Erscheinungsformen

Die Tricks der Abzocker

Das sogenannte Phishing tritt insbesondere beim Online-Banking in Erscheinung. Daneben nutzen die Täter sowohl den guten alten Postweg, als auch das Telefon, um an Kundendaten, Passwörter und Zugangsdaten zu gelangen.

 

Der Trick

In betrügerischer Absicht werden Bankkunden mit täuschend echt aufgemachten E-Mails oder entsprechender Kommunikation in Sozialen Netzwerken dazu veranlasst, über einen Link vermeintliche Internet-Seiten von Banken aufzurufen. Dort sollen dann persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter oder ähnliches eingeben werden - angeblich aus Sicherheitsgründen, zur Bestätigung oder um, wie es oft heißt, Datenabgleiche auszuführen. Tatsächlich landen die Kunden aber keinesfalls auf echten Bank-, sondern vielmehr auf gefälschten Internet-Seiten. Manchmal wird, als Variante dieser betrügerischen Tour, vor der eigentlichen Internet-Seite der Bank ein Pop-Up geöffnet, das zur Eingabe der Daten auffordert. Auch in diesen Fällen haben die Täter nur ein Ziel: Sensible Daten sollen abgefangen und für Betrügereien missbraucht werden.

 

Phishing per Telefon

Betrüger tarnen sich als Mitarbeiter eines Kreditinstituts oder eines Callcenters und bitten die angerufene Person unter Vortäuschung von Sachverhalten um vertrauliche Daten.

 

Phishing auf dem Postweg

In offiziell aufgemachten Schreiben mit Logos von Visa oder Mastercard fordern Betrüger ihre Opfer aufgrund steigender Betrugszahlen mit Zahlungskartendaten auf, online ein Sicherheitspasswort für Internetzahlungen zu vergeben. Davor müssen die Opfer selbstverständlich die eigenen Daten angeben. Geschieht dies nicht, warnen die Briefschreiber, werde die Karte innerhalb von 14 Tagen gesperrt. Transaktionen seien dann nicht mehr möglich. Was die Opfer nicht ahnen: Sie geben ihre Daten in die Hände von Kriminellen. Die Schreiben sind professionell aufgemacht und auf dem ersten Blick nicht als Fälschung zu erkennen. Neben den offiziellen Logos der Firmen waren auch das Impressum und die Unteschrift des Zeichnungsberechtigten täuschend echt in das Schreiben eingearbeitet. Hinzu kommt, dass auch Orthographie und Grammatik keinerlei Verdacht auf einen Betrug aufkommen lassen.

 

Wichtig:

Kreditkarteninstitute werden solche Schreiben niemals versenden und Sie zur Eingabe persönlicher Daten im Internet auffordern - auch nicht, um der Sicherheit willen. 

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