Ein Glas zu viel
Zahlenmäßig spielt der Zechanschlussraub eine eher untergeordnete Rolle. In jedem Fall setzt er aber stets eines voraus: Täter und Opfer kennen sich; sie sind sich in Gaststätten, auf Veranstaltungen, Festen oder Feierlichkeiten begegnet und hatten in diesem Zusammenhang flüchtigen oder längeren Kontakt.
In den meisten Fällen ist der vorherige Genuss alkoholischer Getränke für die Tatausführung von entscheidender Bedeutung. Tatort des Zechanschlussraubes ist entweder der gemeinsam zurückgelegte Nachhauseweg oder die Wohnung des Opfers. Noch eine Gemeinsamkeit: Täter und Opfer befinden sich meist im erwachsenen Alter. Außerdem handelt es beim erlangten Raubgut in den überwiegenden Fällen um Bargeld, Schecks oder Wertsachen.




