Prävention

Dem Rechtsdrall vorbeugen

Rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensweisen begegnen uns nicht nur am Rande der Gesellschaft, vielmehr sind sie zumindest in Teilen auch in der so genannten „Mitte“ vorhanden. Besonders junge Menschen werden über Medien wie Musik und Internet oder auch Sport- und Freizeitangebote und über Themen wie Identität, Nationalität oder Heimatbewusstsein angesprochen.

Erfolgreiche Präventionsmaßnahmen gegen Rechtsextremismus und gegen die Übernahme rechtsextremer Einstellungen stellen eine andauernde gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Sie müssen auf breiter gesellschaftlicher Basis ansetzen und gemeinschaftlich vernetzt umgesetzt werden.

Eine bedeutende Rolle wird dabei dem Elternhaus zugeschrieben. Eltern haben die besten Voraussetzungen, um auf die Sozialisations- und Erziehungsprozesse ihrer Kinder positiven Einfluss zu nehmen. Ebenso sind Lehrer und pädagogische Fachkräfte in Bildungsinstitutionen sowie Sportvereinen aufgerufen, die nachhaltige Vermittlung demokratischer Werte wie Toleranz, Respekt, Mitgefühl und Empathie ihnen anvertrauter Kinder zu fördern.

Doch auch in anderen gesellschaftlichen Umfeldern bieten sich Möglichkeiten, gegenüber Vorurteilen, Intoleranz und Gewalt „Nein“ zu sagen und sich stattdessen für Freiheit und Demokratie zu engagieren. Wichtig ist dabei, dass diese Werte von glaubwürdigen Vorbildern wie Eltern, Lehrer, Sportlern und Personen des öffentlichen Lebens täglich vorgelebt werden.

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