Sprengstoff- und Branddelikte

Molotow-Cocktails und Co.

Eine einfache Brandstiftung (§306 StGB) liegt vor, wenn z.B. ein Gebäude oder ein Kraftfahrzeug in Brand gesetzt wird. Dies wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren bestraft.

Wird bei einer Brandstiftung die Gesundheit eines Menschen mutwillig gefährdet oder gar geschädigt, ist der Straftatbestand der schweren Brandstiftung (§306a StGB) bzw. der besonders schweren Brandstiftung (§306b StGB) erfüllt.

Wer durch Sprengstoff eine Explosion herbeiführt und dabei die Gesundheit oder das Leben eines anderen Menschen oder eine fremde Sache von bedeutendem Wert gefährdet, erfüllt den Straftatbestand des §308 StGB (Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion). Wird dabei leichtfertig der Tod eines Menschen verursacht, wird die Tat mit bis zu lebenslanger Freiheitsstrafe geahndet.

Der unerlaubte Umgang mit Spreng- und Zündmitteln, z.B. mit nicht zugelassenen pyrotechnischen Gegenständen, stellt ein Vergehen nach dem Sprengstoffgesetz (SprenG) dar.

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