Tipps

Helfen Sie mit

Zeigen Sie Zivilcourage. Auch als Reisender können Sie etwas gegen Kinder-Sex-Tourismus tun, ohne sich dabei selbst zu gefährden.

 

Die praktischen Empfehlungen hierzu lauten:

  • Verschließen Sie nicht Augen und Ohren bei Anhaltspunkten für etwas Verdächtiges.
  • Berichten Sie, werden Sie sofort aktiv und reden Sie darüber.
  • Sprechen Sie über Ihre Wahrnehmungen mit der Vertretung Deutschlands im Urlaubsland oder mit der Touristenpolizei, der Reiseleitung oder mit dem Hotel.
  • Zögern Sie nicht, sich mit Ihren Angaben zu Hause an die Polizei zu wenden.
  • Mit diesem Meldeformular können Sie Ihre verdächtigen Wahrnehmungen dem BKA melden.


Zwingend notwendig ist es, eine schnelle und wirkungsvolle Opferhilfe zu organisieren. Sind hilfsbereite Urlauber erst einmal aus den Ferien zurück, wird es sehr schwierig, die erforderliche Opferhilfe in den Reiseländern zu mobilisieren. Dieses Aktivieren von Hilfe muss so schnell wie möglich an Ort und Stelle stattfinden. Nur so können der Teufelskreis des sexuellen Missbrauchs durchbrochen und die betroffenen Kinder von ihrem endlosen Leid befreit werden. Schon ein kurzes Telefonat kann dazu beitragen und ein wichtiger Schritt sein, den sexuellen Missbrauch an Kindern zu verhindern. Dabei zielt die Kampagne nicht auf ein Denunziantentum unter Reisenden ab. Vielmehr geht es um eine freiwillige Partnerschaft und Zusammenarbeit mit den Reiseleitern, den Vertragshotels, der Polizei oder der jeweiligen deutschen Vertretung.

Eine Gemeinschaftsinitiative von:

Medien zum Thema

Kleine Seelen, große Gefahr
Faltblatt, 6 Seiten, DIN-lang

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Plakat, A2

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