Mehr Sicherheit im unbaren Zahlungsverkehr
Mehr Sicherheit im unbaren Zahlungsverkehr wird durch ein computergestütztes System der Polizei gegen den Missbrauch von gestohlenen
ec-Karten erreicht. KUNO (Kriminalitätsbekämpfung im unbaren
Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen)
ist ein freiwilliges System der Polizeibehörden und der Wirtschaft. Ziel
ist, Betrugsfälle im kartengestützten Zahlungsverkehr zu reduzieren.
Nach dem Verlust Ihrer Debitkarte (ec-Karte) sollten Sie diese nicht nur bei Ihrer Bank sperren lassen, sondern auch bei der Polizei als gestohlen melden! Die Polizei meldet dann die Daten Ihrer abhanden gekommenen Debitkarte (Bankleitzahl, Kontonummer und Kartenfolgenummer) dem Kooperationspartner des Einzelhandels. Von dort werden diese Daten an die dem KUNO-Sperrsystem angeschlossenen Einzelhandelsgeschäfte weitergeleitet. Nur so ist Ihre Karte auch für das Lastschriftverfahren (Bezahlen mittels Karte plus Unterschrift) gesperrt!
Um das Kassenpersonal und Gewerbetreibende umfassend über das neue System zu informieren, hat die Polizeiliche Kriminalprävention in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband des Einzelhandels (HDE) ein Merkblatt erarbeitet, das hier kostenlos heruntergeladen werden kann.
KUNO_Merkblatt
Gewerbe-Handel.pdf
Darüber hinaus wurde ein Aufkleber entwickelt, der auf das neue Verfahren hinweist und potenzielle Täter abschrecken soll.
Pressemitteilung
zum Auftakt der Kampagne in Baden-Württemberg...
Weitere
Details zum KUNO-Sperrdienst finden Sie hier...




