PDFs, in denen mit «Ein Problem melden» betitelte Links zu gefälschten Amazon-Anmeldeseiten führen. Darüber greifen die Kriminellen dann die Amazon-Anmeldedaten der Nutzerin oder des Nutzers sowie Zahlungsdaten und Adressen ab.

Wer auf den Phishing-Trick hereingefallen ist und Daten preisgegeben hat, sollte unverzüglich die echte Amazon-Webseite aufrufen, sich dort einloggen und seine Zugangsdaten ändern, rät die Polizei. Zudem sollte man Kontakt mit dem Amazon-Support aufnehmen.

Die wichtigsten Tipps, um sich vor Schadsoftware in E-Mails zu schützen:

  • Dateianhänge von E-Mails (insbesondere Office-Dokumente) auch von bekannten Absender nicht sofort öffnen.
  • Links in E-Mails nicht automatisch anklicken.
  • Bei Zweifel den Absender der E-Mail anrufen (nicht unter der angegeben E-Mail-Adresse anschreiben) und sich nach der Glaubhaftigkeit des Inhalts erkundigen.

Bank informieren und Anzeige stellen

Unverzichtbar ist es, im direkten Anschluss die Bank zu informieren, zu der die Zahlungsdaten gehören, die man auf der Phishingseite eingegeben hat. Außerdem sei es ratsam, Anzeige bei der örtlichen Polizei zu stellen. Wer sich unsicher ist, ob eine Mail wirklich von Amazon stammt oder nicht, sollte das sogenannte Message Center im Kundenkonto besuchen. Dort werden alle auf eine Bestellung angezeigt. Dort gespeicherte Nachrichten stammen also tatsächlich von Amazon.

Viren und Trojaner

Phishing

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News
news-625 Wed, 01 Jan 2020 06:00:00 +0000 So entsorgen Sie Böller und Feuerwerk richtig https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/so-entsorgen-sie-boeller-und-feuerwerk-richtig/ Auf vielen Straßen und Wegen liegen noch die Reste vom Silvesterfeuerwerk, denn die meisten Menschen räumen ihre leeren Feuerwerksbatterien und Raken- und Böllerreste Neujahr nicht weg. Das kann gefährlich werden, jedes Jahr gibt es durch nachträglich gezündete Blindgänger viele Verletzungen zu beklagen, gerade bei Kindern. Sollte ein Feuerwerkskörper nicht richtig gezündet haben, dann auf keinen Fall versuchen, ihn noch mal anzuzünden. Es kann immer auch eine verspätete Zündung stattfinden. Halten Sie daher Abstand zu bereits abgefeuerten, aber nicht explodierten Böllern und Raketen. Besonders gefährlich sind Knallkörper, die von Kindern häufig auch an den Tagen nach der Silvesternacht aufgesammelt werden. Hier kommt es jedes Jahr zu schweren Verletzungen, wenn gefundene Knaller noch mal angezündet werden.

Feuerwerksmüll richtig entsorgen

Bevor Sie die Silvesterreste von der Straße wegräumen, sichern Sie sich ab, dass die Feuerwerksreste nicht mehr gefährlich sind. Sind Sie bei Blindgängern unsicher, legen Sie das nicht gezündete Feuerwerk zum Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer. Entsorgen Sie dieses Material anschließend im Hausmüll.

  • Niemals Feuerwerk erneut anzünden
  • Räumen Sie Feuerwerksreste erst weg, wenn diese richtig abgekühlt sind
  • Bevor Sie Böller und Raketenreste in den Hausmüll werfen, stellen Sie sicher, dass diese sich nicht mehr entzünden können
  • Im Zweifelsfall Feuerwerksmüll mit Wasser unschädlich machen
  • Knaller, Raketen und Böller nur an Silvester zünden
  • Feuerwerk immer sicher lagern. Wenn das nicht möglich ist, bitte fachgerecht entsorgen

Wenn Sie ganz sichergehen wollen, überschütten Sie solche Reste zusätzlich mit feuchtem Sand. Danach kann sich kein Knallkörper mehr entzünden und auch Kinder sind vor dem Versuch geschützt, herumliegende Knaller erneut anzuzünden.

Falls Sie nicht alle ihre Raketen und Feuerwerksbatterien an Silvester gezündet haben, bringen Sie diese zu ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen. Nach Silvester ist es verboten privates Feuerwerk zu zünden. Es droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.

 

 

 

 

 
 

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News
news-619 Sun, 29 Dec 2019 06:00:00 +0000 Silvesterknaller: Vorsicht beim Böllern https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/silvesterboeller/ Alljährlich kommt es an Silvester zu schweren Verletzungen durch unsachgemäßes Zünden von Feuerwerkskörpern oder dem Abbrennen illegaler und deshalb ungeprüfter Silvesterknaller. Ein Informationsblatt der Polizei klärt über die Gefahren auf und gibt Tipps für den richtigen Umgang. Knalltraumen, Verbrennungen, zerfetzte oder abgerissene Körperteile und andere schwere Verletzungen bis hin zum Tod – das können die Folgen von unsachgemäßem Gebrauch von Silvesterknallern, aber auch dem Abbrennen illegaler, selbstgebastelter Böller sein. Letzteres ist nicht nur gefährlich – zum Teil sogar lebensgefährlich - sondern auch strafbar.

Das Informationsblatt „Silvesterfeuerwerk“ der Polizei erklärt, worauf beim Zünden von Feuerwerkskörpern zu achten ist, damit nichts passiert. Außerdem erfahren die Leser, wo sie sichere Böller kaufen können und woran sie diese erkennen. Darüber hinaus werden rechtliche Vorschriften erläutert. 

Das Informationsblatt ist kostenlos und auch in den Sprachen Englisch, Französisch, und Arabisch erhältlich.

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News
news-620 Fri, 27 Dec 2019 06:00:00 +0000 Aufgepasst bei vernetztem Spielzeug https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/aufgepasst-bei-vernetztem-spielzeug/ Das Kinderzimmer wird immer digitaler, verschiedenste Smart Toys bereichern die Spielwelt der Kinder. Doch besonders bei Kinderspielzeug sollte ganz genau hingeschaut werden, wer auf das vernetzte Spielzeug zugreifen kann und welche Daten automatisch erfasst werden. Wir geben Tipps für die sichere Nutzung von vernetztem Spielzeug. Vernetztes Spielzeug, auch Smart Toys genannt, sind Geräte mit Internet- oder Bluetooth-Verbindung, oder GPS-Funktion. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Umgebung erkannt werden kann und sie auf Sprachbefehle reagieren. Zudem können sie in Interaktion mit Menschen und anderen digitalen Geräten treten. Es gibt vernetztes Spielzeug, welches auch offline genutzt werden kann.

 

Intelligente Spielzeuge sind:

  • per App gesteuerte Roboter, sprechende Puppen oder vernetzte Kuscheltiere,
  • Spielzeugautos etc. mit Kamera,
  • Smart Watches für Kinder,
  • Sprachassistentensysteme -  Kinder können per Sprachbefehl einfach Musik hören und Bücher lesen. Das Problem ist, dass die Kinder durch diese Sprachsteuerung auch auf ungeeignete Inhalte oder auf kostenpflichtige Angebote geleitet werden können. 

 

Smarte Spielzeuge bieten ein großes Potenzial, denn sie ermöglichen Kindern spielerisches Lernen, unter anderem durch einen Zugriff auf alles Wissenswerte aus dem Internet. Besonders Lernprozesse können so spannender aufgebaut und zum teilweise verbessert werden. Doch auch wenn diese Art von Spielzeug mit ihrem Können begeistert und das Spielen und Lernen bereichert, können diese Geräte auch zu Spionen im Kinderzimmer werden. Gespräche werden aufgezeichnet, Orte und Gewohnheiten erfasst und zum Teil auch Bildmaterial gesammelt. Diese Daten können unter anderem zum Doxing genutzt werden.

 

Wichtig zu wissen bei Smart Toys:

  • Verfügt das Spielzeug über eine funkfähige Kamera oder ein funkfähiges Mikrofon?
  • Werden Bild- oder Audiodateien kabellos an den Hersteller übertragen? Dann muss der Aufgenommene hierüber die volle Kontrolle haben!
  • Kann auf das Mikrofon oder die Kamera heimlich von extern zugegriffen werden? Dann ist da Gerät verboten!

Im schlimmsten Fall können durch Sicherheitslücken in der Software von smarten Spielzeugen Angreifer die Kontrolle über das Spielzeug übernehmen und so z.B. die Umgebung abhören und mit dem Kind Kontakt aufnehmen. Insbesondere vor dem Hintergrund von Datenspeicherung oder -missbrauch und dem Eingriff in die Privatsphäre des Kindes liegt die Verantwortung des sicheren Einsatzes von vernetztem Spielzeug vor allem bei den Eltern. Lesen Sie vor der ersten Nutzung auf jeden Fall die Gebrauchsanweisung des Geräts durch sowie die Datenschutzangaben.

 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt 5 Tipps zum Umgang mit Smart Toys:

  • Sichern - vor der Nutzung des Smart Toys ein neues, individuelles Passwort vergeben.
  • Minimieren - Fragen Sie sich, ob wirklich alle voreingestellten Features eingeschaltet sein müssen.
  • Aktualisieren - Installieren Sie regelmäßig die neuesten Updates.
  • Rat geben - Erklären Sie frühzeitig dem Kind Nutzen und Risiken des smarten Spielzeugs.
  • Testen - Testen Sie das Smart Toy vor der Inbetriebnahme und schalten Sie es nach dem Spiel immer aus.

 

 

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News
news-624 Mon, 23 Dec 2019 10:58:56 +0000 Schützen Sie sich vor Gewalt https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/schuetzen-sie-sich-vor-gewalt/ Zu keiner Zeit im Jahr flüchten mehr Frauen in Frauenhäuser und auch Männer in Hilfseinrichtungen als an Weihnachten. Überzogene und oft unerfüllte Erwartungen an die Festtage können zu Frust und Aggressionen führen. Doch die Polizei kann schon im Vorfeld tätig werden. Weihnachten ist ein Familienfest, doch an den Festtagen herrscht nicht überall ein freundliches Miteinander. In jeder Familie kann es zu Konflikten kommen, und auch für Menschen, die allein oder nicht im Familienkreis feiern, sind die Tage rund um Weihnachten und Silvester oft eine schwere Zeit. Helfen kann hier die Polizei: Sie kann z. B. einer Person, die Ihnen unbefugt nachstellt, untersagen, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen oder von einer bestimmten Örtlichkeit wegschicken (Platzverweis). Auch ist es möglich, gewalttätige Personen für die Dauer von 10 bis zu 14 Tagen (je nach Bundesland) aus der gemeinsamen Wohnung zu verweisen oder in Gewahrsam zu nehmen. Die Polizei berät und informiert Sie zu weiteren Maßnahmen zu Ihrem Schutz, wie z. B. Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz.

Maßnahmen nach Gewaltschutzgesetz

Die Maßnahmen der Polizei haben eine zeitliche Begrenzung. Sie können diese Zeit nutzen, um z. B. bei Gericht eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG) zu beantragen. Das GewschG stärkt die Rechte von Opfern körperlicher Gewalt, Bedrohung oder Nachstellung (Stalking). Die Anordnungen des Gerichts erfolgen zu Ihrem Schutz gegen weitere Beeinträchtigungen. 

Opferinformationen

Gewaltschutzgesetz

 

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News
news-622 Fri, 20 Dec 2019 06:39:37 +0000 Schadsoftware kommt mit gefälschter Behörden-Mail https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/schadsoftware-kommt-mit-gefaelschter-behoerden-mail/ Sie lauert in Anhängen von E-Mails oder in darin angegebenen Links: Die Schadsoftware Emotet verbreitet sich momentan massiv über gefälschte E-Mails, die scheinbar von Behörden kommen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt davor, diese zu öffnen. Auch Unternehmen sollten Absender genau prüfen. Das BSI bezeichnet Emotet als die gefährlichste Schadsoftware der Welt. Sie befällt nicht nur Privatnutzer, sondern macht auch vor Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen nicht halt. Denn die Schadsoftware habe E-Mail-Adressen und E-Mail-Verläufe von Behörden ausgelesen und versuche nun unter dieser Tarnung weitere Computer zu infizieren.

Auch Unternehmen sind betroffen, weil die Schadsoftware an der Schwachstelle "Mensch" ansetzt. Getarnt als offizielle Mail einer Behörde erregt sie im Postkorb zunächst keinen Verdacht. Sie wirkt seriös und täuschend echt. Das verleitet dazu, den mitgesandten Anhang zu öffnen oder dem angegeben Link zu folgen. Dadurch werden immer mehr Computer infiziert. 

Ein entscheidender Punkt, um sich vor dieser Schadsoftware zu schützen, ist Misstrauen. Wer E-Mails von Behörden erhält, soll laut BSI genau prüfen, wer der Absender ist. 

