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Eine "Domäne" der Großstädte

Systemmeldungen:

Beim Straßenraub (Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen, inkl. Handtaschenraub) fiel die Zahl der bekannt gewordenen Fälle von 28.105 im Jahr 2005 auf 27.336 im Jahr 2006. Dabei war das Gros der Täter über den gesamten Zeitraum unter 21 Jahre alt. Umgekehrt waren bei mehr als der Hälfte aller Fälle männliche Personen unter 21 Jahren Opfer.

In Hinblick auf die Tatorte sind für den Straßenraub vor allem Städte mit mehr als 500.000 Einwohner auszumachen. Generell gilt: Je kleiner der Ort, desto geringer die Zahl der Vorkommnisse. Zudem lässt sich für 2006 konstatieren, dass der Straßenraub mit 51 % rund die Hälfte aller Raubstraftaten ausmacht. Mehr als 90 % der Täter davon sind männlich.

Beim Straßenraub, ohne Handtaschenraub, stellen Minderjährige ungefähr die Hälfte der Tatverdächtigen. Ein Großteil des Straßenraubes ist im Zusammenhang mit Jugendgruppengewalt zu sehen, die sehr oft Altersgenossen oder Jüngere als Opfer trifft. Jeder 5. Straßenraub verursachte einen materiellen Schaden von bis zu 15 Euro. Die physischen und psychischen Schäden eines Raubüberfalls können jedoch nicht beziffert werden.

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