Polizisten als Zielscheibe

Die Polizei im Visier

Auf Demonstrationen, zum Beispiel der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ in Berlin, oder bei Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der „rechten“ und der „linken“ Szene werden Polizeibeamte immer wieder zur Zielscheibe gewaltbereiter Personen aus der „linken“ Szene, die zum Teil bewusst die Konfrontation mit der Polizei suchen.

Die Polizisten tragen aus diesem Grund vorsorglich eine spezielle Schutzkleidung sowie einen Helm, wenn sie Demonstrationen begleiten, die einen gewalttätigen Verlauf nehmen könnten. Von der autonomen Szene werden sie deshalb auch als „Robocops“ verspottet und es wird ihnen vorgeworfen, allein durch ihre Ausrüstung zu provozieren.

Doch dieser Schutz ist nötig, denn immer wieder werden Polizeibeamte bei solchen Ereignissen verletzt.

Es besteht ein hohes Aggressionspotenzial gegenüber den Polizeibeamten, wobei die Täter, teilweise zumindest, schwere Körperverletzungen billigend in Kauf nehmen, wie zum Beispiel in folgenden Fällen:

  • Anlässlich eines Aufzugs der „rechten“ Szene zum 67. Jahrestag der Bombardierung der Stadt Magdeburg kam es zu Ausschreitungen „linker“ Gegendemonstranten. Dabei wurden Polizeikräfte aus einem Szeneobjekt heraus mit Gegenständen beworfen. Eine Betonplatte zerschellte circa einen Meter neben einem Polizisten.
  • Bei einer Demonstration der „linken“ Szene in Nürnberg stachen zwei Personen eine jeweils circa zwei Meter lange angespitzte Fahnenstange wie eine Lanze mit gezielten Stoßbewegungen in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten jeweils in Brust-, Hals- und Kopfhöhe. 

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