 

Die wichtigsten Tipps, um sich vor Schadsoftware in E-Mails zu schützen:

  • Dateianhänge von E-Mails (insbesondere Office-Dokumente) auch von bekannten Absender nicht sofort öffnen.
  • Links in E-Mails nicht automatisch anklicken. 
  • Bei Zweifel den Absender der E-Mail anrufen (nicht unter der angegeben E-Mail-Adresse anschreiben) und sich nach der Glaubhaftigkeit des Inhalts erkundigen.

 

Mehr Schutz vor Schadsoftware

Was tun, wenn man Opfer wurde

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news-621 Thu, 19 Dec 2019 11:16:48 +0000 Misstrauen schützt vor Abzocke im Netz https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/schutz-vor-abzocke-im-netz/ Besonders günstige Angebote im Netz sollten immer misstrauisch machen. Das gilt für jeden Internetshop, aber auch für die Geldanlage oder den Autokauf auf zunächst seriös wirkenden Online-Portalen. Immer wieder fallen Menschen auf die großen Versprechen dubioser Internetanbieter herein. Doch Jeder kann sich schützen. Gleich zwei aktuelle Fälle zeigen, wie perfide Betrüger im Internet vorgehen - und ihre Opfer mit fadenscheinigen Versprechen auf ein lukratives Geschäfte regelrecht abzocken. In München wird gerade der Fall eines Online-Autohauses vor Gericht verhandelt. Dort haben Betrüger ihren Opfern im Internet vorgegaukelt, ihnen über ein angebliches Autohaus besonders günstig Fahrzeuge verkaufen zu können. Sie haben im Netz Autos angeboten, die es nie gab. Dafür forderten sie  aber von Käufern Geld per Vorkasse. Und das ist nur ein Fall von vielen. Gerade mit Kfz machen Kriminelle gute Geschäfte im Internet. Über Betrug beim Autokauf im Netz informiert die Initiative "Sicherer Autokauf"

Vorsicht bei Geldanlagen im Netz

Mit besonders hohen Gewinnen locken mittlerweile auch angebliche Finanzmakler im Netz. Über Empfehlungen in den sozialen Medien werben sie bei ihren Opfern für gewinnbringende Geldanlagen. Hat ein Opfer angebissen, werden immer neue und noch bessere Anlagen offeriert - um so noch mehr Geld von den Betroffenen zu erhalten. Bis Opfer Verdacht schöpfen, ist es oft zu spät. Die Fima und der zunächst so vertrauenswürdige Finanzmakler sind nicht mehr zu erreichen. Das scheinbar so erfolgreich investierte Geld ist damit ebenfalls unwiederbringlich weg. 

Jeder Internetnutzer und jede Internetnutzerin kann sich vor unseriösen Geschäften im Internet schützen.

 

Tipps der Polizei zum Schutz vor Betrug im Internet

  • Seien Sie misstrauisch bei Angeboten im Internet, die zu gut sind, um wahr zu sein. 
  • Prüfen Sie insbesondere solche Angebote genau, bei denen Sie Vorauszahlungen leisten müssen. Nutzen Sie die Möglichkeiten sicherer Zahlungs- und Kommunikationssysteme. 
  • Informieren Sie sich als Privatperson so gut es geht über Ihre Geschäftspartner. Hilfe bieten Internet-Seiten von Verbraucherschutzverbänden, privaten Vereinen oder speziellen Diskussionsforen und Computerzeitschriften über mögliche Risiken eines Online-Kaufs oder eines Online-Investments. 

Mehr Tipps für Online-Käufer

Tipps von Sicherer Autokauf

 

 

 

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news-617 Wed, 18 Dec 2019 06:00:00 +0000 6 Tipps für den Umgang mit Kinderfotos in sozialen Netzwerken https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/tipps-fuer-den-umgang-mit-kinderfotos-in-sozialen-netzwerken/ In den sozialen Medien werden Fotos hochgeladen und geteilt, von allem was uns lieb und teuer ist. Doch wo hört der Spaß auf am teilen und liken? Spätestens wenn andere Personen auf den Fotos sind. Und das gilt ganz besonders für Fotos von Kindern. Auch wenn es das eigene Kind ist. Wie postet man Kinderfotos und wahrt trotzdem die Persönlichkeitsrechte der Kinder? Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) hat Tipps für den Umgang mit Kinderfotos in sozialen Netzwerken veröffentlicht.

So viele Fotos auf dem Smartphone, hier und da wird ein lustiger Schnappschuss per Messenger geteilt, bei Instagram hochgeladen und auf Facebook gepostet. Als Erwachsener finden wir die Fotos unserer Kinder, süß, niedlich oder amüsant. Doch ist Ihr Kind der gleichen Meinung? Ihr Kind hat ein Recht auf Privatsphäre, Schutz und Beteiligung. Verletzen Sie diese nicht. Das Internet vergisst nichts und jedes geteilte Foto hinterlässt einen „digitalen Fußabdruck“. Manche Kinderfotos gehören doch eher ins private Familienalbum.

6 Tipps für den Umgang mit Kinderfotos im Netz

  • Beziehen Sie Ihre Kinder mit ein.
  • Vermeiden Sie personenbezogene Daten des Kindes preis zu geben.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Sicherheits- bzw. Privatsphäre-Einstellungen in Sozialen Online-Netzwerken.
  • Posten Sie keine Fotos von Kindern in peinlichen, unangenehmen oder unangemessenen Situationen.
  • Überlegen Sie, ob es für die Bildaussage des Fotos zwingend notwendig ist, das Gesicht des Kindes zu zeigen.
  • Nehmen Sie Ihre Vorbildfunktion wahr.

Weitere Informationen:

Kinder sicher im Netz

 

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news-613 Mon, 16 Dec 2019 06:00:00 +0000 Zivilcourage im Winter - Obdachlosenhilfe https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/kaeltebus/ Hinblicken statt wegschauen - Zivilcourage hört in der kalten Jahreszeit nicht auf. Einige Menschen brauchen aktuell Hilfe noch dringender als sonst. In vielen Städten ist bei niedrigen Temperaturen der Kältebus unterwegs. Achten Sie auf Ihren täglichen Wegen auf Menschen, die vielleicht Unterstützung brauchen und schauen Sie nicht weg. In Deutschland schlafen 52.000 Menschen ohne Dach über dem Kopf auf der Straße. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Zahl der Betroffenen steigt immer weiter an, da Mieten teurer werden und Wohnraum knapper. Unterkünfte für Obdachlose sind oft überfüllt. Jedes Jahr gibt es auf Grund von Kälte mehrere Todesfälle unter den Menschen die auf der Straße schlafen. In einigen Großstädten bietet der Kältebus ein niederschwelliges Hilfsangebot für Arme und Obdachlose.

Zivilcourage hat viele Gesichter. Eines davon sind die Kältebusse, die in kalten Nächten unterwegs sind, um Hilfe zu leisten. Erste Hilfe kann Leben retten. Kümmern Sie sich unverzüglich um verletzte und hilfsbedürftige Personen und alarmieren Sie zur Not den Rettungsdienst. Helfen kann jeder!

So können Sie Obdachlosen in den Wintermonaten helfen:

  • Fragen Sie bei Hilfsorganisationen wie den Maltesern, den Johannitern, dem DRK oder anderen gemeinnützigen Organisationen nach, was aktuell am dringensten benötigt wird. Wenn es bei Ihnen einen Kältebus gibt, melden Sie sich direkt dort. Oft helfen Decken und Schlafsäcke. Häufig fehlt es auch an warmen Socken und Unterwäsche. Auch Geldspenden sind willkommen, die Arbeit findet oft ehrenamtlich statt.
  • Gehen Sie respektvoll auf Obdachlose zu. Fragen Sie, ob sie etwas benötigen. Falls Sie jemanden schlafend auffinden und der Mensch erkennbar zu wenig Kälteschutz dabei hat, melden Sie den Standort dem Kältebusteam. Dieser fährt auf seiner Runde dann diesen Punkt an.
  • Wenn der Obdachlose erkennbar nicht mehr oder kaum atmet und nicht ansprechbar ist, rufen Sie den Rettungswagen unter 112.

Unter anderen gibt es in diesen Städten einen Kältebus:
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Kältebus Berlin
- Mitternachtsbus Hamburg
- Kältebus München
- Kältebus Köln
- Kältebus Frankfurt am Main
- Kältebus Stuttgart
- gutenachtbus Düsseldorf
- KälteEngel Bochum
- Kältebus Bremen
- Kältebus Augsburg
- Kältebus Hannover

Die Aktion-Tu-Was setzt sich für mehr Zivilcourage ein. Viele Menschen schauen zwar hin, doch wenden sich dann ab. Dabei könnte in vielen Situationen schlimmes verhindert werden.

AKTION-TU-WAS

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news-618 Fri, 13 Dec 2019 08:45:55 +0000 Warnung vor Schadsoftware auf neuen Handys und Tablets https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/bsi-warnt-vor-schadsoftware-auf-neuen-handys-und-tablets/ Dieses Jahr werden zu Weihnachten wieder viele Smartphones und Tablets unter dem Baum liegen. Doch geben Sie acht bei der Erstbenutzung der Geräte, das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt aktuell vor vorinstallierter Schadsoftware bei neuen Geräten. Angesichts der laufenden Weihnachtseinkäufe hat das BSI vor Schadsoftware selbst auf neuen Handys und Tablets gewarnt. Dazu kann es kommen, wenn die Lieferkette der Geräte von Herstellern und Händlern nicht komplett kontrolliert wird. Auf dem Weg der Produktion bis zur Auslieferung können so Geräte manipuliert werden. Sicherheitslücken treten immer wieder auf und werden von Kriminellen ausgenutzt. Gerade bei neuen IT-Geräten.

Das BSI hat bereits Anfang des Jahres darauf hingewiesen, das Geräte mit vorinstallierter Schadsoftware verkauft wurden. Jetzt vor Weihnachten besteht die Möglichkeit, dass dies wieder häufiger auftritt.

  • Achten Sie auch beim Kauf neuer IT-Geräte darauf, die Sicherheitseigenschaften genau anzuschauen und auf die Aktualität des Betriebssystems zu achten
  • Aktualisieren Sie möglichst schnell Sicherheitsupdates der Hersteller

Informieren Sie sich über verschiedene Cybercrime-Delikte, was Sie als Opfer tun können und wie man sich am besten schützt:

Cybercrime

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news-616 Tue, 10 Dec 2019 09:57:00 +0000 „Helden des Alltags“ zu Gast in Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst!“ https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/aktenzeichen-xa/ „Helden des Alltags“ sind Menschen, die auf kluge und vorbildhafte Weise anderen Menschen in einer bedrohlichen Situation helfen. Einige von ihnen werden alljährlich mit dem „XY-Preis“ ausgezeichnet. Die diesjährigen Preisträger werden in der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst!“ am 11. Dezember im ZDF vorgestellt. Die diesjährigen Preisträger Werner und Kevin Rast, Karsten Weisgut und Georg Köttner sind live zu Gast bei Moderator Rudi Cerne und werden über ihre Heldentaten berichten. Sie konnten durch ihr mutiges und besonnenes Eingreifen Polizeibeamten in Not helfen, das Leben einer 77-jährigen Frau retten und den Missbrauch an einem zehnjährigen Kind beenden. Sie haben vorbildlich gehandelt und in besonderem Maße Zivilcourage gezeigt.

Sendetermin ist Mittwoch, der 11. Dezember 2019 von 20:15 - 21:45 Uhr.

Interessierte können auf der Website der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst!“ in nachgestellten Kurzfilmen das beherzte Eingreifen dieser „Helden des Alltags“ anschauen, um an deren Beispiel zu lernen.

Zu den Kurzfilmen

Zeigen Sie selbst auch Zivilcourage! Informieren Sie sich, wie Sie anderen in problematischen Situationen helfen können, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Mehr zum Thema Zivilcourage: www.aktion-tu-was.de

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news-615 Mon, 09 Dec 2019 11:53:47 +0000 Helfen statt wegsehen https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/helfen-statt-wegsehen/ Immer wieder gibt es Situationen, in denen wir als Zeuge oder Helfer gefragt sind - sei es, weil wir beispielsweise einen handfesten Streit beobachten, oder weil wir mitbekommen, dass über andere schlecht gesprochen wird. Doch wie verhalte ich mich im Ernstfall richtig? Die Kampagne "Aktion tu was" der Polizei zeigt, wie man helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Egal ob es um Ausgrenzung, Vandalismus oder Gewalt geht: Wir alle tragen Verantwortung dafür, dass das Zusammenleben in unserer Gesellschaft friedlich und zivilisiert verläuft. Jeder und jede ist daher gefordert, als Zeuge oder Helfer aktiv zu werden und im Rahmen seiner Möglichkeiten einzugreifen. Oft reicht es schon, Umstehende zum Helfen zu aktivieren, oder auch ein lautes Wort, um den Täter einzuschüchtern.

