Präventionsangebote

Projekte und Initiativen

Internet

Die Internetseite „www.polizeifürdich.de“ bietet eine bundesweite Informationsplattform für Jugendliche, auf der auch das Thema Extremisumus vorgestellt wird.

Ausführliche Informationen zum Thema Linksextremismus sind auf dem Internetportal der Bundeszentrale für politische Bildung zu finden.

Auch einige der Landeszentralen für politische Bildung stellen Informationen zum Thema Linksextremismus bereit, wie z.B. die LpB Brandenburg und die LpB Baden-Württemberg.

Das Portal „Bayern gegen Linksextremismus“ bietet neben Fachwissen zum Thema auch Hilfen für Eltern und Kommunen an, wie z.B. Tipps für den Fall, dass die eigenen Kinder in die „militante“ linke Szene geraten oder für die Förderung von Jugendarbeit. Für Lehrerinnen und Lehrer wurden Materialien als Anregungen für den Unterricht entwickelt.

Das Hessische Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus bietet ebenfalls vielfältige Informationen zum Thema Linksextremismus. Dort kann man auch kostenlos den Film Radikal - Extremismus, Propaganda und Medienkompetenz anfordern. Es handelt sich bei dem Film um Unterrichtsmaterial für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 8. Der Film zeigt in mehreren Varianten phänomenübergreifend was passieren kann, wenn sich Jugendliche radikalisieren und welche Rolle das Internet dabei spielen kann.

 

Printmedien

Um Jugendliche für das Thema Linksextremismus zu sensibilisieren hat der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz den Comic „Andi“ für den Einsatz im Schulunterricht entwickelt. Im Rahmen der Handlung des Comics und auf zusätzlichen Informationsseiten werden verschiedene Aspekte des Linksextremismus einfach und verständlich erklärt, zum Beispiel das Gewaltmonopol des Staates oder das Demonstrationsrecht. Der Comic kann als kompletter Klassensatz bestellt werden. Angepasst an das Medienverhalten Heranwachsender gibt es den Comic mittlerweile auch als kostenlose App für Smartphones.

Einen schnellen Einstieg in das Thema Linksextremismus für Jugendliche und Eltern wie auch Pädagogen, bietet der Flyer „Feinde der Demokratie. Linksextremisten“ des Brandenburgischen Verfassungsschutzes. Der Flyer fasst kurz und bündig die wichtigsten Gruppierungen und ihre Symbole, die Aktionsfelder der Szene sowie die Aufgaben des Verfassungsschutzes zusammen.

 

Veranstaltungen

Die Polizei Berlin hat mehrere Konzepte entwickelt, um Kinder und Heranwachsende bzw. Schülerinnen und Schüler für das Thema Linksextremismus zu sensibilisieren. Dazu gehören Unterrichtseinheiten zum Thema Linksextremismus, Informationsveranstaltungen zur Gewaltprävention oder zu strafrechtlichen Konsequenzen von gewalttätigem Verhalten bei Demonstrationen, wie den alljährlich wiederkehrenden Ausschreitungen am 1. Mai.

Das Gewaltpräventionskonzept "AHA!" (Aufmerksamkeit, Hilfe und Appell) umfasst eine Vielzahl von Angeboten und Veranstaltungen der Polizei im Zusammenhang mit dem 1. Mai, die Jugendliche von den Krawallen fernhalten sollen. Dazu zählen Sportveranstaltungen, Konzerte oder auch der Einsatz von Anti-Konflikt-Teams der Polizei bei Demonstrationen.

Des Weiteren sollen potenzielle Mitläufer der Krawalle in der Walpurgisnacht und am 1. Mai mit der Präventionsinitiative „Eine Hand ist keine Faust“ angesprochen werden. Diese umfasst eine Reihe von Maßnahmen wie Videovorführungen, eine Fotoausstellung, sowie Diskussionen und Rollenspiele.  

 

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit der "Initiative Demokratie stärken" verschiedene Projekte mit dem Ziel, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Linksextremismus anzuregen und junge Menschen dazu zu befähigen, bestimmte Positionen als demokratiefeindlich zu erkennen und zu entkräften, sowie für ein tolerantes Miteinander einzutreten. Das BMFSFJ stellt eine Übersicht über die geförderten Projekte zur Verfügung.

Hauptzielgruppe des Programms sind neben Jugendlichen auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie sonstige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

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