FAHRRADPASS - „to go“

Gerade im Frühjahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen Lust darauf machen, Rad zu fahren, schlagen Fahrraddiebe besonders häufig zu. Ist das Rad weg, kann ein polizeilicher Fahrradpass dabei helfen, das gestohlene Fahrrad wiederzufinden. Diesen Fahrradpass gibt es nun auch als kostenlose App für iPhones sowie Smartphones mit Android-Betriebssystem. Mit der FAHRRADPASS-App lassen sich alle wichtigen Merkmale eines Fahrrads bequem verwalten und bei Diebstahl elektronisch schnell an Polizei und Versicherung weiterleiten.

Die FAHRRADPASS-App hat viele Vorteile: Es können damit alle Daten zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads und für die Suche nach dem Eigentümer problemlos gespeichert werden. Dazu gehören beispielsweise die Rahmen- und Codiernummer, Angaben zu Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rads sowie Fotos. Darüber hinaus lassen sich die Angaben mehrerer Räder über die App problemlos verwalten. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden.

„Mit der FAHRRADPASS-App lassen sich nicht nur für Fahndungszwecke wichtige Daten einfach verwalten, der Radbesitzer hat sie zudem auf dem Smartphone immer dabei, um sie im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise seinen Versicherer weiterleiten zu können“, sagt Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und Landespolizeipräsident von Baden-Württemberg.

Doch sollten es Fahrradbesitzer erst gar nicht zu einem Diebstahl kommen lassen und ihr Rad gut sichern. So stieg die Zahl der Fahrraddiebstähle im vergangenen Jahr laut der Polizeilichen Kriminalstatistik um 22.189 auf insgesamt 328.748. Um ein Fahrrad vor Dieben zu schützen, reicht es schon, das Rad mit einem geeigneten Schloss? am besten einem massiven Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschloss – an einem geeigneten Gegenstand fest anzuschließen, zum Beispiel an einem Fahrradständer. Insbesondere wenn das Fahrrad auf großen Stellplätzen abgestellt wird, wie zum Beispiel an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeiteinrichtungen: Denn dort greifen Fahrraddiebe besonders gerne zu.

Weitere Tipps, wie Fahrradbesitzer ihren Drahtesel vor Dieben schützen können, finden sie im Faltblatt „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?". Das Faltblatt liegt bei den örtlichen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen aus, kann aber auch über die FAHRRADPASS-App und im Internet heruntergeladen werden.

Die FAHRRADPASS-App kann kostenlos im App Store beziehungsweise im Google Play Store herunter geladen werden.