Tipps für den Ernstfall geben die sechs Regeln der Initiative "Aktion tu was" der Polizei: 

  1. Hilf, aber bring Dich nicht in Gefahr
  2. Ruf die Polizei unter 110
  3. Bitte andere um Mithilfe
  4. Präg dir Tätermerkmale ein
  5. Kümmer Dich um Opfer
  6. Sag als Zeuge aus

Aktion tu was

Tipps gegen Gewalt

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news-614 Fri, 06 Dec 2019 10:18:55 +0000 Radikalisierung erkennen - Anwerbung verhindern https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/radikalisierung-erkennen-anwerbung-verhindern/ Radikalisierungsprozesse sind für Außenstehende nicht immer unmittelbar zu erkennen. Familie, Freunde, Lehrer und im Zusammenhang mit der Zuwanderung die Flüchtlingsbetreuer sind oft die ersten, denen eine Verhaltensänderung bei jungen Menschen auffällt. Die Handreichung „Radikalisierung erkennen und Anwerbung verhindern“ gibt einen Überblick über das Thema. Neben einer kurzen Erklärung von Begriffen wie Islamismus, Salafismus und Jihadismus enthält sie eine Aufstellung verbotener Organisationen mit ihren Symbolen. Die Orientierungshilfe stellt dar, wie Anwerbungsversuche sowohl offline wie auch online geschehen können und was man tun kann, wenn man in seinem Umfeld solche Versuche wahrnimmt oder wenn man die Befürchtung hat, dass jemand in die Radikalität abgleitet. Neben einer Auflistung von Beratungs- und Meldestellen enthält sie auch eine Reihe von Hinweisen auf weiterführende Informationsangebote.

Als Zielgruppe der Orientierungshilfe sind Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit geflüchteten Personen angegeben, die Handreichung ist aber durchaus für alle pädagogischen Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit und Interessierte an diesem Thema geeignet.

Handreichung herunterladen oder bestellen

 

Weitere Informationen zum Thema Radikalisierung finden Sie bei den Zivilen Helden oder in unserem Bereich Extremismus.

Zivile Helden

Bereich Extremismus

 

 

 

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news-612 Wed, 04 Dec 2019 10:15:31 +0000 Richtig Spenden - Betrug vermeiden https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/tipps-fuer-sicheres-spenden/ Geldspenden sollen da ankommen, wo sie gebraucht werden und nicht bei Betrügern landen. Das wünschen sich alle, die mit ihrem Beitrag gemeinnützige Projekte und Organisationen unterstützen wollen. Wer die Hinweise der Polizei beachtet, kann wirksam spenden und sich vor Betrug schützen. Immer wieder stehen betrügerische Spendensammler und Organisationen in den Schlagzeilen. Viele Menschen lassen sich auch dadurch vom Spenden abhalten. Dabei kann schon ein kleiner Geldbetrag viel bewirken, wenn er der richtigen Stelle zu Gute kommt. Doch woran kann jeder gute Spendenorganisationen und Projekte erkennen? Und wie können Spendenwillige sicher gehen, dass ihr Geld letztendlich nicht bei Kriminellen landet?

Dabei hilft das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen. In einer Liste finden Interessierte Warnungen vor Organisationen und Vereinen, die sich als nicht vertrauenswürdig herausgestellt haben. Wer noch unschlüssig ist, kann sich bei der angebotenen Spendenberatung nach einem passenden Projekt erkundigen. Zudem lassen sich gute Institutionen und Hilfeeinrichtungen auch bequem in einer Datenbank recherchieren. 

Wer also andere mit seiner Spender unterstützen will, hat viele sichere Möglichkeiten. Grundsätzliche Tipps der Polizei zum Schutz vor Betrug sollten bei jeder Spende ebenfalls bedacht werden. Damit Geldspenden da ankommen können, wo sie wirklich sinnvoll Hilfe leisten!
 

Mit den Tipps der Polizei schützen Sie sich vor Spendenbetrug: 

  • Beim Spenden gilt auch, was in vielen Lebensbereichen richtig ist: Übergeben Sie Geld nie an unbekannte Personen. Setzen Sie beim Spenden auf Einrichtungen und Organisationen, die Sie persönlich kennen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - weder beim Spenden noch in anderen Situationen. Sie müssen forsches oder gar bedrohliches Verhalten, z.B. durch Spendensammler nicht tolerieren. Informieren Sie bei aggressivem Vorgehen die Polizei unter 110.
  • Besonders emotionale Appelle und angstmachende Botschaften seitens der Spendeneintreiber sollten jeden misstrauisch machen. Solches Verhalten ist typisch für unseriöse Organisationen.

Mehr Tipps vor Betrug

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news-611 Tue, 03 Dec 2019 06:00:00 +0000 5 Tipps für einen sicheren Geschenkekauf im Netz https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/5-tipps-fuer-den-online-kauf/ Nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Sicherheit sollte man achten: Das gilt für Jeden, der online seine Weihnachtsgeschenke kauft. Denn nicht alle Shops halten, was sie versprechen. Mit den 5 Tipps der Polizei kann Ärger und Betrug einfach vermieden werden. Online-Shopping ist gerade zur Weihnachszeit eine bequeme Alternative zum Einkaufsbummel vor Ort. Zudem bietet der Einkauf im Internet auch weitere Vorteile: Günstige Preise und die praktische Lieferung bis zur Haustür. Die Nachteile sind Betrüger und andere Kriminelle, die sich die digitale Kauflust zu Nutze machen. Sie locken potenzielle Kunden auf die Portale von Fake-Shops, auf denen sie Kauffreudige abzocken. Wie die Masche funktionert und welche Betrugsart dahinter steckt, lesen Sie auch in unserer Pressemitteilung.

Mit den Tipps der Polizei können Sie sich vor dem Betrug beim Weihnachts-Shopping schützen. 

5 Tipps, mit denen Sie im Internet sicher Weihnachtsgeschenke kaufen:

  • Keine Spontankäufe 
  • Vorsicht bei extremen Angeboten
  • Auf Zahlungsart achten
  • Nur über sichere Internetverbindung
  • Bei Verdacht auf Betrug sofort Anzeige erstatten

Mehr Tipps gegen Fake-Shops

Was tun, wenn Sie Opfer geworden sind

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news-610 Mon, 02 Dec 2019 06:00:00 +0000 Was ist Doxing? https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/stalking-2/ In Zeiten von sozialen Medien verlagert sich das Thema Stalking immer weiter in die digitale Welt. Durch die Veröffentlichung von privaten, internetbasierten Daten (Doxing), werden Betroffene massiv bedroht und unter Druck gesetzt. Wir haben 5 Tipps zum Verhalten bei Doxing zusammengestellt. StalkingBisher wussten die meisten Stalking Opfer recht schnell, wer sie verfolgt und beobachtet. Denn Stalker geben sich keine große Mühe sich zu verstecken. Bei digitalem Stalking weiß man jedoch zuerst nicht, wer dafür verantwortlich ist. Doxing ist das internetbasierte Zusammentragen und anschließende Veröffentlichen personenbezogener Daten. Meist mit bösartigen Absichten, sammelt eine Person öffentlich zugängliche Daten über eine andere Person, wie z.B. E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Wohnort, Arbeitsstelle, Geburtsdatum, Adresse der Eltern und von Freunden.

 

Doxing: Das Sammeln und Veröffentlichen von privaten Daten

Die darauffolgende Veröffentlichung der Daten geht meist mit einem Aufruf einher, der betroffenen Person zu schaden, sie öffentlich zu bedrohen und per Mail, Telefon oder Chat in den sozialen Medien zu belästigen. Vom Doxing erfährt man meistens erst, wenn die Daten bereits veröffentlicht sind und man massenhaft Beschimpfungen und Bedrohungen per E-Mail oder Messenger erhält. Ziel ist es, die betroffene Person einzuschüchtern. Es soll der Eindruck entstehen, der Täter wisse alles über eine Person. Zudem wird mit körperlicher Gewalt gedroht, oft auch mit schwerwiegenden Taten wie Vergewaltigung und Mord. Vom Täter werden zudem andere Menschen dazu aufgefordert, Hassnachrichten an die veröffentlichten Mailadresse und Telefonnummer zusenden. Die betroffene Person wird dadurch massiv eingeschüchtert.

 

5 Tipps für Betroffene von Doxing:

  • Rechtliche Schritte sind möglich! Suchen Sie sich eine Beratungsstelle in der Nähe und danach möglicherweise einen Anwalt. Gegen die Verfasser der Beleidigungen und Drohungen kann Anzeige wegen Beleidigung, Verleumdung oder übler Nachrede erstattet werden.
  • Durchsuchen Sie das Internet nach Ihren eigenen Daten. Verschaffen Sie sich einen Überblick.
  • Erstellen Sie Screenshots der Beleidigungen und Hasskommentare. Diese können später Beweismittel verwendet werden.
  • Fordern Sie Internetplattformen dazu auf, Beiträge oder Veröffentlichungen zu entfernen. 
  • Überprüfen Sie Privatsphäre Einstellungen von Social Media Plattformen, löschen Sie Einträge aus Telefonbüchern. Nicht überall müssen private Daten wie Wohnort und Telefonnummer angegeben werden.

Das Motiv von Doxing ist oft Rache nach einer Trennung oder das Gefühl von Ablehnung. Außerdem trifft Doxing häufig Personen, deren private Daten von Wichtigkeit für Ihren Beruf sind, wie zum Beispiel bei Politikerinnen, Journalistinnen und Menschen, die sich politisch engagieren. Die Bedrohung kann so sehr schnell überhand nehmen und dann ist die betroffene Person nicht mehr in der Lage dem Druck standzuhalten. Es gibt Fälle, da musste sogar die Arbeitsstelle und der Wohnort gewechselt werden.

Mehr Wissenswertes zum Thema Stalking:

Stalking

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news-601 Fri, 29 Nov 2019 06:00:00 +0000 Smarte Geräte clever nutzen https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/vor-cybercrime-schuetzen/ Ob Fitnesstracker, smarte Küchengeräte oder vernetzte Lautsprechersysteme, digitale Geräte sind inzwischen im Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Die steigende Zahl digitaler Geräte bietet Cyberkriminellen immer mehr mögliche Ziele. Wir zeigen Ihnen Maßnahmen, wie Sie sich gut schützen können. Sicherheitsvorkehrungen sind klever und wichtig

Die beste Voraussetzung für eine sichere Nutzung der smarten Geräte ist der Basisschutz für das digitale Zuhause: Dazu gehört vor allem ein effektiver Schutz des Routers.

Der Sicherheitskompass von Polizei und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt dafür grundlegende Empfehlungen. Der Sicherheitskompass soll Ihnen helfen, die zehn häufigsten Sicherheitsrisiken zu erkennen - und sich rechtzeitig vor Problemen zu schützen.

Denken Sie daran: Auf neuen Rechnern, Smart-TV oder Smartphones und anderen IoT-Geräten werden Sicherheitsstandards nicht automatisch hoch gesetzt. Für ausreichend Schutz können nur die Nutzer der Geräte selbst sorgen. Der Sicherheitskompass hilft Ihnen dabei.

 

Tipps für mehr Sicherheit mit smarten Geräten

  • Achten Sie bei der Installation der Geräte auf den Datenschutz (Weitergabe und Übermittlung) und auf spezifische Sicherheitskonfigurationen.Richten Sie ein separates WLAN für diese Geräte ein, z.B. einen Gastzugang auf dem heimischen Router.Aktualisieren Sie regelmäßig die Software Ihrer Geräte.
  • Überprüfen Sie die Einstellungen für Spracheingabe und Kamera, auch nach Updates. Ändern Sie vorher eingestellte Passwörter in sichere Passwörter. Wie Sie ein starkes Passwort erstellen, zeigt Ihnen der Sicherheitskompass.
  • Aktivieren Sie die Verschlüsselung für die Kommunikation und den Datentransfer mit diesen Geräten, z.B. über eine App.
  • Verbinden Sie smarte Geräte nur mit dem Internet, wenn es notwendig ist. Nutzen Sie VPN für eine gesicherte Verbindung in Ihr Heimnetzwerk.
  • Wenn mehrere Personen ein Gerät nutzen, richten Sie unterschiedliche Nutzerprofile nur mit den notwendigsten Rechten ein. So können nur befugte Nutzer beispielsweise Sicherheitseinstellungen verändern.
  • Schützen Sie Ihre Geräte auch mit PIN, Face-ID oder Fingerabdruck vor dem Zugriff durch Unbekannte.
  • Wenn Sie smarte Geräte weiterverkaufen oder weitergeben, löschen Sie alle Sie betreffenden Daten. Wenden Sie sich an die Polizei, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Geräte fremdgesteuert werden, oder Sie bereits Opfer von Internetkriminellen geworden sind.

Mehr Einbruchschutz durch Smart-Home: Informationen dazu gibt die Kampagne

K-EINBRUCH

Klicks-Momente

Sicherheitskompass

 

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news-606 Tue, 26 Nov 2019 09:07:00 +0000 Weihnachtsmarktbesucher aufgepasst https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/weihnachtsmarktbesucher-aufgepasst-1/ In der Vorweihnachtszeit ist ein Bummel über den Weihnachtsmarkt sehr beliebt. Leider auch bei Taschendieben. Diese nutzen das Gedränge, um in der Menge unbemerkt zuzuschlagen. Doch wer die Vorgehensweise der Täter kennt, kann sich schützen. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2018 in Deutschland insgesamt 104.196 Taschendiebstähle angezeigt, 2017 waren es 127.376 Fälle. Trotz des Rückgangs machten die Diebe noch 34,2 Millionen Euro Beute. Die Aufklärungsquote betrug 2018 nur 5,7 Prozent. Die meisten Fälle von Taschendiebstahl bleiben unaufgeklärt, da die Tat von den Opfern häufig nicht gleich bemerkt wird.

