Tipps

Schutz vor einer Langfinger-Karriere

Ratschläge und nützliche Verhaltensregeln, damit Sie sicher leben.

So bewahren Sie Ihr Kind vor einer „Langfinger-Karriere“

  • Ziel jeder Hilfe muss es sein, die Ursachen für das negative Verhalten des Kindes herauszufinden. Eine Langfinger-Karriere kann durch Probleme in der Schule, im Elternhaus oder im Freundeskreis verursacht werden.
  • Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Ihr Kind. Lassen Sie den Dialog niemals abreißen.
  • Nehmen Sie die Probleme Ihres Kindes ernst und schaffen Sie ein Vertrauensverhältnis.
  • Lernen Sie den Freundeskreis Ihres Kindes kennen. Interessieren Sie sich dafür, mit wem und wo Ihr Kind seine Freizeit verbringt.
  • Vermitteln Sie in der Erziehung klare Normen. Zeigen Sie Ihrem Kind Grenzen auf, denn zu seiner Orientierung braucht ein Kind feste Wertvorstellungen.
  • Kinder brauchen auch eigene Räume, etwa ein eigenes Zimmer oder einen eigenen Schreibtisch. Ein regelmäßiges und angemessenes Taschengeld, über das das Kind frei verfügen darf, trägt dazu bei, eine Vorstellung von Eigentum zu entwickeln.
  • Berücksichtigen Sie die jeweilige Situation des Kindes, wenn es um das Thema "Diebstahl" geht. Stellen Sie es zur Strafe nicht bloß. Diebstählen muss nachgegangen werden, aber genau, vorurteilsfrei und mit Fingerspitzengefühl.
  • Seien Sie Ihrem Kind durch Ihr eigenes Konsumverhalten Hilfe und Vorbild.
  • Klären Sie Ihr Kind über die Konsequenzen einer Straftat auf. Sprechen Sie mit ihm darüber, welche Folgen ein solches Verhalten für das Opfer, aber auch für den Täter und dessen Zukunft hat.
  • Rat und Hilfe bekommen Sie überdies bei den örtlichen Erziehungsberatungsstellen sowie beim Jugendamt. Kompetente Ansprechpartner finden Sie selbstverständlich auch in den Jugendsachbearbeitern bzw. den Jugendbeauftragten Ihrer Polizei.

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