Fakten

Räuberische Kneipentour

Im Vergleich zu anderen Formen des Raubes spielt der Zechanschlussraub in der Polizeilichen Kriminalstatistik eine eher untergeordnete Rolle.

Mit 632 registrierten Fällen seit 1996 sank die Zahl kontinuierlich auf 146 Fälle im Jahr 2010. Deswegen wird der Zechanschlussraub seit 2011 nicht mehr in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Im Hinblick auf die Altersstruktur lässt sich anhand der bisherigen Zahlen feststellen, dass der Anteil der Tatverdächtigen ab 21 Jahren hierbei 59,3 Prozent beträgt. Mehr als 90 Prozent (91,9 Prozent) der Tatverdächtigen sind Männer.

Der Zechanschlussraub bleibt überwiegend ein Delikt der Großstädte. So werden 68,5 Prozent aller Fälle in Städten ab 100.000 Einwohnern begangen. Dabei richtet sich der Zechanschlussraub besonders häufig gegen männliche Erwachsene bis 60 Jahre und älter.

Medien zum Thema

Sicher leben
Broschüre, 68 Seiten, A5

Mehr