Pressemitteilung

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news-605 Mon, 25 Nov 2019 07:00:00 +0000 Internationaler Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/internationaler-tag-zur-beseitigung-der-gewalt-gegen-frauen/ Zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November möchten wir aufzeigen, was die Polizei in einer akuten Gefahrensituation, auch in Ihrer häuslichen Umgebung, leisten kann. Die Maßnahmen zu Ihrem Schutz können von polizeilichem Gewahrsam bis zu einem mehrtägigen Hausverweis der gewalttätigen Person aus der gemeinsamen Wohnung führen. Frauen sind besonders von Gewalt betroffen, häufig in den eigenen vier Wänden. Welche Schutzmöglichkeiten gibt es bei Gewalt? Bei akuter Bedrohung wählen Sie 110. Polizeiliche Maßnahmen nach den Gefahrenabwehrgesetzen der Länder sehen so aus:

Die Polizei wird Maßnahmen zu Ihrem Schutz treffen. Sie kann z. B. einer Person, die Ihnen unbefugt nachstellt, untersagen, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, von einer bestimmten Örtlichkeit (z. B. gemeinsamen Fitnessstudio) wegschicken (Platzverweis), für die Dauer von 10 bis zu 14 Tagen (je nach Bundesland) aus Ihrer gemeinsamen Wohnung verweisen oder eine gewalttätige Person sogar in Gewahrsam nehmen.

Darüber hinaus macht die Polizei eine sogenannte Gefährdungslagebewertung und weist Sie ggf. auf weitere Maßnahmen zu Ihrem Schutz hin, wie z. B., Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz.

 

Maßnahmen nach Gewaltschutzgesetz:

Die Maßnahmen der Polizei haben eine zeitliche Begrenzung. Sie können diese Zeit nutzen, um z. B. bei Gericht eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz (GewSchG) zu beantragen. Das GewschG stärkt die Rechte von Opfern körperlicher Gewalt, Bedrohung oder Nachstellung (Stalking). 

Die Anordnungen des Gerichts erfolgen zu Ihrem Schutz gegen weitere Beeinträchtigungen und beinhalten beispielsweise das Verbot:

  • die Wohnung und/oder einen bestimmten Umkreis der Wohnung zu betreten,
  • bestimmte Orte aufzusuchen, an denen sich der Verletzte regelmäßig aufhält,
  • Verbindung zur verletzten Person aufzunehmen und/oder Zusammentreffen herbeizuführen. 

Anträge nach dem Gewaltschutzgesetz können Sie schriftlich oder persönlich bei allen Rechtsantragsstellen der zuständigen Amtsgerichte stellen. Diese leisten in der Regel bei der Formulierung Unterstützung. Auch Opferhilfe- und Beratungsstellen unterstützen Sie bei der Antragstellung oder vermitteln Ihnen eine geeignete Rechtsberatung. Ein Rechtsbeistand ist bei der Antragstellung nicht erforderlich, aber ggf. hilfreich. Die Polizei kann bei einem Verstoß gegen die Anordnung nach dem GewSchG eine Strafanzeige fertigen und erneut Maßnahmen gemäß der jeweils zuständigen Gefahrenabwehrgesetze treffen: Wird entgegen eines vorliegenden richterlichen Beschlusses die gewalttätige Person in der gemeinsamen Wohnung angetroffen, prüft die Polizei, ob das Opfer die Täterin oder den Täter freiwillig in die Wohnung gelassen hat.

Opferinformationen

Häusliche Gewalt

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News
news-604 Thu, 21 Nov 2019 08:36:13 +0000 Tipps für Opfer von Internetkriminalität https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/tipps-fuer-opfer-von-internetkriminalitaet/ Phishing, Schadsoftware oder digitale Erpressung - wer sich im Internet bewegt, kann auch Opfer von Kriminalität werden. Was viele Betroffene jedoch nicht wissen: Sie haben genauso wie Opfer von anderen Straftaten das Recht auf Beratung und Unterstützung. Die Polizei zeigt Wege zur Hilfe im Ernstfall. Beinahe jedes Opfer eines Einbruchs wendet sich an die Polizei und andere Hilfeeinrichtungen, um die Belastung durch die Straftat abzumildern. Diesen Weg gehen viele Opfer von Internetkriminalität nicht. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Wem beispielsweise kein finanzieler Schaden entsteht, der sieht auch keine Notwendigkeit sich an die Polizei zu wenden. Andere wiederrum holen sich eher Rat und Hilfe bei Familien und Freunden - das bestätigt auch das Digitalbarometer 2019 von Polizei und BSI. Viele Opfer von digitaler Erpressung wie Sex-Tortion suchen sich oft keine Hilfe, weil sie sich für den Vorfall schämen. Zudem merken viele oft erst sehr spät, dass sie betroffen sind - zum Beispiel wenn ihre ausgespähten Daten von Kriminellen für Straftaten benutzt wurden.

Grundsätzlich empfiehlt die Polizei auch Straftaten im Internet nicht hinzunehmen. Denn Opfer haben je nachdem, welche Straftat im Rahmen von Cybercrime verwirklicht wurde, verschiedene Rechte und Ansprüche. 

Das sind Ihre Rechte als Opfer von Internetkriminalität:

  • Wenden Sie sich bei einer akuten Bedrohung aus der digitalen Welt an die Polizei unter 110.
  • Wenn Sie Opfer von Cybercrime geworden sind, stehen Ihnen die gleichen umfangreichen Hilfs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung wie den Opfern von Straftaten in der realen Welt.
  • Suchen Sie professionelle Hilfe, um das Erlebte verarbeiten zu können.
  • Oft ist es sinnvoll, sich durch einen Rechtsanwalt beraten zu lassen. Der Verein WEISSER RING bietet Opfern einen Beratungsscheck für das rechtsanwaltliche Erstgespräch an.
  • Falls Sie rechtsschutzversichert sind, erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung nach einer Kostenübernahme. Sind Sie nicht rechtschutzversichert, lesen Sie die Hinweise zur möglichen Kostenübernahme.

 

Wichtige Tipps für Opfer

 

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news-603 Tue, 19 Nov 2019 10:11:48 +0000 Zivilcourage zeigen kann jeder https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/xy-preisverleihung/ Für ein friedvolles Zusammenleben braucht es Menschen, die hinschauen und einschreiten, wenn anderen Gewalt angetan wird. Um hierfür Mut zu machen und zu zeigen, dass und wie jede und jeder etwas tun kann, wird jedes Jahr der „XY-Preis“ verliehen. Mit diesem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die auf kluge und vorbildhafte Weise anderen Menschen in einer bedrohlichen Situation geholfen haben.

Die Preisvergabe ist am 20. November 2019 im Berliner Zollernhof im Beisein der Schauspieler Amy Mußul, Heino Ferch und Matthias Matschke als Paten für die diesjährigen Preisträger.

Auf der Website der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst!“ können Interessierte in nachgestellten Kurzfilmen das beherzte Eingreifen dieser zivilen Helden anschauen, um an deren Beispiel zu lernen.

Zur Website der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst!“

Zivilcourage ist ein wichtiger Aspekt der Gesellschaft. Informieren Sie sich, wie Sie anderen in problematischen Situationen helfen können, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen:

Aktion-Tu-Was!

 

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news-600 Mon, 18 Nov 2019 07:00:00 +0000 Vorsicht vor falschen Polizeibeamten https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/vorsicht-vor-falschen-polizisten-2/ "Mir passiert so etwas nicht!" denken viele Menschen. Doch vor Betrug kann man sich in manchen Situationen nur schwer schützen. Besonders, wenn sich Betrüger als Polizisten ausgeben. Wir erklären wie der Trick der Betrüger meist funktioniert und wie Sie sich davor schützen können, selbst Opfer zu werden.  

Wie erkennt man falsche Polizeibeamte?

Falsche Polizeibeamte sind Betrüger, die sich als Polizisten ausgeben.

Ein Polizist oder Polizistin ruft Sie an? Dann seien Sie vorsichtig, denn aktuell sind Betrüger mit dieser Masche unterwegs. Wie die Betrüger vorgehen, erklärt der Comic "Der Falsche Polizist".

 

Falsche Polizisten am Telefon

Am Telefon versuchen sie ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dazu behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zuhause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt. Rufen Sie daher nie auf solch einer Nummer zurück, sondern geben Sie die Telefonnummer immer persönlich ein.

 

So können Sie Betrüger erkennen:

  • Die echte Polizei ruft niemals mit der Nummer 110 an.
  • Die echte Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertsachen.
  • Seien Sie Misstrauisch. Im Zweifel rufen Sie bei Ihrem Polizeirevier vor Ort an.


Tipps der Polizei

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis zu zeigen.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

 

Bleiben Sie Aufmerksam, denn es kann jeden treffen!

Video auf Facebook

Comic "Der Falsche Polizist"

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news-602 Fri, 15 Nov 2019 08:19:57 +0000 Kontaktlos sicher bezahlen https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/kontaklos-sicher-bezahlen/ Mit dem Smartphone, der Smartwatch oder der Girokarte neuester Generation - es gib viele Wege den Einkauf kontaktlos zu bezahlen. Immer wieder tauchen Meldungen auf, dass diese Art des Bezahlens zu unsicher sei. Das stimmt so nicht. Wer mit der neuen Geldkarte oder dem Smartphone shoppen geht, zahlt genauso sicher wie mit der klassischen EC-Karte. Der Vorteil des kontaktlosen bezahlens liegt auf der Hand: Es geht schnell und ist praktisch, weil bei kleinen Beträgen keine PIN-Eingabe nötig ist. Wer mit einer neuen NFC-fähigen Bankkarte bezahlt, spart sich oft Zeit an der Kasse. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Kommunikationstechnik (BSI) ist die Zahlung mit einem NFC-fähigen mobilen Endgerät, wie dem Smartphone oder der Smartwatch, sogar noch sicherer. Der Grund: Beim Bezahlvorgang mit NFC werden nämlich nicht die originären Kartendaten an das Bezahlterminal weitergegeben, sondern nur ein sogenannter Token samt kryptografischer Verschlüsselung. Dieser mehrstellige Code ist nur für diesen einen Bezahlvorgang gültig. Dahinter verbergen sich die verschlüsselten Konto- und Bezahldaten des Käufers, die nur für die entsprechende Bank einsehbar sind.  

Dennoch ist es theoretisch möglich, dass Kriminelle diese Daten abfangen. Dafür müssten sie sich jedoch während des Bezahlens räumlich sehr nah an ihrem Opfer befinden. Darüber hinaus wird auch das Auslesen von Daten aus der Handtasche oder dem Geldbeutel heraus erschwert, da sich mehrere NFC-fähige Bezahlkerten gegenseitig blockieren. Im Vorbeigehen lassen sich also keine Daten einfach so abschöpfen!

Mit den Tipps der Polizei zahlen Sie jederzeit sicher: 

  • Achten Sie auch beim kontaktlosen Bezahlen auf Abstand zu anderen Personen an der Kasse.
  • Behalten Sie Ihre Bezahlkarten stets im Blick: Lassen Sie diese nicht offen liegen. 
  • Wenn Sie mit dem Smartphone bezahlen, achten Sie auf einen Grundschutz des Geräts. 

Mehr über Kontaktloses Bezahlen

Smartphone-Schutz

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news-599 Mon, 11 Nov 2019 06:00:00 +0000 Mehr Sicherheit in der Nachbarschaft https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/nachbarschaftshilfe/ Auch Nachbarn können sich gegenseitig beim Schutz vor Kriminalität helfen, wie beispielsweise vor Haustürbetrug oder Einbrüchen. Das hat nichts mit Schnüffeln oder Spionieren zu tun, sondern mit Mitverantwortung für das Wohl des Anderen. Eine kommunikative, offene Nachbarschaft macht die Umgebung deutlich sicherer. Nachbarn sind mehr als die Leute von nebenan. Nachbarn kennen sich, sprechen miteinander und kümmern sich umeinander. Denn jeder kann mal in eine Situation geraten, in der auf die Unterstützung anderer angewiesen ist. Gegenseitige Hilfe beginnt schon durch eine höhere Aufmerksamkeit für alles, was in Ihrem Haus und Wohnviertel passiert. So können Ihnen Einbrecher, Diebe oder Trickbetrüger auffallen, wenn Sie Augen und Ohren offen halten.

