Handtaschenraub

Rund die Hälfte der Tatverdächtigen ist unter 21 Jahre

Typisch für einen Handtaschenraub ist das Überraschungsmoment: Eine Handtasche oder ein ähnliches Behältnis wird dem Opfer mit Gewalt entrissen. Dabei ist entweder pure Körperkraft im Spiel - oder der Täter setzt „auf den schnellen Zugriff“ beim Vorbeilaufen, vom Fahrrad, motorisierten Zweirad oder auch von Inlineskates aus. Handtaschenräuber sind überwiegend Kinder, Jugendliche und männliche Heranwachsende. Ihr Motiv: Quasi „mit einem Griff“ an Geld zu kommen.

Diese Form des Raubs ist ein typisches Phänomen der Großstädte. Bevorzugte Schauplätze sind Stadtrandlagen, Parkanlagen, Friedhöfe, Nebenstraßen etc. Die Räuber schlagen häufig in der Dunkelheit zu. Ihre Opfer sind in erster Linie ältere Frauen, die allein zu Fuß unterwegs sind.

Medien zum Thema

Sicher leben
Broschüre, 68 Seiten, A5

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