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Tatort Großstadt

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Bei sonstigen Raubüberfällen auf Straßen, Wegen und Plätzen inkl. Handtaschenraub sank die Zahl der bekannt gewordenen Fälle 2016 auf 10.706 Fälle, 2015 wurden 21.524 Fälle registriert.

Dabei war das Gros der Täter unter 21 Jahre alt (ausgewiesen ist dabei nur eine Teilmenge aller Raubdelikte auf Straßen, Wegen und Plätzen). Männliche Personen (2016: 5.747) unter 21 Jahren machen 84 Prozent aller Opfer von sonstigen Raubüberfällen auf Straßen, Wegen und Plätzen (ohne Handtaschenraub) aus.

Im Hinblick auf die Tatorte für die sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen ragen vor allem Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern heraus. Generell gilt: Je kleiner der Ort, desto geringer die Zahl der Vorkommnisse.

Für das Jahr 2016 lässt sich feststellen, dass sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen (inkl. Handtaschenraub) ca. die Hälfte aller Raubstraftaten ausmachen. Über 90 Prozent der Täter sind männlich. Bei sonstigen Raubüberfällen auf Straßen, Wegen und Plätzen, ohne Handtaschenraub, waren 32,2 Prozent der Tatverdächtigen minderjährig (2016: 3.202).

Ein Großteil der sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen ist im Zusammenhang mit Jugendgruppengewalt zu sehen, die sehr oft Altersgenossen oder Jüngere als Opfer trifft.

Sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen verursachten einen materiellen Schaden von 8,8 Millionen Euro (14.624 vollendete Fälle). Die physischen und psychischen Schäden eines Raubüberfalls können jedoch nicht beziffert werden.

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Broschüre, 68 Seiten, A5

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