Eine gute Nachbarschaftshilfe kann ganz einfach funktionieren:

  • Sprechen Sie mit den anderen Bewohnern im Haus oder der Nachbarhäuser über das Thema Sicherheit.
  • Tauschen Sie Ihre Kontaktdaten aus, damit Sie im Notfall erreicht werden können.
  • Achten  Sie bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen.
  • Achten Sie darauf, ob sich Fremde im Haus, auf dem Nachbargrundstück oder im Wohngebiet merkwürdig verhalten. Sprechen Sie diese Personen an.
  • Achten Sie auch auch darauf, ob Fremde gerade ältere Nachbarn aufsuchen und fragen Sie nach, was diese wollten.
  • Autos mit auswärtigem Kennzeichen (meistens sitzen darin Ihnen unbekannte Personen) fahren mehrmals langsam durchs Wohngebiet – vielleicht suchen Straftäter ein lohnendes Objekt. Notieren Sie sich Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen.
  • Alarmieren Sie bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Tipps zum Einbruchschutz

Schutz vor Haustürbetrug

Noch mehr Tipps und Verhaltenregeln finden Sie bei der

Aktion-Tu-Was

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news-597 Thu, 07 Nov 2019 06:00:00 +0000 Drogen- und Suchtbericht 2019 veröffentlicht https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/drogen-und-sucht/ Sucht ist eine Krankheit, die jeden Menschen treffen kann. Doch je früher Drogenkonsum und Drogenabhängigkeit erkannt und angegangen werden, desto größer sind die Heilungschancen. Der Drogen- und Suchtbericht 2019 liefert aktuelle Zahlen zur Situation in Deutschland.  

Drogen- und Suchtbericht 2019

Das Fazit aus dem aktuellen Drogen- und Suchtbericht: Es werden weniger harte Drogen konsumiert, der Cannabiskonsum steigt hingegen an.

"Der Bericht macht deutlich, wo es noch offene Baustellen gibt und wo wir bereits gute Fortschritte erzielt haben", sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, bei der Vorstellung des Berichts.

 

Entwicklung illegale Drogen

Von den illegalen Substanzen ist Cannabis nach wie vor die am häufigsten konsumierte Droge. Seit 2011 steigt der Konsum unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder an. 19 Prozent der Jugendlichen gaben an, in ihrem Leben bereits Cannabis konsumiert zu haben. Bei den jungen Erwachsenen waren es 42,5 Prozent.

Interessant dabei: Cannabis wird immer stärker, der THC-Gehalt des auf dem Drogenmarkt verfügbaren Cannabis ist stark gestiegen. Seit 1996 hat er sich mehr als verdreifacht.

Harte Drogen wie Heroin, Neue psychoaktive Stoffe oder Kokain sind insgesamt weniger konsumiert worden. Dennoch sind opioidhaltige Substanzen wie Heroin weiterhin die Hauptursache dafür, dass Menschen an Drogen versterben. Die Zahl der Drogentoten lag 2018 bei 1.276 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben.

 

Drogenprävention

Zum Problem werden Drogen und Suchtmittel bei jungen Menschen, wenn sie etwas anderes ausgleichen sollen und als Hilfsmittel genutzt werden, wie zum Beispiel Medikamente als Beruhigungsmittel vor der Klassenarbeit, Alkohol, um leichter Kontakte zu knüpfen, Haschisch oder Ecstasy, um in der Clique anerkannt zu werden oder um sich in die richtige Stimmung zu versetzen.

Je früher die Anzeichen für einen Drogenmissbrauch erkannt werden, desto besser kann den Betroffenen geholfen werden. Rat und Hilfe finden Sie bei vielen Beratungsstellen.

 

Abhängigkeit vorbeugen

Jeder junge Mensch wird früher oder später mit legalen und wahrscheinlich auch illegalen Drogen konfrontiert. Ob sich daraus ein Drogenkonsum oder eine Drogenabhängigkeit ergibt, hängt von den Lebensumständen und der Persönlichkeit des Einzelnen ab. Viele Voraussetzungen und Neigungen entstehen bereits im Kindesalter. Daher liegt es in der Verantwortung der Erwachsenen, Kinder und Jugendliche zu befähigen, aus eigenem Antrieb ein Leben mit Genuss und Selbstbestimmung zu wählen.

 

Tipps, die Kindern helfen

  • Zeigen Sie Interesse daran, was Ihr Kind am Tag erlebt hat und was gut und was nicht gut gelaufen ist.
  • Hören Sie Ihrem Kind zu.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es immer zu Ihnen kommen kann, wenn es Probleme gibt.
  • Machen Sie dem Kind bei Problemen und Schwierigkeiten möglichst keine Vorwürfe. Bieten Sie stattdessen an, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

 

Tipps, die Jugendlichen helfen

  • Zeigen Sie Verständnis für die Stimmungsschwankungen Ihres Kindes, auch wenn es manchmal schwer fällt.
  • Lassen Sie Ihr Kind auch eigene Wege gehen, signalisieren Sie aber stets, dass Sie immer da sind, wenn es Ihre Unterstützung braucht.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es mit seinen Sorgen und Problemen immer zu Ihnen kommen kann und dass Sie mit seinen Sorgen vertrauensvoll und ohne Vorwürfe umgehen werden.
  • Vereinbaren Sie gemeinsam klare Regeln für das Miteinander in der Familie und achten Sie darauf, dass diese eingehalten werden.
  • Sprechen Sie unterschiedliche Wünsche, Bedürfnisse und Interessen offen an.
  • Bestehen Sie darauf, dass die Grenzen eines jeden Familienmitglieds respektiert werden.

 

Hilfe und Beratung

Informationsbroschüre:

Sehn-Sucht

 

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news-598 Wed, 06 Nov 2019 14:13:31 +0000 Respekt bitte! Aktionstag gegen Hasspostings https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/hasskriminalitaet/ Bedrohungen, Nötigungen oder Volksverhetzung im Netz sind keine Kavaliersdelikte - je nach Straftatbestand drohen bis zu fünf Jahre Haft. Doch wie verhalte ich mich am besten, wenn ich im Internet auf Hasspostings stoße? Mit dem 5. Aktionstag gegen Hasspostings am 06. November, hat die Polizei erneut ein sichtbares Zeichen gegen Hass im Internet gesetzt.

In neun Bundesländern wurde an diesem Tag gezielt gegen strafbare Posts im Internet ermittelt. In Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen wurden unter anderem 21  Wohnungen durchsucht und Vernehmungen durchgeführt.

 

Respekt bitte!

Obwohl die Fälle von Hasskriminalität im Internet einen leichten Rückgang aufweisen, gibt es leider keinen Grund zur Entwarnung. Denn viele strafrechtlich relevante Posts werden in geschlossenen, nur als Mitglied zugänglichen Foren geäußert. Daher werden dort geäußerte Hasspostings oft nicht angezeigt. Es ist also auch von einem großen Dunkelfeld auszugehen.

Doch besonders in solchen geschlossenen Diskussionsforen ist es relevant, dass sich bei den Nutzern Zivilcourage durchsetzt. Melden Sie Hasspostings und erstatten Sie Anzeige. Bestehen Sie auf gegenseiten Respekt!

 

Straftaten, die ein Teil von Cybermobbing sind:

Beleidigung [§ 185]

Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

 

Üble Nachrede [§ 186]

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

 

Verleumdung [§ 187]

Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

 

Anzeige erstatten:

Wer auf Hasspostings im Netz stößt oder selbst Opfer wird, sollte dies bei der Polizei anzeigen. Einige Bundesländer stellen dafür Onlinewachen bereit, über die jeder solche Straftaten auch anonym anzeigen kann.

 

Hassposting melden:

Anbieter von sozialen Netzwerken sind verpflichtet, strafbare Inhalte zu löschen. Daher sollten Hasspostings gemeldet werden.

 

Weitere Informationen zum Thema:

Cybermobbing

Info-Broschüre der Polizei:

Klicks-Momente

 

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news-594 Mon, 04 Nov 2019 06:00:00 +0000 Sicher unterwegs: Aufmerksamkeit ist ein guter Begleiter https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/aufmerksam-unterwegs-zu-fuss-sicher-ankommen/ Angst ist kein guter Berater, aber oft begleitet er uns auf dem Heimweg im Dunkeln auf dem Weg nach Hause. Inzwischen werden Smartphone-Apps angeboten, die uns die Angst nehmen und uns sicher begleiten sollen. Allerdings ist der beste Schutz immer noch ein aufmerksames Verhalten. Die Wahrscheinlichkeit, nachts auf der Straße Opfer einer Straftat zu werden, ist sehr gering. Wer auf seinem nächtlichen Nachhauseweg ein paar Empfehlungen beachtet, kommt zu Fuß sicher ans Ziel. Helfen kann, ohne Musik oder Podcast auf den Ohren unterwegs zu sein, um aufmerksamer die Umgebung wahr nehmen zu können.

 

Zu Fuß sicher unterwegs:

  • Wählen Sie belebte und gut beleuchtete Straßen, auch wenn diese ein Umweg wären.
  • Gehen Sie bei Dunkelheit in der Mitte des Gehweges, um möglichst gut in Einfahrten oder dunkle Gassen einsehen zu können.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Smartphone aufgeladen und griffbereit ist, damit Sie im Ernstfall die Polizei verständigen können.
  • Wenn Sie sich unsicher fühlen, telefonieren Sie mit einer Freundin / einem Freund. Sagen Sie Ihnen, wohin Sie unterwegs sind und welche Straßen Sie nehmen.
  • Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Sie bedroht werden.

Beachten Sie: Spezielle Apps für einen sicheren Heimweg sind kein Ersatz für die Polizei. Nur sicherheitsbewusstes Verhalten und der sofortige Notruf in einem Ernstfall können zu Ihrem Schutz beitragen.

 

Wenn Sie sich verfolgt fühlen, können folgende Tipps zu Ihrer Sicherheit beitragen:

  • Überprüfen Sie, ob Sie wirklich verfolgt werden. Wechseln Sie die Straßenseite. Folgt Ihnen die Person oder nicht?
  • Drehen Sie sich um und schauen Sie der Ihnen folgenden Person ins Gesicht, um sich über die Situation klarer zu werden.
  • Gehen Sie an belebte Orte (z.B. Lokal, Tankstelle, Bäckerei).
  • Rufen Sie die Polizei unter 110 in einer akuten Bedrohungssituation.
  • Wenn Sie von einem Auto verfolgt werden, kehren Sie um und gehen Sie in die andere Richtung. Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft wie nötig. Sie können zu Fuß die Richtung schneller wechseln als ein Fahrzeug.
  • Versuchen Sie, sich das Autokennzeichen zu merken.
  • Sind Sie mit dem Rad unterwegs und werden von einem Auto verfolgt, nutzen Sie den Fußweg, um schnell davonzufahren. Verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei und merken Sie sich möglichst das Kennzeichen.

Mehr Tipps für Junge Leute:

Sicher unterwegs

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news-595 Thu, 31 Oct 2019 06:00:00 +0000 Polizei warnt vor unangemessenen Streichen zu Halloween https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/halloween/ In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist es wieder soweit, Kinder und Jugendliche ziehen von Haus zu Haus und fordern "Süßes oder Saures!". Wer nichts Süßes für die verkleideten Gestalten parat hat, der staunt am nächsten Morgen oft nicht schlecht. Denn dann wurde durch einen „Streich“ das umgesetzt, was der originale englische Spruch „trick or treat“ bedeutet: Wer nichts Süßes gibt, dem wird ein fieser Streich gespielt. Aus den oft nicht böse gemeinten Streichen wird jedoch allzu oft eine ungewollte Sachbeschädigung. Wer Glibber-Schleim in den Briefkasten gießt oder Rasierschaum auf Türklinken und an Hauswände sprüht, der ist sich meist den möglichen Folgen nicht bewusst.

Auch wer nur mit dabei ist, bei einer abendlichen Tour durch die Halloween-Nacht und persönlich nichts beschädigt hat, kann unter Umständen wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung haftbar gemacht werden. Das bedeutet in jedem Fall eine Geldstrafe für alle Beteiligten, hinzu kommt noch die Summe der Schadenswiedergutmachung. Zu Halloween also besser die gesamte Energie und Kreativität in die Kostüme und die Dekoration stecken und nicht in Streiche! Sonst wird aus dem als Spaß gedachten Scherz schnell eine bittere Erfahrung.

Sollten Sie Zeuge oder Opfer einer solchen Straftat werden, scheuen Sie sich bitte nicht, den Notruf 110 zu wählen.

 

Was Eltern zu Halloween tun können, damit die Streiche der Kinder und Jugendlichen nicht als Sachbeschädigung enden:

  • Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, dass Eier an Hauswände werfen oder Böller in Briefkasten stecken, keine Streiche sind, sondern eine Sachbeschädigung darstellen. Es kann im schlimmsten Fall sogar eine Anzeige folgen.
  • Haben Sie ein Auge darauf, welche Gegenstände Ihre Kinder mit auf Halloween-Tour nehmen.
  • Machen Sie Ihrem Kind Mut, trotz Gruppendruck nicht bei üblen Streichen mitzumachen.
  • Falls möglich, begleiten Sie Ihre Kinder auf Ihrer Halloween-Runde.

