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So schützen Sie sich vor Straßenräubern
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Straßenräuber suchen zur Tatbegehung vorwiegend dunkle und abgelegene
Straßen, Wege oder Plätze auf. Meiden Sie deshalb solche Orte und nehmen
Sie gegebenenfalls lieber Umwege in Kauf. Benutzen Sie beleuchtete und
belebte Straßen.
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Täter spähen ihre Opfer zumeist unter dem Gesichtspunkt eines möglichst
geringen Strafverfolgungsrisikos aus. Alkoholisierte und in ihrer
Wahrnehmung beeinträchtigte Personen bieten sich deshalb aus Tätersicht
als bevorzugte Raubopfer an. Nehmen Sie nach dem Genuss alkoholischer
Getränke für den Heimweg öffentliche Verkehrsmittel, wie Busse, Bahnen
oder Taxis in Anspruch.
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Raubtäter haben es hauptsächlich auf Bargeld abgesehen. Bei der
Auszahlung von Geldbeträgen an Geldautomaten, in Kreditinstituten und
Poststellen nehmen sie potenzielle Opfer genau ins Visier. Darum: Zählen
Sie niemals für andere erkennbar Bargeld in der Öffentlichkeit nach.
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Nutzen Sie die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Bei
Auszahlung von Geldbeträgen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass
Außenstehende keine Kenntnis über die Höhe des Betrages erlangen. Lassen
Sie sich größere Summen gegebenenfalls in separaten Räumen des
jeweiligen Kreditinstitutes auszahlen. Bitten Sie in diesen Fällen
Nachbarn, Freunde oder Verwandte um Begleitung. Gruppen bieten Schutz
vor Straßenräubern.
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Straßenräuber wollen unerkannt bleiben. Beobachten Sie deshalb Ihre
Umgebung und verdächtige Personen aufmerksam. Suchen Sie bei
verdächtigen Wahrnehmungen die Nähe anderer Personen(-gruppen). Oftmals
lassen Täter von ihrem Vorhaben ab, wenn sie sich beobachtet fühlen bzw.
sich die Situation geändert hat und das "Opfer" nicht mehr alleine ist.
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Der Aktionsradius von Straßenräubern erstreckt sich auf öffentliche
Straßen, Wege, Plätze und Verkehrsmittel. Deshalb sollten besonders
Senioren berücksichtigen, dass die Post für alte, gebrechliche und
behinderte Menschen einen besonderen Service bietet und - auf Antrag -
Bargeld ins Haus bringt.
Denken Sie daran:
Sollten Sie Opfer einer Raubstraftat werden, versuchen Sie Ruhe zu bewahren. Prägen Sie sich nach Möglichkeit die Täterbeschreibung und den Handlungsablauf genau ein. Bitten Sie Passanten und andere Beobachter der Straftat, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen; notieren Sie sich deren Personalien und informieren Sie nach der Tat unverzüglich die Polizei. Und noch eins: Führen Sie keine Waffen oder Abwehrgeräte mit, da der Täter in einer solchen Situation seine Gewaltbereitschaft bzw. Aggressivität noch weiter steigern könnte.




