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teaser_strassenraubEine „Domäne“
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Bei sonstigen Raubüberfällen auf Straßen, Wegen und Plätzen inkl. Handtaschenraub fiel die Zahl der bekannt gewordenen Fälle von 24.398 im Jahre 2009 auf 23.342 Fälle 2010. Dabei war das Gros der Täter unter 21 Jahre alt (ausgewiesen ist dabei nur eine Teilmenge aller Raubdelikte auf Straßen, Wegen und Plätzen). Männliche Personen unter 21 Jahren machen fast die Hälfte aller Opfer von sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen (ohne Handtaschenraub) aus.

Im Hinblick auf die Tatorte für die sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen ragen vor allem Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern heraus. Generell gilt: Je kleiner der Ort, desto geringer die Zahl der Vorkommnisse. Für das Jahr 2010 lässt sich feststellen, dass sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen (inkl. Handtaschenraub) fast die Hälfte aller Raubstraftaten ausmacht. Mehr als 90 Prozent (92,7 Prozent) der Täter sind männlich.

Bei sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen, ohne Handtaschenraub, stellten Minderjährige fast die Hälfte der Tatverdächtigen. Ein Großteil der sonstigen Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen ist im Zusammenhang mit Jugendgruppengewalt zu sehen, die sehr oft Altersgenossen oder Jüngere als Opfer trifft. Jeder achte sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen  verursachte einen materiellen Schaden von unter 15 Euro Bei jedem zweiten Handtaschenraub lag der materielle Schaden zwischen 50 und 250 Euro. Die physischen und psychischen Schäden eines Raubüberfalls können jedoch nicht beziffert werden.