Zur Pressemitteilung

 

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news-596 Wed, 30 Oct 2019 08:35:56 +0000 Phishing: Checkliste für den Betrugsfall https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/phishing-checkliste-fuer-den-betrugsfall/ Internetkriminelle handeln raffiniert, um an Passwörter, PINs und andere Zugangsdaten zu gelangen. In gefälschten E-Mails von der Hausbank, dem Online-Shop oder im Namen eines Diensteanbieters platzieren sie Links und führen ihre Opfer auf gefälschte, aber täuschend echt aussehende Internetseiten. Dort sollen die Angeschriebenen vertrauliche Daten eingeben. Mit der neuen Checkliste von Polizei und BSI kann aber jeder sicher handeln und sich vor Phishing schützen. Durch Phishing kommen Internetbetrüger schnell an vertrauliche Daten ihrer Opfer. Mit der neuen Checkliste der Polizeilichen Kriminalprävention und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnk (BSI) kann jeder Betroffene schnell handeln, um die Folgen von Phishing gering zu halten. Die Checkliste ist eine konkrete Hilfe und Handlungsanleitung für alle, die glauben, Opfer von Phishing geworden zu sein. Sie vermittelt übersichtlich die wichtigsten Tipps, um Konto, E-Mail-Account oder das Profil beim Online-Shop wieder sicher zu machen. Darüber hinaus enthält die Checkliste Empfehlungen, um sich in Zukunft besser vor Phishing-Versuchen schützen zu können.

Wichtigster Tipp:

Geben Sie nie vertrauliche Daten ein, wenn Sie dazu in einer E-Mail aufgefordert werden. 

Laut Digitalbarometer 2019 sind bereits viele Personen schon Opfer von Phishing und ähnlichen Betrugsdelikten im Internet geworden. Die gemeinsame Umfrage der Polizei und des BSI hat ergeben, dass viele Internetnutzer sich immer noch nicht ausreichend vor den Gefahren der digitalen Welt schützen. So wurde bereits jeder Vierte Opfer von Kriminalität im Netz – dabei handelt es sich vor allem um Betrug beim Onlineshopping, Ausspionieren vertraulicher Daten (Phishing) und um Schadsoftware-Angriffe durch Viren oder Trojaner. Viele informieren sich erst im Bedarfsfall über Sicherheit im Internet. Um Bürgerinnen und Bürger besser über die Schutzmöglichkeiten vor Phishing zu informieren und ihnen konkrete Handlungsanweisungen an die Hand zu geben, haben die Partner Polizei und BSI die Checkliste für den Ernstfall entwickelt. 

Checkliste für den Ernstfall

Mehr Informationen zum Digitalbarometer

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news-593 Wed, 30 Oct 2019 06:00:00 +0000 Jugendliche teilen online Kinderpornografie - was tun? https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/missbrauch/ Jugendliche verbreiten vermehrt kinderpornografische Bilder und Videos untereinander. Viele wissen nicht, dass hinter den Fotos und Videos ein realer sexueller Missbrauch von Kindern steht. Kinderpornografie ist eine Straftat - schon ein Bild auf dem Smartphone allein ist strafbar. Kinderpornografie niemals teilen

Es ist ein relativ neues Phänomen: Jugendliche verbreiten kinderpornografische Bilder und Videos über Messenger-Dienste, kommentieren diese oder versehen sie mit Emojis. Was vielen nicht bewusst ist: Schon der Besitz von Kinderpornografie ist strafbar. Das gilt auch für das Teilen und Weiterverbreiten von Bildern und Videos. Hinzu kommt, dass die Jugendlichen auch dazu beitragen, dass die Opfer sexueller Gewalt immer wieder mit der Tat konfrontiert werden. Durch ihr unreflektiertes Verhalten verhöhnen sie die Opfer und ihre schrecklichen Erlebnisse. 

Beachten Sie: Schon der Besitz von kinderpornografischem Material ist eine Straftat. Wenn Sie oder Ihre Kinder Inhalte solcher Art erhalten, können Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Sichern Sie Beweise für strafbare Inhalte im Internet. Kopieren Sie beispielsweise die URL. Leiten Sie die Inhalte nicht selbst weiter!
  • Wenn Ihnen Inhalte per Messengerdienst zugeschickt werden, leiten Sie die Inhalte nicht weiter!
  • Machen Sie den Absender (wenn Ihnen bekannt) darauf aufmerksam, dass Besitz und Weiterleitung der Inhalte strafbar sein können.
  • Scheuen Sie sich nicht auch Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Beachten Sie dabei: Ihr Smartphone ist diesem Fall ein Beweismittel. 


Wichtige Informationen zum Verhalten bei Vermutung und Verdacht!

Zeigen Sie Ihren Verdacht nur bei einer Polizeidienststelle oder der Internet-Beschwerdestelle an. Verzichten Sie darauf, andere User zur Anzeige aufzufordern. Die Internet-Beschwerdestelle leitet Ihre Hinweise ebenfalls an eine zuständige Polizeidienststelle weiter. Um Verzögerungen zu vermeiden, sollten Sie sich direkt an Ihre örtliche Polizeidienststelle, an das für Sie zuständige Landeskriminalamt oder die Internet-Beschwerdestelle wenden.

Verzichten Sie auf eigene Recherchen! Alle Daten z.B. einer Homepage werden beim Lesen oder Betrachten zumindest in den temporären Speicher des PCs des Internetnutzers geladen. Diese gelangen also in diesem Moment in deren Besitz. Falls es sich bei den Bildern um kinderpornografische Schriften oder Abbildungen handelt, kann der Anwender sich also hierdurch bereits strafbar machen. Jeder Internetnutzer sollte zum Schutz vor drohender Strafverfolgung grundsätzlich bereits vom Aufruf und erst recht von der Speicherung kinderpornografischer Darstellungen absehen.

Mehr über Kinderpornografie

Internet Beschwerdestelle

 

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news-590 Mon, 28 Oct 2019 07:18:00 +0000 Schutz für Smartphone und Tablet https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/schutz-fuer-smartphone-und-tablet/ Fast jeder hat sie stets zur Hand - Smartphone oder Tablet. Wir surfen im Internet, wenn wir an Haltestellen sitzen, beim Arzt warten, ob beruflich oder privat. Da viele fast rund um die Uhr im Internet sind, ist es wichtig, darauf zu achten, dass Sie nicht Opfer von Schadsoftware und Phishing werden. Prüfen Sie regelmäßig die Geräteeinstellungen! Smartphones und Tablets sind denselben Risiken ausgesetzt wie stationäre und tragbare PCs. Die Nutzer dieser Geräte müssen verstärkt auf die Sicherheit der Daten achten, die auf solchen Geräten gespeichert sind.

Tipps für sicheres Surfen mit Smartphone und Tablet:

  • Lassen Sie Ihr Smartphone oder Tablet nie unbeaufsichtigt liegen. Geben Sie es auch kurzzeitig nur in Ihrem Beisein an Dritte weiter.
  • Nutzen Sie den Gerätesperrcode, die automatische Displaysperre und aktivieren Sie stets die SIM/USIM-PIN. Passwörter sollten getrennt vom Gerät aufbewahrt werden. Achten Sie bei der Eingabe von Zugangsdaten darauf, dass niemand Ihr Passwort ausspähen kann.
  • Löschen Sie alle sensiblen Daten, wenn Sie das Gerät verkaufen. Stellen Sie das Gerät auf Werkeinstellungen zurück, damit sind auch Ihre Daten sicher gelöscht.
  • Laden Sie keine Dateien aus unsicheren Quellen herunter. Nutzen Sie nur App-Stores seriöser Anbieter.
  • Aktivieren Sie drahtlose Schnittstellen nur bei Bedarf. Eine direkte Koppelung mit anderen Geräten zum Austausch von Daten, etwa über Bluetooth oder NFC, darf nur mit vertrauenswürdigen Partnern geschehen.
  • Nutzen Sie fremde WLAN, z.B. öffentliche Hotspots an Flughäfen oder in Cafés nur mit einem VPN (Virtuelles privates Netzwerk), das Ihre Internetverbindung abhör- und manipulationssicher macht.
  • Nutzen Sie bei Verlust oder Diebstahl mögliche Ortungs-, Fernsperr- oder Löschdienste. Lassen Sie das Gerät sofort bei Ihrem Anbieter sperren.
  • Nutzen Sie Drittanbietersperren, die Sie aktiv beim Provider einrichten lassen müssen, um den Missbrauch durch Abofallen (z.B. teure SMS/MMS-Dienste) über die Telefonrechnung zu unterbinden.
  • Nutzen Sie, wenn für Ihr mobiles Betriebssystem verfügbar, Antivirenprogramme und Überwachungs-Apps, die Ihnen die Berechtigungen von anderen Apps (z.B. Zugriff auf das Telefonbuch) anzeigen.
  • Verwenden Sie Online-Banking-Apps nicht auf dem gleichen Gerät, auf dem Sie auch die mobilen TAN empfangen.
  • Hinterfragen Sie Provider-Updates, die Sie per SMS, MMS oder als Link erhalten – es kann sich um Schadsoftware handeln.
  • Lesen Sie vor Kauf und Nutzung der Apps die Bewertungen in den App-Stores.

Wir haben weitere Informationen für Sie zusammen gestellt:

Smartphone Sicherheit

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News
news-592 Fri, 25 Oct 2019 09:55:02 +0000 Was tun bei Sexueller Belästigung am Arbeitsplatz? https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/sexuelle-gewalt-am-arbeitsplatz/ Laut der Studie "Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz - Lösungsstrategien und Maßnahmen zur Intervention" im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat jede elfte erwerbstätige Person in den vergangenen drei Jahren sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt. Frauen waren mit einem Anteil von 13 Prozent mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer. 26 Prozent der Betroffenen klagten über unerwünschte Berührungen oder Annäherungen. Beinahe jede Fünfte berichtete von unangemessenen Einladungen zu privaten Treffen. Daneben nannten Betroffene auch Fälle, in denen Kollegen oder Kunden ihnen sexualisierte Bilder, Texte oder Filme aufgedrängt oder anzügliche Mails und Textnachrichten geschickt hatten. Elf Prozent klagten über Begegnungen, bei denen sie zu sexuellen Handlungen aufgefordert worden seien, in Einzelfällen war es auch zu Erpressung oder körperlicher Nötigung gekommen.

Wie kann die Situation geändert werden?

Zum einen ist es notwendig, die Prävention sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gesamtgesellschaftlich anzugehen und die Öffentlichkeits-, Bildungs- und Informationsarbeit zu verstärken. Als Ziel sollte der Abbau von Sexismus und ungleichen Machtverhältnissen zwischen den Geschlechtern gesehen werden, die immer noch eine wichtige Basis für sexuelle Belästigung darstellen.

Zum anderen ist es wichtig, dass jeder Vorfall ernst genommen wird. Schauen Sie als nicht Betroffener nicht weg, unterstützen Sie Kollegen und Kolleginnen die Ihnen von einem Übergriff erzählen. Wenn Sie selbst Opfer sind, wehren Sie sich.

Schweigen hilft nur dem Täter!

Erstatten Sie Strafanzeige! Nur so kann der Täter/die Täterin bestraft und weitere Opfer geschützt werden.

Verhalten bei Belästigung am Arbeitsplatz

  • Wehren Sie sich: Stellen Sie klar, dass Sie sich Zudringlichkeiten nicht gefallen lassen.
  • Melden Sie die sexuelle Belästigung, z.B. bei der Beschwerdestelle des Betriebes. Diese Beschwerdestelle muss im Betrieb bekannt gemacht worden sein.
  • Denken Sie daran: Je früher Sie die sexuelle Belästigung melden, desto besser.
  • Dokumentieren Sie den Vorfall. Was ist wann geschehen?

Mehr Infos

Nein heißt Nein!

 

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News
news-589 Tue, 22 Oct 2019 08:15:42 +0000 Am 27. Oktober ist Tag des Einbruchschutzes https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/tag-des-einbruchschutzes/ Zu Hause ist es am schönsten. Doch was ist, wenn Einbrecher die heimelige Umgebung stören? Nicht allein die fehlenden Wertsachen machen Betroffen nach einem Einbruch zu schaffen, besonders die Verletzung der Privatsphäre spielt bei der Verarbeitung der Tat eine große Rolle. Daher: Sichern Sie Ihr zu Hause vor Einbrechern! Einbruchschutz schafft Sicherheit

Die richtige Sicherheitstechnik für die eigenen vier Wänden ist außgesprochen wichtig. Wir möchten Sie am 27. Oktober, dem Tag des Einbruchschutzes, mit den wichtigsten Neuerungen und Tipps für sicheres Wohnenn auf  www.k-einbruch.de vertraut machen.

Denn durch richtiges Verhalten und die neuste Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden. Außerdem können Sie sich darüber informieren, wie der Staat Einbruchschutz fördert oder wie Sie Teil des K-EINBRUCH-Netzwerkes werden können.

Kostenlose Tipps und Ratschläge erhalten Sie auch bei Ihrer nächstgelegenen (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstelle.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.k-einbruch.de

Pressemitteilung

 

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News
news-587 Mon, 21 Oct 2019 06:00:00 +0000 Sex-Tourismus: Kinder brauchen Schutz! https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/sex-tourismus/ Weltweit werden jährlich etwa 2 Millionen Mädchen und Jungen schon in frühester Kindheit sexuell ausgebeutet - mit schwersten Folgen für Körper und Seele. Sehen Sie nicht weg: Melden Sie die Täter, schützen Sie die Opfer! Nicht wegsehen - aktiv werden

Kinder brauchen Schutz, egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit. Jeder sexuelle Kontakt mit Kindern ist Missbrauch und somit strafbar. Wenn Sie in ihrem Urlaub etwas auffälliges beobachten, zögern Sie nicht, dies zu melden:

  • über nicht-wegsehen.net
  • an das Hotelpersonal bzw. die Reiseleitung vor Ort
  • an die Vertretung Deutschlands (Botschaft, Konsulat) in Ihrem Reiseland.

Unter nicht-wegsehen.net können Sie Verdachtsfälle von sexueller Gewalt gegen Kinder weltweit schnell und einfach melden - selbstverständlich vertraulich und in Ihrer Sprache.

Wichtige Angaben:

  • Was genau haben Sie beobachtet?
  • Wann und wo hat sich der Vorfall ereignet?
  • Wer waren die beteiligten Personen (Beschreibung, ggfs. Foto: Verdächtige(r), Opfer)?

Helfen Sie mit, Kinder vor sexueller Gewalt zu schützen!

Kindersex-Tourismus

Video: "nicht wegsehen!"

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news-586 Fri, 18 Oct 2019 06:00:00 +0000 "Europäischer Tag gegen Menschenhandel" https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/europaeischer-tag-gegen-menschenhandel/ Die Aufmerksamkeit soll an diesem Tag speziell auf das globale Problem des Menschenhandels gelenkt werden und auf die prekäre Situation der Betroffenen hinweisen. Menschenhandel ist eine Form der Sklaverei und eine massive Menschenrechtsverletzung. Sexuelle Gewalt

Die häufigste Form des Menschenhandels findet zum Zweck der sexuellen Ausbeutung von Frauen und Mädchen statt, so das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung. Laut Bundeskriminalamt macht der Menschenhandel dieser Gruppe 96% der registrierten Fälle in Deutschland aus. Sexuelle Ausbeutung ist eine Form der geschlechtsspezifischen Gewalt, die Frauen und Mädchen unverhältnismäßig stark trifft.

Ursachen

Als zentrale Ursache für Menschenhandel wird das globale wirtschaftliche Ungleichgewicht genannt. Armut, Geschlechterdiskriminierung und fehlendes Bewusstsein über Faktoren, die den Handel mit Menschen fördern, verstärken die Problematik. In Europa ist die Nachfrage nach  Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern weiterhin groß.

Ist es so weit gekommen, dass eine Person Opfer wurde, ist es wichtig sie zu unterstützen und ihr Hilfe anzubieten.

Hilfe und Unterstützung

Von Menschenhandel Betroffene haben in Deutschland ein Recht auf Beratung und Unterstützung durch eine Fachberatungsstelle. Die Beratung ist immer kostenlos, anonym und unabhängig von Behörden oder anderen staatlichen Einrichtungen.

  • Psychosoziale Prozessbegleitung bei der Hauptverhandlung.
  • Die Beratungsarbeit erfolgt auf freiwilliger Basis und je nach Bedarf muttersprachlich.
  • Beraterinnen unterliegen der Schweigepflicht und behandeln alle Angaben ihrer KlientInnen vertraulich.
  • Wenn Unsicherheiten wegen einer Anzeige bestehen, können sich Betroffene zuerst bei einer der Fachberatungsstellen beraten lassen und dann gemeinsam mit einer Beraterin zur Anzeigenerstattung zur Polizeidienststelle gehen.
  • Im Mittelpunkt der Beratungsarbeit stehen ausschließlich die Bedürfnisse, Interessen und Belange der Betroffenen.

 

Ausführliche Informationen zu den Themen:

Menschenhandel

Opferschutz

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news-585 Tue, 15 Oct 2019 08:40:24 +0000 Mit einem Klick zum Täter werden https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/mit-einem-klick-zum-taeter-werden/ Strafbare Inhalte, die über E-Mail, soziale Netzwerke oder Messenger wie WhatsApp verbreitet werden, sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Viele Nutzerinnen und Nutzer werden online auch mit Inhalten konfrontiert, die extremistisch, gewaltverherrlichend oder pornografisch sind und eine Straftat darstellen. Die Polizei erklärt, wie jeder mit verbotenen Inhalten umgehen kann - ohne selbst zum Täter zu werden. Sie finden sich in den Kommentarspalten sozialer Netzwerke, in Chats, in E-Mails, aber auch in WhatsApp-Gruppen - strafbare Videos, Bilder, Texte oder Symbole. Viele Nutzerinnen und Nutzer wissen aber oft nicht, wie sie mit offensichtlich verbotenen Inhalten, die sie erhalten umgehen sollen. An wen sollen sie sich wenden, wenn ihnen verbotene Inhalte zugesandt werden? Und was tun, wenn sie nur vermuten, dass ein Text oder ein Bild nicht legal sind? Auf keinen Fall sollten sie den Inhalt selbst noch weiterverbreiten. Denn auch das Verbreiten verbotener Inhalte ist eine Straftat. 

In Deutschland verboten sind beispielsweise Inhalte, die gegen Minderheiten hetzen, zum Hass gegen sie aufstracheln oder zur Gewalt gegen sie auffordern. Auch die Inhalte zu ignorieren, ist der falsche Weg. Auch wer Kennzeichen und Symbole verfassungswidriger Organisationen im Netz und über Messenger verbreitet, macht sich strafbar. Gleiches gilt für gewalt- und kriegsverherrlichende Inhalte oder Kinderpornografie. Unter Kinderpornografie sind Darstellungen zu verstehen, die sexuellen Missbrauch von unter 14-Jährigen zeigen. Stattdessen sollten solche Inhalte konsequent gemeldet werden.

Wenn Sie strafbare Inhalte im Netz entdecken oder erhalten haben: 

  • Sichern Sie Beweise für strafbare Inhalte im Internet oder in Messengerdiensten. Kopieren Sie beispielsweise die URL. Leiten Sie die Inhalte nicht selbst weiter. 
  • Auch bei einem vagen Verdacht können Sie sich an die beiden Meldestellen wenden. Diese können Inhalte einordnen und eine Löschung beim Netzwerkbetreiber beantragen.
  • Scheuen Sie sich nicht auch Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
  • Wenn Sie strafbare Inhalte beispielsweise über E-Mail oder WhatsApp erhalten haben: Machen Sie den Absender (wenn Ihnen bekannt) darauf aufmerksam, dass Besitz und Weiterleitung der Inhalte strafbar sein können!

 

Mehr Informationen und Tipps

So können Sie Kinderpornografie melden

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news-584 Mon, 14 Oct 2019 06:00:00 +0000 Online-Dating: Wie aus einem Flirt kein Frust wird https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/online-dating-ohne-reue/ Ob über die Dating-App oder in den sozialen Medien, wer auf der Suche ist, der findet über diese Wege schnell und unkompliziert interessante Menschen. Doch nicht jeder ist im realen Leben so, wie es beim ersten Blick ins Online-Profil scheint. Deswegen gilt auch bei einem Treffen mit dem Online-Date: Sicherheit geht vor! Nicht jedes Online-Profil ist echt. Doch es wird nicht nur beim Alter und dem Aussehen geschummelt. Es gibt auch Kriminelle, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Diese erstellen Fake-Profile zu erfundenen Persönlichkeiten. Relativ häufig schaffen es Romance Scammer so ihre Opfer um den Finger zu wickeln und eine Beziehung vorzutäuschen, um an das Geld der Opfer zu gelangen.

Ein weiterer Trick der Täter ist, sich auf eine Beziehung einzulassen, dann kompromittierendes Bild- und Videomaterial von der angeblichen Freundin oder dem Freund zu sammeln und das Opfer mit diesen Materialen um Geld zu erpressen.

Wer eine rosarote Brille trägt, sollte auf jeden Fall besonders auf seine eigene Sicherheit achten. Zu Beginn des Kennenlernens ist es zudem sinnvoll, nicht direkt alle persönlichen Daten preis zu geben. Weitere Informationen dazu gibt es unter Online-Dating.

Tipps für das Treffen mit einem Online-Flirt:

  • Verabreden Sie sich in einem Lokal oder in einer Gegend, die Sie kennen. Verabreden Sie sich nie in einer Wohnung oder an einem Ihnen unbekannten Ort.
  • Wählen Sie einen belebten Ort, am besten ein Lokal oder Café.
  • Planen Sie selbst Ihre An- und Abreise, um nicht von Ihrer neuen Bekanntschaft abhängig zu sein.
  • Informieren Sie eine Person Ihres Vertrauens darüber, wann und wo Sie verabredet sind.
  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Handy aufgeladen bei sich tragen.

Weitere Informationen:

Romance-Scamming

Sextortion

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news-583 Thu, 10 Oct 2019 08:55:16 +0000 Radikalisierung erkennen und richtig handeln https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/radikalisierung-1/ Es ist ein schleichender Prozess und wird in der Gesellschaft oft nicht bemerkt - Radikalisierung bei Jugendlichen und Erwachsenen. Doch wer sollte eine Entwicklung in eine extremistische Richtung zuerst bemerken, wenn nicht das nahe Umfeld der Person? Wir haben Tipps zusammengestellt. Um Radikalisierung frühzeitig zu erkennen, gilt es, Veränderungen im Verhalten der betreffenden Person zu bemerken und richtig zu deuten. Dabei hilft es, eine Person bereits gut zu kennen. Auch bei losen Bekanntschaften und im erweiterten Freundes- und Familienkreis ist es wichtig, auf radikale Meinungen und die Verbreitung dieser zu achten.

Im persönlichen Umgang mit diesen Mitmenschen kommt es darauf an, zuzuhören und die Position des Gegenübers zu hinterfragen. Den Kontakt bei Bekannten und Freunden einfach abzubrechen, führt dazu, dass die Person sich weiter isoliert. Besser ist es, Hilfestellung zu geben und zumindest lockeren Kontakt zu halten, um weitere Radikalisierungsschritte mitzubekommen.

Zivilcourage

Zivilcourage spielt dabei eine zentrale Rolle. Nur wer hinschaut und hinhört, merkt die Veränderung eines, womöglich sogar recht ruhigen und unauffälligen, Mitmenschens. Genauere Informationen finden Sie bei Zivile Helden oder in unserem Bereich Extremismus.

 

Sechs Tipps für richtiges Verhalten bei Radikalisierung

1. Hinterfragen

Es hilft mehr, zu hinterfragen statt zu belehren. So kann auf mögliche Widersprüche in der Argumentation hingewiesen werden. Einfaches Belehren führt eher zu Abwehrreaktionen.

2. Widerspruch

Äußerungen, in denen es um die Abwertung zum Beispiel von sogenannten "Ungläubigen" geht, sollten nicht unwidersprochen im Raum stehen bleiben. Reagieren Sie auf abwertende Äußerungen und widersprechen diesen.

3. Grenzen setzen

Betroffene sollten nicht ignoriert werden. Respekt gegenüber der Person ist wichtig. Dabei sollte jedoch absolute Intoleranz gegenüber radikalen Einstellungen formuliert werden. Setzen Sie Grenzen, versuchen Sie aber nicht den Kontakt komplett zu vermeiden.

4. Hilfe anbieten

Keine Vorwürfe machen. Bietet Sie immer wieder Unterstützung an. Vermeiden Sie, den Kontakt abzubrechen. Zeigen Sie Respekt und zeigen Sie Interesse am Leben des Betroffenen.

5. Gemeinsam wirken

Arbeiten Sie zum Beispiel bei Jugendlichen eng mit Lehrern zusammen. Bitten Sie Andere im nahen Umfeld der Betroffenen um Hilfe. Behalten Sie Informationen nicht für sich, sondern suchen Sie Hilfe.

6. Beweise sichern

Sollten Ihnen Hinweise im Netz begegnen, sichern Sie diese per Screenshot. Ein Screenshot kann sowohl direkt am Computer, im Browser und auch auf dem Smartphone erstellt werden. Im besten Fall sind auf dem Screenshot auch Datum und Uhrzeit zu sehen. Sprachnachrichten nicht löschen. Auch das können Beweise sein.

Zivile Helden

Extremismus

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news-582 Thu, 10 Oct 2019 05:00:00 +0000 Demo Ja - Gewalt Nein! https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/demo-ja-gewalt-nein/ Demonstrieren ist Ihr gutes Recht. Achten Sie jedoch darauf, sich nicht in Gefahr zu begeben. Durch umsichtiges, ruhiges Verhalten bewegen Sie sich sicher auf Kundgebungen und Demos. Ihre Meinung ist wichtig, jedoch sollten Sie diese immer friedlich vertreten. Demo JA!

Auch immer mehr Kinder und Jugendliche machen von Ihrem Grundrecht gebrauch, ihre Meinung zu verschiedenen Themen auf Straßen und Plätzen frei zu äußern. Zu den Themen wie Klimaschutz werden Plakate, Transparente und Schilder entworfen und kommen bei friedlichen Demonstrationen zum Einsatz.

Gewalt NEIN!

Damit Demos auch weiterhin friedlich bleiben, sollten sich Teilnehmer auf keinen Fall von radikalen Personen zu rechtswidrigen Taten hinreißen lassen. Jede und jeder kann ruhig und besonnen reagieren - ohne sich von anderen provozieren zu lassen. 

Grundsätzlich sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie sich an diese Hinweise halten:

  • Treten Sie für Ihre Überzeugung ein, aber friedlich
  • Lassen Sie sich nicht provozieren
  • Distanzieren Sie sich von Gewalt- und Straftaten
  • Seien Sie tolerant gegenüber Andersdenkenden

Diese vier Leitsätze schützen Teilnehmer einer Demonstration davor, selbst Opfer einer Straftat zu werden oder sogar unter Verdacht zu geraten. Falls die Situation vor Ort zu unübersichtlich wird, verlassen Sie lieber zum eigenen Schutz die Demonstration. Rufen Sie auch andere dazu auf, gewaltfrei zu protestieren.

Faltblatt "Demo JA – Gewalt NEIN!"

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news-579 Mon, 07 Oct 2019 06:00:00 +0000 Trickfilm gegen Trickbetrug https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/trickfilm-gegen-trickbetrug/ Das Miniatur Wunderland hat mit Unterstützung der Polizei Hamburg ein Video zur Prävention von Telefonbetrug gedreht. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und macht eindrücklich darauf aufmerksam, dass aktuell wieder häufig der "Enkeltrick" am Telefon angewandt wird - oftmals mit Erfolg. Die Botschaft des Videos: "Leg sofort auf!" Das Video mit dem Titel "Leg sofort auf!!! ENKELTRICK – so fies ist die Masche" stellt nach, wie der Enkeltrick funktioniert. Neben dem Enkeltrick versuchen die Callcenter-Mitarbeiter im Video auch, ältere Menschen am Telefon mit anderen Tricks um Ihr Geld zu bringen. Dabei geben diese sich nicht nur als Enkel aus, sondern auch als Polizist und fordern mit unterschiedlichen Begründungen Geld und Wertgegenstände von den Opfern. Diese sind oftmals in höherem Alter und meist alleinstehend.

In dem Video werden Szenen gezeigt, wie die Trickbetrüger in einem Call Center sitzen und telefonisch mit Ihren Opfern Kontakt aufnehmen. Die Polizei bereitet gleichzeitig in einem zweiten Handlungsstrang den Zugriff vor und stellt die Täter auf frischer Tat.

Sollten Sie auch so einen Anruf von einem falschen Enkel oder falschen Polizeibeamten erhalten, dann nehmen Sie sich den Tipp "Leg sofort auf!" zu Herzen. Sie sind in diesem Fall nicht unhöflich, sondern schützen sich und Ihre Familie vor Betrug.

Falls Sie bereits solch einen Anruf erhalten haben und auf die Forderungen eingegangen sind, vertrauen Sie sich einer Person Ihres Vertrauens an. Entweder einem Familienmitglied, einem nahestehenden Nachbarn oder Freunden und informieren Sie die Polizei unter der Telefonnummer 110. Stellen Sie Strafanzeige.

Zum Video

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news-581 Fri, 04 Oct 2019 12:30:00 +0000 Zivilen Held gefunden! https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/ziviler-held-gefunden/ Der Wettbewerb "Zivile Helden gesucht..." hat seine Heldin gefunden. 20 Geschichten von Alltagshelden hatten es in den Wettbewerb geschafft. Jede der Geschichten hat gezeigt, wie Zivilcourage im Alltag umgesetzt werden kann. Gewonnen hat die Geschichte von: #zivilerheldvoniris Ziviler Held gefunden!

Der Held von Iris hat seinem Nachbarn durch reine Aufmerksamkeit das Leben gerettet. So konnte der hilflose Mann durch den couragierten Helden noch rechtzeitig aus seiner Wohnung gerettet und medizinisch versorgt werden. Iris kann sich jetzt auf einen Rundflug im Polizeihubschrauber freuen.

Alle vorgeschlagenen Personen und ihre Taten sind bewundernswert. Jeder einzelne Mensch, der hinschaut und Verantwortung übernimmt, ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft. Und das sollte der Wettbewerb bewirken. Er sollte zeigen, dass Zivilcourage unterstützenswert ist und sichtbar gemacht werden sollte. Denn: Zivile Helden kann es einfach nicht genug geben.

 

Der Wettbewerb

Die Abstimmung fand auf Facebook, Twitter und Instagram statt. Nach der Auswertung wie oft welcher individuelle Hashtag auf den verschiedenen Kanälen geteilt wurde, konnte der am meisten geteilte Beitrag festgestellt werden.

Ein Dank an alle die mitgemacht haben und die sich beruflich oder privat für Ihre Mitmenschen einsetzen.

 

Tu was!

Zivilcourage zu zeigen ist gar nicht schwer, wenn ein jeder sich an sechs einfache Sätze der "Aktion-tu-was.de" hält:

1. Hilf, aber bring Dich nicht in Gefahr!
2. Ruf die Polizei unter 110
3. Bitte andere um Mithilfe
4. Präg Dir Tätermerkmale ein
5. Kümmer Dich um Opfer
6. Sag als Zeuge aus

#zivilerheldvoniris

Zivile Helden

 

 

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news-580 Wed, 02 Oct 2019 16:00:00 +0000 Tipps zum Einbruchschutz https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/tag-des-einbruchschutzes-am-27-oktober/ Die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür. Doch entspricht Ihre Haustür auch den aktuellsten Sicherheitsstandards? Gerade jetzt nutzen Einbrecher jede Chance. Es gibt aber viele Möglichkeiten, sich professionell gegen ungebetene Gäste und diebische Elstern zu schützen. Auf amüsante Art und Weise setzt sich die preisgekrönte Serie der Polizei "Die Elster. Ein Profi-Einbrecher packt aus" mit dem Thema Einbruch auseinander. Blicken Sie der diebischen Elster (Peter Trabner) bei seiner Arbeit einfach mal über die Schulter und lernen Sie so die Schwachstellen in Ihrem Wohnumfeld kennen, die Einbrecher nur zu gerne ausnutzen.

Ab dem 2. Oktober werden diesen Monat zudem immer mittwochs auf Facebook kurze, noch nie gezeigte Outtakes aus der Serie zu sehen sein.

 

Tag des Einbruchschutzes

Rund um den Tag des Einbruchschutzes am 27. Oktober informieren die Polizei und ihre Partner wieder umfassend, wie Sie Ihr Zuhause am besten schützen. Lassen Sie sich beraten und erfahren Sie alles über mechanische Sicherungen, das richtige Verhalten und Möglichkeiten zur staatlichen Förderung von Einbruchschutz.

 

So schützen Sie sich vor Einbrechern:

  • Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab.
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück. Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.
  • Mehr Tipps zur Einbruchsicherung Ihres Zuhauses erhalten Sie auch auf der Website unserer Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH.

K-EINBRUCH

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news-578 Wed, 02 Oct 2019 06:30:00 +0000 "Vorsicht, Falle!" https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/vorsicht-falle-gibt-wieder-tipps-zur-praevention0/ Die ZDF-Sendung "Vorsicht, Falle!" unterstützt ab Oktober wieder die Polizei darin, über neue Maschen von Dieben und Betrügern zu informieren. Bei der ersten Sendung geht es auch um eine ganz aktuelle Betrugsmasche: Falsche Polizisten. Zurück auf dem Bildschirm

Die von Rudi Cerne moderierte Präventions-Sendung kehrt mit 15 neuen Folgen zurück auf den Bildschirm. Ab dem 5. Oktober läuft die neue Staffel samstags um 15:15 Uhr im ZDF. In der ersten Folge geht es unter anderem um einen Fall, bei dem ein falscher Polizeibeamter eine alleinstehende Frau aufs Glatteis führt. Die Frau verliert bei der Tat 200.000 Euro.

Woran erkennen Sie falsche Polizisten?

Merken Sie sich diese drei Merksätze der Polizei, um sich vor Betrug durch falsche Polizeibeamte zu schützen:

  • Die Polizei ruft niemals unter der Telefonnummer 110 an.
  • Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertsachen.
  • Seien Sie misstrauisch! Im Zweifel rufen Sie selbst die Polizei.

Tipp: Wählen Sie die 110 immer selbstständig und rufen Sie nicht per Wahlwiederholung zurück, sonst landen Sie wieder bei den Betrügern!

Falsche Polizisten

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news-574 Mon, 30 Sep 2019 06:00:00 +0000 Sicher unterwegs im Internet https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/cyber-crime-aus-schaden-klug-werden/ Jeder Vierte Internetnutzer wurde laut dem Digitalbarometer bereits Opfer von Kriminalität im Internet. Viele Bürger wissen über die Gefahr bei Online-Banking und Online-Kauf zwar Bescheid, doch zu wenige schützen sich. Und wer sich weniger schützt, wird häufiger Opfer. Die Polizei gibt Tipps für einen effizienten Schutz. Pünktlich zum Start des Europäischen Monats für Cyber-Sicherheit (ECSM) am 1. Oktober, der von der Europäischen Agentur für Cybersicherheit (ENISA) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission koordiniert wird, möchte die Polizei die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten zum Schutz vor Betrug im Internet lenken. Aus der repräsentativen Umfrage zur Cyber-Sicherheit von Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes geht hervor, dass die Sicherheit im Netz bei vielen nicht an erster Stelle steht. Laut Digitalbarometer sind sich zwar die meisten Nutzer bewusst darüber, dass es Gefahren gibt, zumeist setzen Sie sich erst damit außeinander, wenn Sie bereits Opfer von Cyber Kriminalität geworden sind - also zu spät.

Sicherheitshinweise ernst nehmen

Die Hälfte der Nutzer kennt aktuelle Schutzempfehlungen vor Kriminalität im Internet, aber nur 36% setzen diese auch direkt um. So passiert es häufig, dass gerade die Menschen, die bereits Opfer von Betrug beim Onlineshopping (36%), Phishing (28%) oder von Schadsoftware (26%) wurden, danach erneut Opfer werden. Einer der Gründe: Betroffene schützen sich auch nach einem selbst erlebten Betrugsfall nicht automatisch besser vor Internetkriminalität.

Besonders junge Menschen sind sorglos online unterwegs. Doch wie schütze ich mich schnell und einfach vor Online-Betrug, bevor etwas passiert? Diese Frage beantwortet der Sicherheitskompass der Polizeilichen Kriminalprävention. Dieser dient als Richtwerk für sicheres Surfen im Internet.

 

Der Sicherheitskompass der Polizei zeigt sichere Internetnutzung:

  • Ein sicheres Passwort steht nicht im Wörterbuch. Es sollte mindestens 12 Zeichen lang sein und auf den ersten Blick sinnlos zusammengesetzt wirken. Dazu mehr unter: Sichere Passwörter
  • Nutzen Sie separate Nutzerkonten mit eingeschränkten Rechten und surfen Sie nicht mit Administrator-Rechten im Internet. Mehr Infos finden Sie unter: Mitbenutzer
  • Halten Sie die Software immer auf dem aktuellsten Stand und nutzen Sie die Möglichkeit von automatischen Updates. Weitere Informationen finden Sie unter: Software-Updates
  • Aktivieren Sie die standardmäßig in vielen Betriebssystemen vorhandene Firewall und verwenden Sie ein kostenfreies Virenschutz-Programm. Mehr Wissenswertes unter: Firewall
  • Öffnen Sie nur E-Mails und Anhänge von bekannten Absendern. Geben Sie PINs, TANs und Kennwörter niemals weiter. Weitere Informationen finden Sie unter: E-Mail und Anhänge
  • Verwenden Sie aktuelle Internet Browser und aktivieren Sie nur die aktiven Inhalte, die Sie auch wirklich zum Surfen brauchen. (Für die bessere interaktive Informationsdarstellung wurden die Browser erweitert, so dass sie kleinere Programme und Skripte, so genannte "Aktive Inhalte", direkt beim Anwender ausführen. Zum Beispiel "JavaScript".) Weitere Informationen: Browser-Sicherheit
  • Prüfen Sie Downloads erst per Anti-Viren-Programm. Wenn möglich sollten Sie Programme allgemein direkt von den Hersteller-Webseiten installieren. Mehr Informationen finden Sie unter: Downloads
  • Sichern Sie Ihr WLAN gründlich. Schützen Sie den Administrationsbereich Ihres Routers durch ein sicheres Kennwort. Weitere Informationen zum Schutz des WLAN: Funk-Netzwerk
  • Gehen Sie mit persönlichen Daten immer vertraulich um. Achten Sie bei deren Eingabe im Internet grundsätzlich darauf, dass Sie dies bei verschlüsselten, sicheren Verbindungen (erkennbar an dem Kürzel "https" in der Browserleiste) tätigen. Weitere Informationen finden Sie unter: Persönliche Daten
  • Schützen Sie Ihre Hardware vor Diebstahl und unbefugem Zugriff. Nutzen Sie zum Beispiel die Tastatursperre und aktivieren Sie wenn möglich eine Passwort- oder PIN-Abfrage bei Ihren mobilen Geräten. Zusätzlich sollten Sie bei Smartphones oder Tablet-PCs die Display-Sperre nutzen. Mehr zum Thema: Hardware

 

Zum Sicherheitskompass

Zum Digitalbarometer

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